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Naturparkpreis: Preisträger 2014 - Arbeitsgemeinschaft "Drei Länder ein Weg"

Thema: Der Weg ist das Ziel - Themenwege in der Harzregion

„Der Weg ist das Ziel!“ Diese Konfuzius (551-481 v. Chr.) zugeschriebene Aussage ist gerade auch mit Blick auf den im Harz stattfindenden 114. Deutschen Wandertag im August 2014 Thema des Harzer Naturparkpreises. Dabei wurde der Fokus auf Themenwege gerichtet. Schließlich gilt der Harz als eine der beliebtesten Wanderregionen Deutschlands. Was unternehmen die Akteure vor Ort, damit das so bleibt? Wie sind die Wanderwege beschildert? Welche Themen werden mit dem Wandern in Verbindung gebracht? Wird Wert auf Familienfreundlichkeit gelegt? Gibt es Maßnahmen, die die Attraktivität der Wanderwege steigern? Wird die Ausstattung der Wege kontrolliert und gepflegt? Diesen Fragen ging die Jury nach.

Den Naturparkpreis Harz 2014 hat die Arbeitsgemeinschaft „Drei Länder Ein Weg - Karstwanderweg“ erhalten. In ihr sind der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg (Niedersachsen), der Förderverein Karstwanderweg Nordhausen (Thüringen) und der Verein Südharzer Karstlandschaft (Sachsen-Anhalt) vereint. Gewürdigt wird das über zwei Jahrzehnte währende ehrenamtliche Engagement bei der Ausgestaltung des länderübergreifenden Karstwanderweges. Der 233 km lange, durchgängig markierte, Karstwanderweg verbindet die drei Landkreise Mansfeld-Südharz, Nordhausen sowie Osterode am Harz und somit Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Von Pölsfeld im Osten bis Förste im Westen reihen sich die Karsterscheinungen perlschnurartig aneinander. Von Ellrich bis Förste gibt es sogar zwei parallele Routen.

Die Arbeitsgemeinschaft „Drei Länder Ein Weg - Karstwanderweg“ koordiniert alle Maßnahmen und Planungen. So wurden etwa 200 Informationstafeln aufgestellt. Sie erläutern Geologie und Landschaft, Grundwasser, Umwelt- und Naturschutz sowie Siedlungs- und Industriegeschichte. Eine Reihe von Veranstaltungen, wie die beliebten Sonntagswanderungen oder Vorträge und Exkursionen sowie umweltpädagogische Angebote werden von Interessenten sehr gerne genutzt. Auch für „Schatzsucher“ ist der Karstwanderweg attraktiv. Zahlreiche spannende Schätzchen (Caches) warten auf ihre Entdeckung. Jüngstes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Schulen. Der Karstwanderweg wurde 2011 erstmals als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ nach den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert.

 

Wettbewerbsteilnehmer:

Preisträger

Karstwanderweg

Im UNESCO Global Geopark Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen sollen die Erdgeschichte sowie die Entwicklung der Kulturlandschaft vermittelt werden. Ein geeignetes Mittel dazu ist ein Themenweg. Der Karstwanderweg am südlichen Harzrand ist DER geologische Themenweg im UNESCO Global Geopark. Eine Wanderung auf dem Karstwanderweg ist eine äußerst reizvolle Variante den Südharz zu erleben. Karst? Damit werden alle Erscheinungen bezeichnet, die durch Lösung von Gesteinen entstehen. Hier am südlichen Harzrand handelt es sich dabei um Gipsgestein, das eine hohe Wasserlöslichkeit aufweist. Es ist eine abwechslungsreiche Landschaft entstanden, in der alle Erscheinungsformen des Karstes vorkommen: Höhlen, Erdfälle, Dolinen, Karstkegel, Karstquellen und Bachschwinden. Die Landschaft ist durch weißes Felsgestein und eine artenreiche Flora und Fauna gekennzeichnet.

Der 233 km lange, durchgängig markierte, Karstwanderweg verbindet die drei Landkreise Mansfeld-Südharz, Nordhausen sowie Osterode am Harz und somit Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Von Pölsfeld im Osten bis Förste im Westen reihen sich die Karsterscheinungen perlschnurartig aneinander. Von Ellrich bis Förste gibt es sogar zwei parallele Routen.

Hier sollen stellvertretend drei Karsterscheinungen genannt werden. Im Landkreis Mansfeld-Südharz, an der Grenze zu Thüringen, befindet sich mit der Heimkehle eine der größten deutschen Karsthöhlen. Sie ist Bestandteil des größten Gipsmassivs Deutschlands – dem „Alten Stolberg“.  Von der ca. 2 km langen Höhle sind 750 m touristisch erschlossen. Der Rundweg führt durch Gänge und Hallen, darunter der 22 m hohe „Große Dom“.

Weißes Gipsgestein mit artenreichem Trockenrasen prägt das Naturschutzgebiet „Hörninger Sattelköpfe“ im Thüringischen. Weite Ausblicke zum Harz und die Südharzer Offenlandschaften laden immer wieder zum Verweilen ein.

Die größte Karstquelle Norddeutschlands bestaunen wir bei Pöhlde in Niedersachsen. Die Rhumequelle schüttet täglich 215.000 m³ Wasser. Idyllisch gelegen, mit grün-bläulich leuchtendem Wasser, hat sie seit langer Zeit die Menschen angezogen. Archäologische Funde weisen auf einen urgeschichtlichen Kultplatz hin.

Doch nicht nur die Karsterscheinungen, auch die Orte am Weg sind einen Besuch wert. Gerade die Dörfer entlang des Karstwanderweges haben ihr typisches unverwechselbares Gesicht bewahrt und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Weitere Kulturdenkmale, wie Schlösser und Burgruinen laden zum Besuch ein.
 

Der Verlauf des Karstwanderweges über die drei Landkreise bringt es mit sich, dass drei Vereine für Unterhaltung und Betrieb des Weges verantwortlich sind: der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V., der Förderverein Karstwanderweg Nordhausen e.V. und der Verein Südharzer Karstlandschaft e.V. Gemeinsam haben sie sich zur Arbeitsgemeinschaft „Drei Länder Ein Weg - Karstwanderweg“ zusammengeschlossen, die alle Maßnahmen und Planungen koordiniert.

So wurden etwa 200 Informationstafeln aufgestellt. Sie erläutern Geologie und Landschaft, Grundwasser, Umwelt- und Naturschutz sowie Siedlungs- und Industriegeschichte.

Eine Reihe von Veranstaltungen, wie die beliebten Sonntagswanderungen oder Vorträge und Exkursionen sowie umweltpädagogische Angebote werden von Interessenten sehr gerne genutzt.  Auch für „Schatzsucher“ ist der Karstwanderweg attraktiv. Zahlreiche spannende Schätzchen (Caches) warten auf ihre Entdeckung. Jüngstes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Schulen.

Der Karstwanderweg wurde 2011 erstmals als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ nach den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert. Im Jahr 2015 erhielt die o. g. Arbeitsgemeinschaft den Naturparkpreis des Regionalverbandes Harz.

Zu einer Tour starten wir in Pölsfeld oder in Förste. Eine Etappenwanderung bietet sich an. Dabei helfen eigens herausgegebene Wanderkarten und Faltblätter.
 

Eidechsenpfad

Wie klingt Holz? Wie weit springt ein Fuchs? Ist Totholz wirklich tot? Wozu wird das Holz des Berg-Ahorns verwendet? Wie funktioniert ein Meiler? Antwort auf diese und viele andere Fragen erhält, wer den Eidechsenpfad erkundet. Der etwa 5 km lange Erlebnispfad führt durch den Wald des Nauener Berges. In Anlehnung an den dortigen Eidechsengrund weist als Symbol auf den Markierungen die Eidechse den Weg. Die aufgegriffenen Themen ranken sich um Natur und Kulturgeschichte der Region. Interaktive Stationen – vom Barfußpfad über Klangholz bis zur Vogelstimmenuhr – laden Klein und Groß zum Mitmachen, Rätseln und Experimentieren ein. Informationstafeln und interaktive Baumtafeln komplettieren den Eidechsenpfad. An einer Aussichtsplattform wird an die bedeutende Schlacht des Dreißigjährigen Kriegs bei Lutter am Barenberge erinnert.

Viele Angebote sind mit den naturpädagogischen Konzepten des Kindergartens und der Grundschule des Ortes abgestimmt.

Dem großen Engagement des Harzklubzweigvereins Lutter ist es zu verdanken, dass der im Jahr 1965 angelegte Waldlehrpfad im Jahr 2011 neu konzipiert und umgestaltet werden konnte.

Ein geeigneter Startpunkt für eine Erlebnistour ist der Osterholz-Parkplatz an der L 594. Dort hilft ein Übersichtsplan des Eidechsenpfades bei der ersten Orientierung.
 

Fenster zum Harz

Als „Fenster zum Harz“ präsentiert sich die Stadt Seesen. Auf dem 11 km langen Rundwanderweg begegnet uns das Fenster als Gestaltungselement an Aussichtspunkten oder historischen Stätten sowie als Wegemarke. Es gibt sieben solcher Fenster, die den Fokus auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt richten und an Ort und Stelle einladen zum Verweilen. Die Fenster sind so gestaltet, dass sie auch als Bank genutzt werden können! Der Wanderweg führt sowohl durch das Stadtgebiet, als auch durch Wälder, Felder und Wiesen. Stelen mit Fenstern für große und kleine Wanderer halten Informationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten bereit. Wir können Tilly´s steinernen Tisch bewundern. Von hier aus soll Graf Tilly 1626 die Schlacht bei Lutter am Barenberge geleitet haben. Im Naturschutzgebiet Silberhohl gibt es einen etwa 5.000 Jahre alten, trichterförmigen Erdfall. Das hier aufgewachsene Moor ist Lebensraum für schutzbedürftige Pflanzen und Tiere. Wieder zurück in der Stadt, lädt das Museum zur Besichtigung seiner Ausstellungen ein. Neben einer Bergbau-, Geo- und Mineraliensammlung ist hier die Geschichte der örtlichen Konservendosenindustrie dokumentiert. Und schließlich erinnert das Museum an die berühmte Klavierbaufamilie Steinweg (Steinway), die aus Seesen bzw. Wolfshagen stammt.

Die Pflege des Rundwanderwegs obliegt dem Harzklub Zweigverein Seesen. Der Harzklub übrigens wurde im Jahr 1886 in Seesen gegründet

Start- und Zielpunkt zu einer Wanderung ist der Jacobsonplatz im Zentrum von Seesen.
 

Rund um Bad Harzburg

Wer die Wahl hat….. Mit sechs Themen- und Terrainrundwegen hat sich die Stadt Bad Harzburg um den Naturparkpreis 2014 beworben. Da locken der Wildkatzen-Erlebnispfad, der Historische Rundweg auf dem Burgberg, der Butterberg-Erlebnispfad, der Ringwanderweg um die Stadt sowie der Teufelsstieg zu erlebnisreichen Wanderungen.Zur Besinnung kommen wir auf dem Besinnungsweg. Und vielleicht wissen wir nach einer Wanderung auf dem 1,6 km langen Rundweg um den Sachsenberg, welchen Weg wir als nächsten wählen. Der im Jahr 2007 angelegte Besinnungsweg gehört zu den beliebtesten Themenwegen Bad Harzburgs. Acht mit Bänken und Informationstafeln ausgestattete Verweilplätze laden ein zum Beobachten der Natur, zum Nachdenken über die Geschichte … Oder lassen Sie einfach die Seele baumeln! Der Standort „Himmelsloch“ ist sogar mit einer Liege ausgestattet. Bequem liegend, können wir von hier aus ein Stück Himmel sehen und die vorbeiziehenden Wolken beobachten. Eingerahmt ist das Himmelsgemälde allein von den Ästen der Bäume. Die Formen der Wolken regen unsere Phantasie an. Vielleicht denken wir uns Geschichten aus?

Um die Pflege des Besinnungswegs kümmert sich der Förderverein Historischer Burgberg, der diesen Weg auch eingerichtet hat.

Start- und Zielpunkt ist der Antoniusplatz am Sachsenberg. Hier gab es bereits vor Jahrhunderten einen Wallfahrtsplatz zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua, der auch als Schutzheiliger der Suchenden gilt.
 

Harzer Klosterwanderweg

Im nördlichen Harzvorland verbindet der 64 km lange Klosterwanderweg sieben ehemalige Klöster. Was im Jahr 2007 auf Initiative der Tourismus GmbH Ilsenburg als Themenweg zwischen den Klöstern Ilsenburg und Drübeck begann, erfuhr großen Zuspruch. Etappenweise wurde der Weg danach erweitert. Nicht nur Kultur- und Naturinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Die Angebote sind entsprechend der heutigen Nutzung der Klostergebäude auch für Familien mit Kindern attraktiv.

Im Kloster Wendhusen beispielsweise hat das Zentrum für lebendige Geschichte seinen Sitz. Außerdem wird die Kultur des traditionellen Bogenschießens mit Langbögen gepflegt.

Die Musik steht im Kloster Michaelstein im Mittelpunkt. In der Ausstellung KlangZeitRaum können wir auf Spurensuche gehen: Was ist das Geheimnis der Musik?

Im Kloster Drübeck laden die romanische Kirche und die Gartenlandschaft zum Besuch ein.  Äbtissinnengarten, Pensionärsgarten und die fünf mauerumschlossenen Gärten der Stiftsdamen wurden nach historischen Plänen wieder hergerichtet.

Auf dem Gelände des Klosters Wöltingeröde  können wir uns in einem Informationszentrum über den Lachs und seine Wiederansiedlung in deutschen Flussgewässern informieren.

Weitere Stationen am Klosterwanderweg sind das Kloster Grauhof sowie die Reste des Klosters Himmelpforte bei Wernigerode.

Start-und/oder Zielpunkte sind Kloster Wendhusen in Thale und Kloster Grauhof in Goslar. Etappenwanderungen sind, gerade bei ausgiebigen Klosterbesichtigungen, zu empfehlen.
 

Huyrundwege

An und im Huy, einem bewaldeten Höhenzug im nördlichen Harzvorland gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Drei thematische Rundwege laden zur Erkundung

der reizvollen Landschaft ein. Am Huysburgrundweg sowie den Georundwegen Ost bzw. West liegen beispielsweise ehemalige Feldwarten, eine „Räuberhöhle“, die Stromatolithen bei Wilhelmshall  und die Gletschertöpfe bei Huy-Neinstedt. Alle drei Themenwege mit etwa 30 km Gesamtlänge sind durchgängig mit Wegemarken gekennzeichnet. Informationstafeln mit Übersichtskarten des gesamten Gebietes dienen der Orientierung. Der Förderverein „Zwischen Huy und Bruch“ hat nicht nur die Konzipierung, Ausgestaltung und Betreuung der Wege übernommen. Er hat außerdem ein Faltblatt herausgegeben, das an den einzelnen Informationstafeln einer Box entnommen werden kann. Auch ein Abstecher in die umliegenden Dörfer lohnt sich. Ob das Tierarztmuseum in Badersleben, das Schloss Röderhof, die Klopstockquelle in Aspenstedt oder das „Erste automatische Künstlermuseum Deutschlands“ in Huy-Neinstedt – spannende Einblicke in die jeweiligen Themen sind garantiert. Und es sollte nicht versäumt werden, die Klosterkirche auf dem Huy zu besichtigen. Im benachbarten Klostercafé können wir uns vor und/oder nach einer Wanderung stärken.

Start-und/oder Zielpunkte des Huysburgrundweges sind die Parkplätze an der Huysburg und an der Sargstedter Warte. Übergänge zu den beiden Geowegen sind ausgeschildert.
 

Oberharzer Mundartweg Wildemann

Beim Wandern eine andere Mundart lernen? Das ist auf dem 2,7 km langen Oberharzer Mundartweg in der wunderschönen Landschaft möglich, die die Bergstadt Wildemann umgibt. Der leicht zu begehende und durchgängig beschilderte Rundweg wurde vom örtlichen Zweigverein des Harzklubs eingerichtet. Er bringt uns nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die Oberharzer Mundart nahe. Kulturlandschaft und Sprache prägten Bergleute erzgebirgischer Herkunft. Sie folgten dem Berggeschrei im 16. Jh. Über fast 400 Jahre war die „Ewerharzer Mundart“ Umgangssprache in allen sieben Oberharzer Bergstädten. Heute wird sie im Alltag kaum noch gesprochen. Dass der Wortschatz dieser Mundart erhalten bleibt, ist Karl-Heinrich Weidemeier zu verdanken, der das Oberharzer Wörterbuch herausgegeben hat und dafür mit dem Kulturpreis des Regionalverbandes Harz geehrt wurde. Heute pflegen vor allem Brauchtumsgruppen des Harzklubs die Tradition des Mundartsprechens. Auf dem Wildemanner Mundartweg lesen wir an neun Stationen kleine Anekdoten sowohl in „Ewerharzer Mundart“ als auch in hochdeutsch. Von Mai bis Oktober lädt der Harzklub regelmäßig zur Mundartwanderung ein. Dann können wir kleine Geschichten aus der 500jährigen Geschichte der Bergstadt hören - natürlich in "Ewerharzerisch".  

Der Beginn des Mundartweges befindet sich an der Bronzestatue des Wilden Manns. Im Garten des historischen Rathauses findet sich das erste einführende Schild.
 

Naturerlebnispfad Sieber

Rund um Sieber verläuft entlang des Waldrandes der 8 km lange Naturerlebnispfad.

Er wurde vom Harzklub-Zweigverein Sieber initiiert und eingerichtet. Dabei legten dessen Mitglieder Wert darauf, ihn mit bereits bestehenden Angeboten, wie dem Flusslehrpfad oder dem Abenteuerspielplatz, zu vernetzen. Die Kombination von Spiel, Sport und Information macht den Naturerlebnispfad für alle Generationen attraktiv. An zehn Stationen gibt es vielfältige Aktionsmöglichkeiten.

Wieviel Holzscheite werden für einen Raummeter benötigt? Das können wir an Station 1- dem Holzstapelspiel erfahren, wo wir die Scheite in eine entsprechend große Box stapeln. Eine Schautafel gibt nicht nur Hinweise zu dem Spiel, sondern informiert über den täglichen Holzverbrauch sowie den jährlich nachwachsenden Holzvorrat. Wie der Holzvorrat eingeschätzt werden kann, erfahren wir an Station 8. Dort können wir die „Spazierstockmethode“ ausprobieren. Sie dient dazu, die Höhe von nah stehenden Objekten – also auch Bäumen – zu schätzen. Weitere Stationen laden zum Singen oder zum Musizieren mit dem Waldxylophon, zum Barfußlaufen oder zum Balancieren ein. Wie ein Kohlenmeiler im Inneren aussieht, und was es mit der  Köhlerei auf sich hatte, konnten wir zuvor an Station 7 erfahren. Von einer übergroßen Bank aus haben wir eine wunderschöne Aussicht auf eine Bergwiese und das Siebertal, das zum europaweiten Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 gehört.

Wir starten an Station 1 in der Nähe des Parkplatzes am Freizeitpark.
 

Lehrpfad „Baum des Jahres“ Neuhof

Seit 1989 wird in Deutschland jedes Jahr ein „Baum des Jahres“ ausgerufen.

Im 25. Jahr der Aktion richtete der Förderverein „Kultur- und Heimatpflege Neuhof“ einen Lehrpfad ein, an dem sämtliche bis 2013 gekürten Bäume gepflanzt wurden. So lassen sich die Bäume, angefangen von der Stiel-Eiche bis zum Wildapfel, auf übersichtlicher Strecke begutachten. Interaktive Baumtafeln erzählen Spannendes und laden zum Wissenstest ein. Nicht nur die Kinder des Ortes besuchen den Lehrpfad gerne. Auch die Baumpaten überzeugen sich regelmäßig vom Gedeihen ihrer Schützlinge. Die Fortführung des Lehrpfades ist geplant. Jährlich kommen ein Baum sowie die entsprechende Beschilderung dazu.

Im Kultur- und Heimatpflegeverein engagiert sich nicht  weniger als ein Drittel

der etwa 700 Einwohner des Ortes! Den Mitgliedern liegt neben der Kultur- und Heimatpflege besonders die Umweltbildung am Herzen. In den vergangenen Jahren wurden u.a. Rundwege angelegt und beschildert, die touristische Infrastruktur ausgebaut. Auch der Nachbau des Historische Gipsbrennofens gehört dazu. Er befindet sich am nordwestlichen Ortsrand von Neuhof und ist zugleich Startpunkt für eine Wanderung auf dem Lehrpfad „Baum des Jahres“. Dort gibt eine Informationstafel Auskunft über die Lage des Pfades und die bisher gepflanzten Bäume.
 

Natur- und Erlebnispfad Benneckenstein

Zu den vielfältigen Angeboten des Schullandheims & NaturerlebniszentrumsBenneckenstein gehört der 7 km lange Natur- und Erlebnispfad. Hier sind die kleinen und großen Wanderer zum Mitmachen und Entdecken aufgefordert. Wir können unsere Kräfte beim Hangeln, Liegestütz oder Baumstammdrücken unter Beweis stellen. Geschicklichkeit ist beim Balancieren gefragt. Unseren Tastsinn prüfen wir auf dem Tast – und Fühlpfad. Wir telefonieren mit dem Baumtelefon und versuchen uns an der Hillebille. Das ist ein Schlagbrett mit einem Klöppel, das in vergangenen Zeiten den Köhlern als Alarm- und Informationsinstrument diente. Erfrischung für wandermüde Beine bietet das Kneippbecken. Informationstafeln an einzelnen Stationen geben Auskunft über die Besonderheiten.

Das Schullandheim & Naturerlebniszentrum wird besonders gern von Schulklassen besucht. Die erlebnispädagogischen Angebote eignen sich für Klassenfahrten,  Projektwochen und –tage, Ferienaufenthalte, Erlebniswochenenden oder Vereinsfreizeiten.
Zu einer Wanderung auf dem Natur- und Erlebnispfad starten wir am Schullandheim. Weitere Touren sind von hier aus möglich. Dazu gehören die Schnuppertour, die Wellness-Aktivtour, die Tour auf dem Heilkräuterlehrpfad, die Badetour, die Südharztour und die Grenztour. Außerdem ist von hier aus eine Wanderung auf dem Bergwiesenlehrpfad möglich.
 

Forstgeschichtlicher Rundwanderweg Elbingerode

Wie der Wald rings um Elbingerode früher genutzt wurde, erfahren wir auf dem 9 km langen forstgeschichtlichen Rundwanderweg. 14 Schautafeln informieren über die Entwicklung verschiedener Waldformen, vorkommende Baumarten, alte Forstgrenzen, ehemalige Forstämter, Nutzung der Wasserkraft sowie Holznutzung- und transport. Ob als Baumaterial oder Brennstoff – Holz war und ist unersetzlich. Gerade in Bergbauregionen war der Holzbedarf riesig. Im Ausbau von Stollen diente Holz zum Abstützen und Sichern. Bis Anfang des 19. Jh. war die Holzkohle einziger Energieträger zum Verhütten der Erze. So schnell, wie das Holz verbraucht wurde, konnte es nicht nachwachsen. Das führte dazu, dass die Laubwälder des Harzes im 16./17. Jh. weitestgehend abgeholzt waren. Ende des 18. Jh. erfolgte die Wiederaufforstung. Diese war auf den Holzbedarf des Bergbaus ausgerichtet. Immerhin wurden Anfang des 19. Jh. 70 % des Holzes im Bergbau- und Hüttenwesen verbraucht. Schnellwachsendes Holz hatte Vorrang, und so entstanden die Fichtenmonokulturen. Fortan wurde nachhaltig gewirtschaftet, d. h. nur so viel Holz geschlagen, wie durch planmäßige Aufforstung nachwachsen konnte. Heute soll durch Waldumbau ein Mischwald entstehen, der etwa zu einem Drittel aus Nadelbäumen und zu zwei Dritteln aus Laubbäumen besteht.

Der Rundwanderweg wird vom Harzklub Zweigverein Elbingerode betreut.

Eine Wanderung beginnen wir an Station 1 am Eingang zum Mutterhausgelände.
 

Waldhofmännchen-Wanderweg

Eine schöne Möglichkeit, den WaldhofSilberhütte zu erreichen, ist eine Wanderung auf dem 4 km langen Waldhofmännchen-Wanderweg, der Alexisbad und Silberhütte verbindet. Entlang des Weges erzählen uns 22 Waldhofmännchen Wissenswertes über heimische Baum - und Tierarten sowie zur Entwicklung und forstlichen Nutzung des Waldes. Dabei erfahren wir u. a. was eine Pionierbaumart ist, oder was es mit einer Suhle auf sich hat. Ebenso können wir beobachten, wie sich eine durch den Orkan Kyrill 2007 stark beschädigte Waldfläche bis heute entwickelt hat. Schautafeln halten weitere Informationen bereit. Am Ziel unserer Wanderung, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Silberhütte (Anhalt) der Selketalbahn, warten vielfältige Informations- und Erlebnisangebote zu den Themen Forst- und Holzwirtschaft, Bergbau, Naturschutz sowie Jagd auf uns. Besonders für Kinder ist der Waldhof attraktiv, werden sie hier doch auf spielerische Weise an das Thema Wald herangeführt. Auf Anmeldung können spezielle Angebote für Kindergärten, Schulklassen aber auch für Erwachsenengruppen genutzt werden. Traditionelle Veranstaltungen, wie das Kinderfest im Frühjahr oder das Waldhoffest am letzten Samstag im August, mit dem Dampflokziehen, ziehen Besucher von nah und fern an.

Um die Pflege des Themenweges kümmert sich der Waldhofverein Silberhütte e. V.

Startpunkt für die Wanderung ist die Schautafel am Wanderweg nahe der Kreuzung der Bundestraßen 242 und 185.
 

Bergbaurundweg Neudorf

Auf die Spuren des historischen Bergbaus können wir uns im Gebiet rund um Neudorf begeben. Ein als Rundweg angelegter, mit blauem Kreis markierter, 15 km langer Bergbauwanderweg verbindet die Bergbaurelikte vergangener Zeit. An allen 24 Standorten - vom Grubenrevier über Stollenmundloch, Kunstgraben, bis zum Ölkeller - geben Dennert-Tannen Auskunft über die jeweilige Geschichte und Funktion. Erste urkundliche Erwähnungen von Schürfungen nach Erzen im Gebiet von Neudorf stammen aus dem 9./10. Jh. Der älteste bekannte Bergbau dieser Region geht auf das Jahr 1300 zurück, als Fürst Otto von Anhalt Schürfrechte im Birnbaumrevier erteilte. Neudorf, heute ein Ortsteil der Stadt Harzgerode, wurde 1530/31 durch die Grafen zu Stolberg im Amt Bärenrode angelegt. Aus dem Silber des Birnbaumer Reviers konnten 1539 die ersten Taler geprägt werden. Anfang des 20. Jh. erfolgte die Stilllegung der Bergwerksbetriebe. Der Fremdenverkehr begann sich zu entwickeln. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sorgen dafür, dass sie der Ort und seine Umgebung attraktiv präsentieren. Die Mitglieder des Harzklub Zweigvereins Neudorf richteten 1992  den Bergbauwanderweg ein und sind nun verantwortlich für dessen Pflege und Erhalt.

Ein günstiger Startpunkt zu einer Wanderung auf dem Bergbauwanderweg ist die Friedenseiche im Zentrum von Neudorf. Eine Broschüre mit Beschreibung des Weges kann in der Tourist-Information Neudorf erworben werden.
 

Wanderwege Wippra

Auch um den idyllisch gelegenen Ort Wippra gibt es eine Vielzahl von kurzen und längeren Wander- bzw. Rundwanderwegen: Zwergenweg, Teufelsstieg oder Planetenrundweg. Schon die Namen machen neugierig. Aber auch auf dem Barfußweg oder ganz „ohne“ auf dem Naturistenstieg kann die Natur auf besondere Weise erlebt werden. Westlich des Ortes in Richtung Talsperre Wippra verläuft der etwa 2,5 km lange Wald- und Gesteinslehrpfad Knüppeldamm. Sein Name erklärt sich mit der Entstehungsgeschichte. Hier befand sich in den 30er Jahren ein Reichsarbeitsdienstlager, dessen Bewohner im Wege- und Straßenbau eingesetzt wurden. Sie mussten auch den Weg in Richtung Wippra bauen. Zu seiner Befestigung benutzten sie „Knüppel“ (Holzbohlen). Ein Teil des so gebauten Weges wurde rekonstruiert.

Der Wald- und Gesteinslehrpfad wird von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gepflegt, die auch geführte Wanderungen anbietet. Informationstafeln entlang des Themenweges, darunter interaktive Baumtafeln, geben Auskunft zu heimischen Vögeln, geschützten Pflanzen und Tieren, zur Erholungsfunktion des Waldes sowie zur Geschichte des Standortes und eben zu den heimischen Baumarten. Bänke und eine überdachte Sitzgruppe laden zum Verweilen ein. Nach der Rast können wir noch zur Wippertalsperre wandern.

Die Wanderung über Knüppeldamm zur Talsperre beginnen wir  in Wippra von der Eckardtstraße aus.
 

Naturwanderweg Scheerenberg

Passen Naturschutz und Jagd zusammen? Das können wir auf dem 3 km langen Wanderweg bei Abberode herausfinden. Diente die Jagd ursprünglich den Nahrungserwerb, später auch dem Vergnügen absolutistischer Fürsten, so kamen spätestens im 20. Jh. auch ökologische Gründe hinzu. Die Jagd als Sport oder repräsentative Freizeitbeschäftigung soll hier außen vorgelassen werden.  

Der Naturwanderweg bietet an 15 Stationen ausführliche Informationen zu beiden Themen. So erfahren wir, was alles zu einer für Pflanzen und Tiere optimalen Waldrandgestaltung gehört. Besonders die kleinen Besucher können sich im Spurengarten als Fährtenleser versuchen. Die Spuren verschiedener Tiere sind in  Betonplatten markiert. Eine zugehörige Schautafel verrät, ob wir auf der richtigen Spur waren. Weitere Tafeln berichten über die Geschichte und die Aufgaben der Jagd. Ein Insektenhotel lädt zum Beobachten der Bewohner ein.

Zielpunkt und letzte Station ist das Klage- und Rügegericht Volkmannrode, eine 1489 erstmals erwähnte Gerichtsstätte (siehe Nr. 7).

Der Wanderweg ist mit weiteren Themenwanderwegen der Region vernetzt.

Die Jägerschaft Hettstedt hat die Betreuung und Pflege des Naturwanderwegs übernommen. Dazu gehört auch die Pflege eines Feuchtbiotops.

Zu einer  Wanderung auf dem Naturwanderweg starten wir vom Parkplatz aus, der sich links der Straße von Abberode nach Stangerode, etwa 1,5 km von Abberode befindet.
 

Rundwanderweg Laweketal

Durch den Ort Dederstedt fließt die Laweke, ein etwa 14 km langer Bach, der westlich bei Hedersleben entspringt und östlich bei Zappendorf in die Salza mündet. Der überwiegende Teil des Tals ist Landschaftsschutzgebiet. Zahlreiche Vogelarten sind in dem strukturreichen Gebiet beheimatet. Dazu gehören auch gefährdete Arten wie Raubwürger, Grauammer und Wendehals. Besonders für ornithologisch Interessierte ist es ein interessantes Gebiet. Das war es schließlich auch, als Dr. Otto Kleinschmidt von 1910 bis 1926 hier und in den benachbarten Orten als Pfarrer wirkte. Sein wissenschaftliches Interesse galt der Lehre von der Abstammung der Arten. Dabei forschte er rings um Dederstedt speziell an den Vogelarten, gab eine Zeitschrift heraus und verfasste mehrere Schriften. Weite Verbreitung fand sein Bestimmungsbuch „Singvögel der Heimat“. Es war wohl besonders wegen der naturgetreuen Zeichnungen Kleinschmidts beliebt.

Auf der Rundwanderung können wir historische Stätten, wie die Kirche St. Susanna, besuchen. Dort sind auch zwei Originalpräparate zu sehen, die Kleinschmidt gefertigt hatte. Gedenk- und Informationstafeln entlang des Weges erinnern an den Vogelpastor oder geben Auskunft über die Vogelarten des Gebietes. Eine Sitzgruppe an einem Biotop lädt zum Beobachten des Treibens an einem Insektenhotel ein.

Ausgangs- und Zielpunkt für die Wanderung ist der Storchenhorst. Der Storch ist das Wappentier des Ortes und soll im Ort wieder angesiedelt werden.
 

Harzer Försterstieg

Wurde der Harzer Försterstieg in vergangenen Zeiten vorzugsweise von Förstern genutzt? Wohl nicht. Der Name des Wanderweges hat mit seiner Entstehung zu tun: An der Konzipierung und Umsetzung waren federführend Förster beteiligt. Das Gemeinschaftsprojekt von Harzklub und Niedersächsischen Landesforsten wurde im Jahr 2010 eröffnet.

Wer auf dem Försterstieg wandert, erlebt landschaftliche Vielfalt mit verschiedenen Waldstrukturen, Bergwiesen, Talsperren sowie Abschnitte des UNESCO-Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft. Die 60 km lange Nord-Süd-Querung des Harzes verbindet die Stadt Goslar mit dem Bergdorf Riefensbeek-Kamschlacken. Wegemarken mit einem Eichenblatt weisen den Weg. Stichwege und Kreuzungspunkte ermöglichen Abstecher zu angrenzenden Naturerlebnispfaden, Aussichtspunkten oder Sehenswürdigkeiten. Zehn Informationstafeln geben Auskunft über den gesamten Wegeverlauf und zum jeweiligen Standort. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Erläuterung des LÖWE-Programms gelegt. Das Programm Langfristige Ökologische WaldEntwicklung wird seit 1993 von den Niedersächsischen Landesforsten im Harz umgesetzt. Verschiedene Holzskulpturen tragen zur Attraktivität des Harzer Försterstieges bei.

Der Parkplatz an der Kaiserpfalz Goslar ist Ausgangspunkt für die Wanderung. Natürlich ist ein Einstieg auch an anderen Stellen von Wanderparkplätzen oder Haltestellen des ÖPNV aus möglich. Ein Faltblatt mit deren Kennzeichnung sowie eine Wanderkarte helfen bei der Orientierung.
 

Harzer-Hexen-Stieg

Der Harzer-Hexen-Stieg gehört zu den beliebtesten Wanderwegen Deutschlands. Er ist als Qualitätswanderweg zertifiziert. Wer den Harz von Ost nach West oder in umgekehrter Richtung durchwandern möchte, ist hier richtig. Der 97 km lange, durchgehend markierte, Hexen-Stieg führt durch ausgedehnte Waldgebiete, vorbei an felsigen Schluchten, durch romantische Täler, gibt Ausblicke auf Hochmoore und Bergwiesen oder Einblick in die Bergbaugeschichte der Region.

Aufwertung erfuhr der Hexenstieg durch kürzlich eingerichtete Erlebnisinseln. Diese laden beispielsweise zum Nachdenken über die Herkunft von Ortsnamen oder die Geschichte der Kuhhirten ein.

Startpunkte sind Osterode am Harz im Westen oder Thale im Osten. Natürlich sind auch Etappenwanderungen möglich.
 

Harzer Grenzweg

Die ehemalige innerdeutsche Grenze gehört bildet heute das „Grünen Band“ Deutschland, ein 1.393 km langes Biotopverbundsystem. Der Harzer Grenzweg führt uns so durch einzigartige Natur und zu den Zeugnissen der deutschen Teilung. An diese Vergangenheit erinnert auch das Jahr 2009 installierte Kunstwerke in der Feldflur zwischen Lüttgenrode und Wiedelah.

Zwischen dem nördlich des Harzes stehenden Grenzturm Rhoden bis zum Grenzlandmuseum Tettenborn am südlichen Harzrand liegen etwa 91 km, die durchgängig markiert sind. Von beiden Orten kann die Wanderung gestartet werden.

Der Harzer Grenzweg steht in direkter Verbindung mit der Themenroute historische Grenzen zu der der Regionalverband den Routenführer „Entlang historischer Grenzwege durch Natur und Geschichte“ herausgegeben hat.
 

Wege Deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz

Das Leben der Herrscher des Mittelalters war wohl ziemlich beschwerlich. Sie regierten nicht etwa für alle Zeit von einem schönen Schloss aus, sondern sie mussten Präsenz im Reich zeigen. Dazu zogen die Reisekönige auch im Harz von Pfalz zu Pfalz, die meist im Abstand von etwa 30 km standen. Das entsprach einer Tagesreise zu Pferde. Heute können wir auf den Wegen Deutscher Kaiser und Könige über und durch den Harz wandern. Viele Wegabschnitte des 550 km langen Geschichtspfades folgen den mittelalterlichen Routen. Der mit einer Krone markierte Wanderweg verbindet jedenfalls Orte historischen Geschehens. Sieben Etappen des Weges hat der Regionalverband Harz in Faltblättern beschrieben.
 

Selketalstieg

Durch eines der romantischsten Täler des Harzes führt der Selketalstieg. Wir wandern hier auf großen Abschnitten entlang der Selke.

Abwechslungsreiche, weitestgehend unverbaute Landschaft erfreut das Auge. Große Teile des Selketals sind wegen des Vorkommens zahlreicher gefährdeter Pflanzen- und Tierarten unter besonderen Schutz gestellt. Die Naturschutzgebiete sind als FFH-Gebiete Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000.

Start- und/oder Zielpunkt des 67 km langen Selketalstieges sind Stiege oder Quedlinburg. Natürlich ist etappenweises Wandern, auch in Kombination mit einer Bahnfahrt möglich. Die Selketalbahn ist der älteste Streckenabschnitt der Harzer Schmalspurbahnen.
 

Naturerlebnisrouten Stangerode

Familien sind auf den drei Naturparkerlebnisrouten im Osten des Harzes gut aufgehoben. Die 5 km lange Wisentroute führt durch den Wildpark Nordmann. Hier leben Rot- und Damhirsch, Reh, Mufflon, Wildschwein, verschiedene Rinderrassen, Wisente und die größte Bisoanherde Europas. Die größte heimische Eule gab der Uhuroute ihren Namen. Auf 8 km können wir u. a. einen Jagdlehrpfad mit Spurengarten besuchen und uns am Rügegericht Volkmannrode über die historische Rechtsprechung informieren. Mehr zur Heimat- und Landesgeschichte erfahren wir auf der 13 km langen Bärenroute. Dort gibt es historische Grenzsteine entlang der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Herzogtum Anhalt.

Erlebnispunkte und interaktive Baumtafeln sind besonders für Kinder interessant.    

Ausgangspunkt für die Wanderungen ist das Reit- und Sporthotel Nordmann.
 

Text: Christiane Linke

Faltblatt Naturpark-Wettbewerb 2014 zum downloaden:


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