Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Hochzeitsfeier in FalkensteinNicht nur dass sich am 07.07.07 fünf Paare auf der Burg Falkenstein trauen ließen, nein: auch die Stadt selbst feierte Hochzeit! Trauzeugen waren die Meisdorfer Bürgerinnen und Bürger, und Pfarrer Jürgen Dörscher segnete das Paar ein. Von der nahe gelegnen Patronatskirche der Grafen von der Asseburg erklang das Geläut der Hochzeitsglocken. Die Stadt Falkenstein, die Braut, und der Landkreis Harz, der Bräutigam, sind zwar per Inkrafttreten des Gesetzes zu Kreisgebietsneugliederung bereits seit 1. Juli gleichsam standesamtlich vermählt, doch weitere Vergleiche erscheinen unzulässig. So wollen wir weder von einer geschiedenen Braut reden, noch von der Hochzeit eines Kindes, dass erst noch aus den Windeln wachsen muss! Es gibt auch genug zu berichten von einer wunderschönen Feier auf dem Museumshof des im Natur- und Geopark Harz gelegenen Ortsteils Meisdorf der Stadt Falkenstein. Einer Idee des Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins Meisdorf, Herrn Dieter Grashoff, folgend, schafften Michael Strube und Michael Rücker tags zuvor per Traktor den Brocken vom Brocken herbei. Bei Auswahl und Bergung des Granitblocks half der Harzklubzweigverein Schierke. Die Geschichte soll hier auf Wunsch des Hauptvorsitzenden des Harzklubs und des Landrats des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich, dokumentiert werden, damit niemand auf die Idee kommt, eiszeitliche Gletscher hätten den "Findling" nach Meisdorf geschoben! Ganz abwegig wäre dies nicht, denn zweimal erreichten während der Eiszeit Inlandsgletscher den Unterharz und sperrten letztmals in der Saale-Kaltzeit das Selketal ab. Zeugnis davon gibt heute ein interessanter Aufschluss, der aufgelassene Grauwacke-Steinbruch "Wolfstal", einige hundert Meter selkeaufwärts von Meisdorf. Für Bürgermeister Klaus Wycisk ist der Brocken vom Brocken Erinnerung an einen "steinigen Weg" und Symbol für das Zusammenwachsen der Gemeinden des Harzkreises. Zur Freude des Tages spendierte er ein Fass Freibier. Auf dem Stein wird künftig zu lesen sein:Brocken vom Brocken07.07.2007Zur Erinnerung an den Beitritt zum Landkreis HarzStadt Falkenstein/Harz OT Meisdorf Text und Foto: K. G. [IMG]/news/img/bilder/Brocken vom Brocken.JPG[/IMG]

Auf ihrer Reise machen Uhu Ben, der Kaufland-Umweltbotschafter, und sein Team auch Station im Naturpark Harz. Vom 5. bis 7. Juli sind sie am Kaufland in Wernigerode und vom 9. bis 11. Juli am Kaufland in Quedlinburg anzutreffen (jeweils nachmittags).Innerhalb des "Erlebnis Umwelt"-Programms von Kaufland und dem Verband Deutscher Naturparke tourt das Umweltmobil durch 28 Städte Deutschlands und besucht nicht nur verschiedene Kaufland-Märkte, sondern auch Schulen. Zu den Themen des Programms gehören u. a. alternative Energien, Umgang mit Abfall, Wald als Lebensraum und Klimawandel. An den Nachmittagen gesellen sich zu Uhu Ben und seinem Team auch Vertreter des Naturparks Harz. Sie wollen den Besuchern die Lieblingsplätze von Max Moorfrosch zeigen. Und sie geben auch Tipps, wie man umweltfreundlich mit dem HEX-Zug zu diesen Plätzen kommt. Außerdem sind auch einige Netzwerkpartner des Naturparks Harz vor Ort. In Wernigerode werden beispielsweise Mitarbeiter des Umweltamtes u.a. zum Thema Lärmschutz Auskunft geben. In Quedlinburg präsentieren sich das Hüttenmuseum und das Bauspielhaus Thale.Alle kleinen und großen Besucher sind herzlich eingeladen, Uhu Ben und seinem Team einen Besuch abzustatten. Text und Fotos: K. G.[IMG=left]/news/img/bilder/Kaufland.JPG[/IMG] [IMG=left]/news/img/bilder/Uhu Ben.JPG[/IMG]

Wernigerode. Das Wasserrad am Naturkundlich-Geologischen Lehrpfad im Thumkuhlental (Geopunkt 9, Landmarke 4) ist wieder in Betrieb. Die Nachbildung des Wasserrades wurde in den letzten Monaten saniert und für den Dauerbetrieb neu aufgebaut. Auf Initiative des Wernigeröder Geschichts- und Heimatvereins konnte die Sanierung mit Kräften der Arbeitsförderungsgesellschaft Harz und mit Unterstützung der Stadt Wernigerode durchgeführt werden. Gerhard Rösicke vom Wernigeröder Geschichts- und Heimatverein bedankte sich bei allen, die an diesem Vorhaben mitgewirkt hatten. Unter den zahlreichen Gästen war auch Wernigerodes Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann, der das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder lobte. Gleichzeitig wurde am Lossen-Denkmal eine neue Informationstafel eingeweiht. Diese Tafel weist auf die Zugehörigkeit des Geopunkts zum UNESCO - Geopark hin und wurde vom Regionalverband Harz zur Verfügung gestellt. Text: C. L., Fotos: George[IMG=left]/news/img/bilder/GP4_1.JPG[/IMG] [IMG=right]/news/img/bilder/GP_2.JPG[/IMG]

Schladen. Am 27. Juni fand im Dorfgemeinschaftshaus Schladen der Ergebnis-Workshop für die Integrierte Ländliche Entwicklungskonzeption (ILEK) in der Planungsregion "Nördliches Harzvorland" statt. Zur Planungsregion "Nördliches Harzvorland" zusammengefunden haben sich die Samtgemeinde Lutter, die Gemeinde Liebenburg, die Stadt Vienenburg (alle Landkreis Goslar) und aus dem benachbarten Landkreis die Samtgemeinden Asse, Baddeckenstedt, Oderwald und Schladen sowie die Stadt Wolfenbüttel. In einem längeren Prozess hatten regionale Akteure aus Verwaltungen und Vereinen rund 120 Projektvorschläge eingebracht. Aus diesen galt es nun nach vereinbarten Kriterien die Leitprojekte herauszuarbeiten. Zu den insgesamt 30 Leitprojekten, die in der Förderperiode 2007-2013 realisiert werden sollen, gehören auch ein Bergbaulehrpfad im südlichen "Salzgitterschen Höhenzug" und im so genannten Projektbündel "Abgestimmte Wanderwegekonzeption" die Einrichtung weiterer Landmarken des UNESCO - Geoparks "Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen", wie sie der Regionalverband Harz bereits für 17 Teilgebiete der Harzregion entwickelt hat. Text und Foto: K. G. [IMG=left]/news/img/bilder/ilek.JPG[/IMG]