Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Foto: Linke/RVH

Die Zugehörigkeit des Harzgeröder Stadtteils Alexisbad zum UNESCO-Geopark ist nun sichtbar. Eine neue Geoparkstele in der Nähe von Bushaltestelle und Selketalbahnhof zieht nicht nur die Blicke der Autofahrer, die auf der viel befahrenen B 185 unterwegs sind, auf sich. Fußgänger können sich auf der an der Rückseite befindlichen Tafel über regionale Besonderheiten und das ortstypische Gestein – in diesem Fall Plattenschiefer  –  informieren, das in der Gabione gezeigt wird. Außerdem gibt es Informationen zum UNESCO-Geopark, der zu den größten weltweit gehört, wie Geschäftsstellenleiter Dr. Klaus George zur Präsentation erklärte. Bürgermeister Marcus Weise freute sich über die Stele und auch über die weiteren inhaltlichen Angebote, die der Regionalverband realisiert. Diese sind nicht beliebig, sondern immer auf den konkreten Ort bezogen, so Weise.

Die Finanzierung der Stele wurde im Rahmen einer LEADER-Förderung möglich. C. L.

 

 

Zu unserem Bild: Gäste der Präsentation

 

Foto: Müller/RVH

In Münchenhof bei Quedlinburg steht nun eine neue Stele des Natur- und UNESCO-Geoparks im Harz. Direkt an der vielbefahrenen B 79 ist die Stele für Autofahrer und die Radfahrer des neuen Radwegs zwischen Halberstadt und Quedlinburg gut sichtbar. Eine Informationstafel auf der Rückseite der Stele erläutert, welches Gestein im Sockel der Stele gezeigt wird. Es ist Sandstein. In den Häusern in Münchenhof ist er ebenso zu finden wie im Straßenpflaster. Auch eine historische Anekdote verrät die Tafel. Quedlinburgs letzte Äbtissin, Sophie Albertine von Schweden, machte 1787 in der Domäne Münchenhof Station. Sie reiste nach Quedlinburg um das Stift in Besitz zu nehmen und wurde feierlich empfangen.

 

Zu unserem Bild: Präsentation der neuen Natur- und Geoparkstele in Münchenhof, v. l. n. r.: Isabel Reuter, Oberbürgermeister Frank Ruch, Wolfgang Scheller und Doreen Walter

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) hat mit „MusikVorOrt“ ein Förderprogramm für Musikprojekte in ländlichen Räumen ausgeschrieben, die im Zeitraum vom 31. März 2020 bis 31. März 2021 stattfinden sollen.

Das Besondere: bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Institutionen und der bürokratische Aufwand ist sehr gering. Die Förderhöhe beträgt bis zu 25.000 Euro pro Projekt. Anträge können bis 12. Januar 2020 eingereicht werden.

Weitere Details zum Förderprogramm MusikVorOrt und das Antragsformular finden Sie unter www.musikvorort.de. C. L.

 

Der Wald ruft – Hör nicht weg! Manch einer im Harz möchte sagen: der Wald schreit auf. Jahrzehntelange Einwirkungen auf das Klima werden jetzt schmerzlich sichtbar. In einigen Teilen, wo einst herrliches Grün für schattige Wege sorgte, ragen kahle, silbergraue Stämme in den Himmel. Wegschauen geht nicht mehr. Hinschauen ist angesagt. Und Handeln. Dafür sind Mitarbeiter der Forst, des Nationalparks, beauftragte Firmen und Helfer rund um die Uhr im Einsatz.

Wir zeigen Ihnen was momentan im Wald passiert, welche Ursachen vorliegen und vor welchen Herausforderungen die Akteure im Harz stehen. Informieren Sie sich neben möglichen Beeinträchtigungen durch Waldarbeiten auch über touristische Angebote zum Thema Wald im Wandel oder über die unterschiedlichen Arbeitsweisen zwischen Nationalpark und den Wirtschaftswäldern im Harz. Weitersagen hilft! Unterstützen Sie unsere Initiative und verbreiten Sie mit unserer Hilfe Wissen statt Panik.

Weitere und stets aktuelle Informationen finden Sie unter: www.harzinfo.de/derwaldruft