Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Felsformationen, Höhlen oder Steinbrüche: das sind Geotope. Sie erlauben Einblicke in die spannende Geschichte unseres Planeten Erde.

Der Regionalverband Harz ist Träger des UNESCO Global Geoparks Harz ∙ Braunschweiger Land ∙ Ostfalen. Am Sonntag, 11. September 2022 um 10 Uhr lädt er zu einem „Ausflug ins Zwergenland“ ein. Der führt in das verzweigte Quellgebiet des Bächleins Sülze bei Niedergebra. Im vergangenen Jahr hatte der Regionalverband Harz dort Geotoppflegemaßnahmen durchführen lassen. Burgrunde Krumm, Bürgermeisterin a. D. von Niedergebra, gibt Einblicke in die Entstehung des Gebiets und die Sagen rund um die Sülzequelle. Die kostenfreie Führung wird etwa zwei Stunden dauern. Treffpunkt ist vom Bahnhof Niedergebra kommend in Richtung Bleicherode die Parkmöglichkeit auf der linken Seite hinter der Autobahnbrücke (A 38).

Zu unserem Foto: Sülzequelle bei Niedergebra (Foto: Reuter/RVH)

In den nächsten Wochen soll ein neues Förderprogramm des Landes Niedersachsen an den Start gehen. Kleine Kultureinrichtungen und Kulturvereine mit Sitz in Niedersachen können dabei eine Förderung für Ausgaben für Digitalisierung sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit beantragen.

Seit dem 01.08.2022 ist Nadine Bartsch Mitarbeiterin beim Regionalverband Harz im Bereich Kulturförderung.

Aufgewachsen ist sie in Leipzig und hat seit dem Jahr 2002 Ihren Lebensmittelpunkt im Harz gefunden.

An der Hochschule Harz hat sie bis 2011 Verwaltungsökonomie/Verwaltungsmanagement studiert.

In Ihrer Freizeit sammelt sie fleißig Stempel der Harzer Wandernadel und besucht dabei gerne zu Fuß und per Rad auch das ein oder andere Museum. N. B.

„In Swanebeck da lewe eck, op de Ecke wohne eck, greune Ladens hewwe eck, Maurensaft verköpe eck.“, so lautet ein Original-Spruch aus der Kleinstadt Schwanebeck in der Verbandsgemeinde-Vorharz. Wer kein Plattdeutsch spricht, dem erklärt die Informationstafel auf der neuen Geopark-Stele mehr zur Bedeutung des Spruches und zur Ortsgeschichte Schwanebecks. Die Stele ziert seit Kurzem den Kreisverkehr an der Oscherslebener Straße. Der Verkehrslärm an der viel befahren Straße stört den Geschäftsstellenleiter des Regionalverbands Harz, Dr. Klaus George, keineswegs. „In Schwanebeck haben wir einen ausgezeichneten Standort für die Stele gefunden, denn insbesondere Autofahrer sollen auf die Stele und somit den UNESCO-Geopark aufmerksam gemacht werden“, erklärt er.

Zu unserem Foto: Ute Pesselt (Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Vorharz), Benno Liebner (Ortsbürgermeister Schwanebeck), Ines Strümpel (Ordnungsamt Verbandsgemeinde Vorharz) und Dr. Klaus George (Geschäftsstellenleiter Regionalverband Harz) vor der neuen Geopark-Stele an der Oscherslebener Straße in Schwanebeck. (Foto: Czymoch/RVH)