Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Foto: George

Preisträger ist das Ehepaar Gudrun und Rolf Grönig aus Osterode am Harz für den Erhalt und die Sanierung des Firmengeländes einschließlich des Bewirtschaftungskonzeptes der ehemaligen Textilfabrik Eulenburg. Der Kulturpreis Harz 2019 stand unter dem Thema „Industriekultur“.

Laudator Norbert Gössling würdigte in seiner Ansprache das unermüdliche Engagement der Eheleute. Seit 2016 führen Gudrun und Rolf Grönig die Geschäfte der Greve & Uhl GmbH & Co KG. Sie stellen sich so der Herausforderung, die historische „Eulenburg“ mit ihren insgesamt 36 Gebäuden auf einer Fläche von zehn Hektar nachhaltig zu bewirtschaften. Der gesamte Komplex stellt ein wichtiges baugeschichtliches Zeugnis der Textilindustrie dar. Die Eulenburg gehört aufgrund der langen Firmengeschichte und der nahezu komplett erhaltenen Bauten zu den herausragenden deutschen Industriedenkmälern. C. L.

 

Zu unserem Bild:

 v. l. Norbert Gössling, Gudrun Grönig, Rolf Grönig, Landrat Bernhard Reuter, Landrat Martin Skiebe (Foto: Dr. Klaus George)

 

Die Informationstafel am „Ellrichblick“ im Himmelreich bei Walkenried wurde kürzlich von Schmierereien befreit. Der Regionalverband Harz als Träger des Natur- und Geoparks im Harz hatte die Informationstafel Ende letzten Jahres aufstellen lassen. Sie informiert über das Natura 2000-Gebiet Gipskarstlandschaft bei Bad Sachsa, das sich zwischen Bad Sachsa und der Grenze zu Thüringen bei Walkenried erstreckt. Natura 2000 ist ein europaweites Schutzgebietsnetzwerk. Die Informationstafel stellt seltene und schützenswerte Tiere und Pflanzen vor und erinnert an die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Walkenried und Ellrich. Der Name des Natura 2000-Gebietes war von Unbekannten mit Edding überschrieben worden. Bad Sachsa war durch Walkenried ersetzt worden. Der Regionalverband Harz weist darauf hin, dass der Name des Gebietes korrekt geschrieben ist. „Jetzt ist die Tafel wieder für jedermann komplett lesbar. Wir hoffen, dass das auch so bleibt“, sagt Dr. Klaus George, Leiter des Natur- und Geoparks. Hinweise zu Beschädigungen an Informationstafeln des Natur- und Geoparks nimmt der Regionalverband Harz unter der Telefonnummer 03946 96410 oder per E-Mail unter rvh@harzregion.de entgegen. I. R.

Wanderung von der Konradsburg über das Forsthaus Friedrichshohenberg zur Alten Ziegelei und zurück.

Dauer: ca. 3 Stunden

Start und Ziel: Parkplatz Konradsburg (vor dem Burgtor)

Die Wanderung führt zunächst zum Forsthaus Friedrichshohenberg und von dort aus weiter zur Alten Ziegelei. Dann geht es wieder zurück zur Konradsburg. Udo Münnich vom Harzklub-Zweigverein Falkenstein wird die Wanderung leiten und Einblicke in Natur und Geschichte in dieser Gegend geben. Erforderlich sind Wanderschuhe und strapazierfähige Kleidung. Im Anschluss an die Wanderung besteht im Café auf der Konradsburg eine Einkehrmöglichkeit. Danach bietet der Förderkreis Konradsburg eine Führung durch die historischen Gemäuer zum Preis von 2,00 Euro pro Person an. I. R.

Jedes Jahr gehen über 450 Freiwillige mit „kulturweit“ ins Ausland und arbeiten u. a. in Kultureinrichtungen und Schulen weltweit. Interessierte zwischen 18 und 26 Jahren können sich noch bis zum 1. Dezember 2019 bewerben. Der Dienst beginnt dann am 1. September 2020.

„kulturweit“ gibt es bereits seit 2009. Der Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission wird vom Auswärtigen Amt gefördert. Alle Freiwilligen werden intensiv auf ihre Zeit im Ausland vorbereitet und finanziell unterstützt: mit Seminaren und einem Sprachkurs, mit Versicherungen, Reisegeld und Mietzuschuss. C. S.

Weitere Informationen und Bewerbung unter www.kulturweit.de