Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Open-Air-Semester im Natur- und Geopark

Ab sofort können sich Studierende aller Fachrichtungen um ein spannendes Open-Air-Semester im Natur- und Geopark bewerben.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die Chance, wertvolle Erfahrungen für die spätere Berufswahl zu sammeln. Der Regionalverband Harz e. V. mit Sitz in Quedlinburg ist im Harz Träger dreier Naturparke und des UNESCO Global Geoparks Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen. Die Studierenden können ihr Fachwissen einbringen und durch praxisnahe Einblicke ihre Kompetenzen erweitern, z. B. in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement oder Umweltbildung. Zu den zentralen Aufgabenbereichen zählen die Mitarbeit an Projekten, die Vorbereitung von Veranstaltungen und Besucherführungen in der Infostelle in Quedlinburg. I. R.

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Am Eingang zum Naturerlebnispfad (v. l.): Dr. Clemens Ritter von Kempski, Landrätin Dr. Angelika Klein, Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, Landrat Martin Skiebe und Dr. Klaus George (Foto: Reuter/RVH)

Neueröffnung des Naturerlebnispfades am Schindelbruch bei Stolberg

Der Naturerlebnispfad am Schindelbruch wurde vor Kurzem wiedereröffnet. Große und kleine Besucher sind dazu eingeladen, die Gegend rund um den Auerberg-Vulkan einmal genauer kennenzulernen. Unterhalb des Josephkreuzes, am Parkplatz Auerberg an der L 236, beginnt der 1,7 km lange Weg durch den Wald. Begleiter sind „Josephine Auerberg“ und „Konrad Kauz“, die am Eingang des Lehrpfades als Holzskulpturen stehen und die Besucher im Wegeverlauf quasi „an die Hand“ nehmen. M. R.

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Foto: Linke/RVH

Neue Informationstafel präsentiert

Am Aufgang zum Geopunkt Königstein bei Westerhausen steht seit Kurzem eine Informationstafel. Sie wurde kürzlich durch den Vorsitzenden des Regionalverbandes Harz Herrn Landrat Martin Skiebe präsentiert.

Die Tafel gibt Auskunft darüber, wie der Königstein entstanden ist, wie Spuren im Sandstein gedeutet wurden bzw. werden und wie sich das Landschaftsbild in jüngerer Zeit gewandelt hat. C. L.

 

Zu unserem Bild: Mit vereinten Kräften ziehen Landrat Martin Skiebe und Natur-und Geoparkleiter Dr. Klaus George das Tuch von der neuen Tafel.

Dr. Johannes Großewinkelmann vom Weltkulturerbe Rammelsberg, Landrat Thomas Brych und Geschäftsstellenleiter Dr. Klaus George vom Regionalverband Harz (v. l.) enthüllen die neue Tafel. (Foto: Reuter/RVH)

Ein "Smoker", der nicht mehr raucht

Auch am Rammelsberg hat der Regionalverband Harz eine neue Geopark-Informationstafel aufgestellt. Durch das Projekt „Landschaft lesen lernen“, das aus Mitteln der EU und des Landes Niedersachsen gefördert wird, ist es dem Regionalverband Harz möglich, die touristische Infrastruktur zu erhalten bzw. zu erneuern. „Die Landkreise Goslar und Göttingen bringen dafür die Co-Finanzierung in Höhe von 35 Prozent auf“, so Landrat Thomas Brych, stellvertretender Vorsitzender des Regionalverbandes Harz bei der Präsentation der neuen Tafel. Thema ist die Entstehung der Erze des Rammelsberges aus sogenannten „Smokern“, heißen metallreichen Quellen am Meeresgrund vor ca. 390 Mio. Jahren sowie die beeindruckende Industriearchitektur. Unterstützung bei der inhaltlichen Erarbeitung der Tafel erhielt der Regionalverband Harz vom Weltkulturerbe Rammelsberg. I. R.

Firouz Vladi, Isabel Reuter vom Natur- und UNESCO-Geopark und Bürgermeister Harald Dietzmann (v. l.) bringen die neue Tafel an der Kreuzung B 242 und der Straße zum WeltWald an. (Foto: Wadewitz/RVH)

Korallenfels bei Bad Grund

Am Hübichenstein hat der Regionalverband Harz eine neue Geopark-Informationstafel aufgestellt. Sie ersetzt eine ältere Tafeln, die den Ansprüchen eines UNESCO-Geoparks nicht mehr genügte. Rund um den Hübichenstein, ein Korallenfels, der vor etwa 400 Mio. Jahren entstand, finden sich zahlreiche Bergbauspuren. Einblicke in die Erd- und Bergbaugeschichte gab Firouz Vladi, Mitglied des Geopark-Beirates, der auch bei der inhaltlichen Erarbeitung der Tafel unterstützte. Nun kommt die Bedeutung des Hübichensteins als Landmarke 1 des UNESCO-Geoparks wieder gut zur Geltung. „Wir freuen uns schon auf weitere Projekte in und um Bad Grund“, so Bürgermeister Harald Dietzmann. I. R.