Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen haben Einwohner des kleinen Ortes Schielo bei Harzgerode ihren Naturerlebnispfad am Eichberg Ende Juli erstmals wieder in Augenschein genommen. An insgesamt 17 Stationen gibt es seither Wissenswertes über die Natur und die Regionalgeschichte zu erfahren. Abenteuer der Naturpark-Maskottchen Josephine Auerberg und Konrad Kauz begeisterten besonders das junge Publikum.

 

Zu unserem Foto: Spannendes Ferienerlebnis für die Kinder in Schielo. (Foto: Dr. Alexandra Hellwig/RVH)

Der Fund des Steinkistengrabes zwischen Westerhausen und Börnecke im Jahr 2003 war eine Sensation. Archäologische Untersuchungen, die vor dem Bau der heutigen Autobahn A 36 durchgeführt wurden, brachten ein unversehrtes Grab aus der Zeit um 3.000 v. Chr. hervor. Unweit des ursprünglichen Fundortes hat der Regionalverband Harz, Träger des Natur- und UNESCO-Geoparks im Harz, nun auf Anregung des Vereins für Heimatgeschichte und Naturschutz Westerhausen eine neue Informationstafel aufgestellt. Am „Parkplatz Königstein“ zwischen Westerhausen und Börnecke folgen Interessierte einfach der Ausschilderung zum Königstein und gelangen direkt zu dem Tafelstandort.

Zu unserem Foto: Präsentation der neuen Informationstafel nahe des Königsteins Westerhausen (Foto: RVH)

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat kurzfristig das Förderprogramm „Kulturinvest“ aufgelegt. Gefördert werden Baumaßnahmen im Kulturbereich, die von Bundesinteresse sind.

Förderfähig sind Ausgaben für Modernisierungs-, Restaurierungs-, Um- oder Neubaumaßnahmen sowie Ausstellungen (investive Ausgaben, z. B. grundlegende Erneuerungen und Erweiterungen sowie technische Einbauten). Der Bundesanteil soll bei den geförderten Vorhaben mindestens 500.000,00 Euro bis maximal 20 Mio. Euro betragen. Die Beteiligung des Bundes beträgt grundsätzlich bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (Festbetragsfinanzierung).

Hermann Kerl (1901–1996) erließ im April 1960 die Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen des Landkreises Zellerfeld und gab dem Landschaftsschutzgebiet den Namen „Naturpark Harz“. Diese Verordnung kann als „Geburtsurkunde“ und Hermann Kerl als Vater des Naturparks Harz bezeichnet werden. Ein Gedenkstein in den Spittelwiesen (Robert-Koch-Straße) in Clausthal-Zellerfeld erinnert an den ehemaligen Oberkreisdirektor des ehemaligen Kreises Zellerfeld. Die Informationstafel neben dem Denkmal wurde nun vom Regionalverband Harz erneuert. Zusammen mit Clausthal-Zellerfelds Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch, Dorothea Römpage, Tochter von Hermann Kerl und dem Harzklub-Zweigverein Clausthal-Zellerfeld wurde die Informationstafel kürzlich eingeweiht.

Zu unserem Bild: Axel Pfannkuche, Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch, Isabel Reuter und Dorothea Römpage enthüllen die erneuerte Natur- und Geoparkstadt-Informationstafel in Clausthal-Zellerfeld (Foto: Hellwig/RVH).