Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Foto: Reuter/RVH

Ab sofort können sich Studierende aller Fachrichtungen um ein spannendes Open-Air-Semester im Natur- und Geopark bewerben.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die Chance, wertvolle Erfahrungen für die spätere Berufswahl zu sammeln. Der Regionalverband Harz e. V. mit Sitz in Quedlinburg ist im Harz Träger dreier Naturparke und des UNESCO Global Geoparks Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen. Die Studierenden können ihr Fachwissen einbringen und durch praxisnahe Einblicke ihre Kompetenzen erweitern, z. B. in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement oder Umweltbildung. Zu den zentralen Aufgabenbereichen zählen die Mitarbeit an Projekten, die Vorbereitung von Veranstaltungen und Besucherführungen in der Infostelle in Quedlinburg.

 

Zu unserem Bild: Zählen zu den Aufgaben im Umweltpraktikum: Naturerlebnisprogramme mit Kindern und Jugendlichen

Pünktlich zum Jahresempfang wurde das Faltblatt zum Naturpark-Wettbewerb vorgestellt. Hier werden alle Teilnehmer vorgestellt. Beworben hatten sich der Verein Halberstädter Berge, die Stadt Wernigerode, die Gemeinde Liebenburg, die Tourismus GmbH Ilsenburg, die Arbeitsgemeinschaft „Baum“ aus der Gemeinde Südharz, der Harzklub-Zweigverein Wippra und die Jägerschaft Hettstedt. Das Faltblatt zum Naturpark-Wettbewerb 2019 kann hier bestellt werden. C. L.

Foto: Clara Svrcek

Der Harzer Naturparkpreis 2019 geht an das Aus- und Weiterbildungszentrum Halberstadt (AWZ) für das Projekt „Streuobstwiese am Holzberg bei Sargstedt“. Die Preisverleihung fand kürzlich im Rahmen des Jahresempfangs des Regionalverbandes Harz im Reit- und Sporthotel Nordmann in Stangerode statt.

Laudator Dr. Hans-Ulrich Kison würdigte die sehr guten Ergebnisse, die das AWZ in Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Harz, der Stadt Halberstadt und der Kommunalen Beschäftigungsagentur Harz auf der Fläche erreichen konnte. Erste Entbuschungsmaßnahmen erfolgten 2016. Hier war intensive Handarbeit notwendig, die von Menschen in Arbeitsgelegenheiten geleistet wurde. Seit 2018 wird der nördliche Teil der Streuobstwiese wieder traditionell mit Schafen beweidet. Beweidung ist die einzige Möglichkeit, den Zustand der Flächen langfristig zu erhalten. Inzwischen blühen dort wieder unter anderem Frühlings-Adonisröschen und Karthäuser-Nelke. C. L.

 

Zu unserem Bild: v. l. Annette Bergmann vom AWZ, Silvia Lehnert von der unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Harz, Detlef Rutzen vom AWZ, Laudator Dr. Hans-Ulrich Kison, Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert und Landrat Martin Skiebe 

Kürzlich wählte die Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Harz Frank Ruch, Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg, einstimmig als neuen Beisitzer in das Präsidium des Verbandes. Die Welterbestadt war zuvor ordentliches Mitglied im Regionalverband Harz geworden.