Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Für die Gipskarstlandschaft Südharz beginnt Ende Oktober ein Pilot-Lehrgang zur Ausbildung zertifizierter Natur- und Landschaftsführer. Zehn Personen können sich als „Botschafter“ für diesen einmaligen Naturraum ausbilden lassen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:  www.lpv-goettingen.de. C. L.

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Start und Ziel: Parkplatz Auerberg (gegenüber dem Feriendorf „Forsthaus Auerberg“ Stolberg, Auerberg 1, 06536 Südharz OT Stolberg)

 

Die Wanderung führt zunächst über den Naturerlebnispfad am Schindelbruch und von dort über die „Straße der Lieder“ auf den Rundweg um die Auerbergkuppe. Ziel ist das Josephskreuz. An der Straße der Lieder stehen neue Bänke, die zum Probesitzen einladen. Die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH hat sie für den Natur- und UNESCO-Geopark hergestellt und montiert. Michael Kienzl, Förster bei der Jagd- und Forstgesellschaft Stolberg/Harz wird die Wanderung leiten und Einblicke in die Waldentwicklung rund um den Auerberg geben.

Stolberg/Harz. Sie sind ein Geschenk der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH (MDB), die den Regionalverband Harz als Träger des Natur- und Geoparks im Harz bereits seit vielen Jahren durch ihre Fördermitgliedschaft unterstützt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Sennewitz betreibt innerhalb des UNESCO-Geoparks das Hartsteinwerk Rieder, das Kieswerk Ditfurt und die Bahnverladung Quedlinburg. Von den verrotteten Bänken entlang der „Straße der Lieder“ hatte das Baustoffunternehmen vor zwei Jahren eher beiläufig erfahren. K. G.

 

Zu unserem Bild:

Mit schwerer Technik angerückt, um die neuen Bänke aufzustellen (von links): Oliver Greil und Manfred Greil (Mitteldeutsche Baustoffe) sowie Alexander Schilling und Philipp Schilling (Containerdienst Schilling Quedlinburg). Foto: George/RVH

Bürgermeister Wolfgang Langer nahm sich Zeit für eine kleine Wanderung in das Naturschutzgebiet „Bachtäler im Oberharz bei Braunlage“, das Teil des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes NATURA 2000 ist. Gebildet wird dieses Netzwerk aus Vogelschutz- und FFH-Gebieten. Die Abkürzung FFH steht dabei für Fauna (Tierwelt), Flora (Pflanzenwelt) und Habitat (Lebensräume). Zwei Vogelschutz- und 15 FFH-Gebiete gibt es im Naturpark Harz in Niedersachsen. Mit seinem Projekt „Landschaft lesen lernen“ nimmt sie der Regionalverband Harz in den Blick, setzt sie in Szene. Ziel ist es, die Gebiete von europäischer Bedeutung bei Einheimischen und ihren Gästen bekannter zu machen, damit die Stimme erheben, sollte es zu Störungen oder Zerstörungen von wertvollen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere in einem dieser Gebiete kommen. K. G.

Zu unserem Bild:

Freuen sich über die neue Informationstafel (v. links): Bürgermeister Wolfgang Langer (Braunlage), Natur- und Geoparkleiter Dr. Klaus George (Regionalverband Harz) und Lothar Engler (Grenzerkreis Abbenrode)