Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Seit vergangenem Jahr fördert das Land Niedersachsen die 14 Niedersächsischen Naturparke jährlich mit jeweils 100.000 Euro. Über erste Projekte, die dadurch finanziert werden, hat sich Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am Dienstag informiert. „Wie wichtig die Arbeit in den Naturparken landesweit ist, haben wir zuletzt erlebt: Die Corona-Krise hat die wichtige Arbeit unserer Naturparke unterstrichen. Wer nicht verreist ist oder verreisen konnte, hat sich eine schöne Zeit in den eigenen Gefilden gemacht", so Lies. Darum sollen die Naturparke auch künftig „ihren Beitrag für das Miteinander von Mensch und Natur leisten" und werden bis 2024 entsprechend kontinuierlich gefördert.

Zur Präsentation der Geoparkstele in Mackenrode, einem Ortsteil der Gemeinde Hohenstein im Landkreis Nordhausen, fanden sich 17 Kinder der örtlichen Kita "Hohensteiner Zwerge" ein, um die Gäste mit ihrem Heimatlied zu überraschen. Landrat Matthias Jendricke freute sich, dass mit dieser Geoparkstele nun sieben Stelen im Landkreis Nordhausen stehen und auf den UNESCO-Geopark aufmerksam machen. Der Dank des Regionalverbandes Harz ging an Ortsbürgermeister Manfred Buchholz, der bei der Auswahl des Standortes mit Rat und Tat zur Seite stand, sowie an den Betriebsleiter des Werkes Dorste Uwe Schridde, der dafür sorgte dass das Gestein pünktlich zur Verfügung stand. Das Projekt wurde durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz im Rahmen der Geoparkförderung anteilig finanziert. Ministeriumsvertreterin Charis Leuschner war aus Erfurt angereist, um sich vom erfolgreichen Projektverlauf zu überzeugen. C. L.

Zu unserem Bild: Nicht nur die nächste Generation freut sich über die neue Geoparkstele.

Foto: Piper/LK NDH

Unscheinbar für ungeübte Augen, doch unter Geologen weltbekannt: Schwarzschieferhorizonte im Kellwassertal erzählen die spannende Geschichte eines der größten Massenaussterben in der Erdgeschichte. Als bedeutender Aufschluss ist die Lokalität nahe der Okertalsperre bei Altenau nicht nur Geopunkt 7 im Teilgebiet der Landmarke 2 – Ottiliae-Schacht des UNESCO Global Geoparks Harz ∙ Braunschweiger Land ∙ Ostfalen, sondern auch Nationaler Geotop.

 

Zu unserem Bild:
Vertreter des Regionalverbandes Harz (links) und des Oberharzer Geschichts- und Museumsvereins (rechts) am Aufschluss im Kellwassertal. Foto: RVH

Gleich zwei neue Informationstafeln begrüßen ab sofort Gäste und Einheimische in Schulenberg im Oberharz, einem Ortsteil der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. In Festenburg verweist eine neue Naturparktafel auf attraktive Wanderziele in der näheren Umgebung. Direkt in Schulenberg lädt eine Natur- und Geoparktafel dazu ein, sich mit der Siedlungsgeschichte näher zu befassen.
Bei einem gemeinsamen Termin vor Ort präsentierten nun Landrat Thomas Brych und Bürgermeisterin Britta Schweigel die Informationstafeln. Der Regionalverband Harz als Natur- und Geoparkträger ließ diese erst kürzlich aufstellen. Über mehrere Jahrzehnte leisteten die alten Informationstafeln zwar treue Dienste und informierten über Wanderrouten der Region, nun war es jedoch Zeit für eine Aktualisierung. Möglich wurde dies durch die neue Naturparkförderung des Landes Niedersachsen sowie durch die Unterstützung der Akteure vor Ort. Die Freude darüber, dass nun Projekte im Naturpark vorangebracht werden können, war bei allen Beteiligten groß. Der Harzklub-Zweigverein Schulenberg unterstützte die Erneuerung der Informationstafeln durch pflegerische Maßnahmen. Dazu gehört auch das Kurzhalten des Rasens vor der Informationstafel in Schulenberg, das Günter Jannowsky übernommen hat. A. S./I. R.

Zu unserem Bild: Enthüllen gemeinsam die neue Tafel in Schulenberg (v. l.): Geschäftsstellenleiter des Regionalverbandes Harz Dr. Klaus George, Landrat Thomas Brych, Bürgermeisterin Britta Schweigel sowie Detlef Ehrenberg vom Harzklub-Zweigverein Schulenberg (Foto: Stolle/RVH)