Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Erfolgreicher Tag des Geotops

Der Tag des Geotops am 16. September fand in der Region des UNESCO-Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen großen Anklang. Im Besucherbergwerk "Drei Kronen und Ehrt" interessierten sich 40 Besucher dafür, ob Elbingerode tatsächlich einmal am äquator lag. Im Hasseröder Revier bei Wernigerode wanderten 45 Interessierte auf den Spuren des Bergbaus. Das Schaubergwerk "Lange Wand" in Ilfeld konnte 60 Besucher begrüßen. Die zentrale Veranstaltung im Landkreis Osterode am Harz zum Tag des Geotops fand in diesem Jahr in Walkenried statt. Dort hatte das Gipswerk bpb formula zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. An den Betriebsführungen und den Führungen zu einem Steinbruch und Renaturierungsflächen nahmen ca. 650 Besucher teil. An einem Informationsstand erhielten die Gäste Auskunft zum UNESCO-Geopark.Ebenfalls präsentierten sich der Verein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg sowie der Bürgerverein Neuhof.[IMG=left]/news/img/bilder/bpb1.jpg[/IMG] [IMG=left]/news/img/bilder/bpb2.jpg[/IMG] [IMG=left]/news/img/bilder/bpb3.jpg[/IMG]

Auszeichnung als Qualitätsnaturpark

Bad-Wildungen. Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Naturparke am 8. September im Kurhaus Bad-Wildungen konnte Dr. Klaus George, Geschäftsführer des Regionalverbandes Harz, aus den Händen von Wilhelm Dietzel, Hessischer Staatsminister für Umwelt, ländlicher Raum und Verbraucherschutz, die Urkunde über die Auszeichnung des Naturparks Harz als "Qualitätsnaturpark" entgegen nehmen. Damit ist jetzt auch der im niedersächsischen Teil des Harzes gelegene Naturpark entsprechend zertifiziert. Nach einem umfangreichen Evaluierungsverfahren und einer Prüfung vor Ort fiel die Entscheidung allerdings knapp aus. Anders als der Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt, der bereits im Mai 2006 als "Qualitätsnaturpark" zertifiziert wurde, verfügt der Naturpark Harz in Niedersachsen über keinen aktuellen Naturparkplan. Der letzte Naturparkplan wurde 1977 aufgestellt, eine Aktualisierung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Für die Trägerschaft des Naturparks Harz in Niedersachsen erhält der Regionalverband Harz keinen Landeszuschuss. Seine Naturparkarbeit finanziert er allein aus den Beiträgen der Landkreise und seiner Fördermitglieder. Wichtige Naturparkarbeit vor Ort leisten allerdings auch die Harzklubzweigvereine, deren Aktivitäten mit der Zertifizierung als Qualitätsnaturpark ebenfalls eine Anerkennung erfuhren. Nicht verschwiegen werden darf, dass sich in der Bewertung auch nachteilig auswirkte, dass der in Niedersachsen gelegene Teil des länderübergreifenden Nationalparks unverständlicherweise nicht zum Naturpark gehört. Die Anerkennung als Qualitätsnaturpark ist bis 30. September 2010 befristet. Die Hürden für eine erneute Zertifizierung werden dann noch höher gesteckt sein. Von den insgesamt 97 Naturparken in Deutschland sind aktuelle 51 als Qualitätsnaturpark anerkannt.[IMG=left]/news/img/bilder/Qualitaetsnaturpark.JPG[/IMG]

Neue Fördermitglieder im Regionalverband

In Verbindung mit der 2., neu bearbeiteten Auflage des Geopark – Faltblatts Landmarke 8 "Schloß Wernigerode" konnte das Schaubergwerk Büchenberg als neues Fördermitglied im Regionalverband Harz gewonnen werden. Das Schaubergwerk ist als Geopunkt 11 in der Landmarke 8 ausgeschildert. Zur übergabe eines Geoparkschildes an den Leiter des Bergwerks, Herrn Ralf Melzer, trafen sich verschiedene Netzwerkpartner des UNESCO - Geoparks. Sie nutzten die Gelegenheit um sich gemeinsam mit Förderern und Politikern über den aktuellen Stand der Arbeit im Natur- und Geopark und über Möglichkeiten der weiteren Netzwerkarbeit auszutauschen. Weitere neue Fördermitglieder im Regionalverband Harz sind die Glasmanufaktur Derenburg, die Grüning&Hinze GbR in Silstedt (Hotel "Blocksberg") und Frau Nagy vom Hotel "Am Anger" in Wernigerode.[IMG=left]/news/img/bilder/Buechenberg.JPG[/IMG]

Zusätzliche Mittel für niedersächsische Kunstvereine

Zur Stärkung der Kunstvermittlung an niedersächsischen Kunstvereinen sollen ab 01.04.2008 zusätzlich 200.000 € zur Verfügung gestellt werden (vorbehaltlich der Verabschiedung des Landeshaushaltes 2008). Ziel des Projektes ist es, im Rahmen der Kulturförderung einen zeitgemäßen Bildungsauftrag zu formulieren. Der Schlüssel zur Gewinnung eines neuen Publikums liegt im lebendigen und zugleich ernsthaften Umgang mit ihm und seinen Interessen sowie einem spannenden und kommunikativen Ansatz. Das neue Förderprogramm zielt insbesondere auch auf die kleineren Einrichtungen in der Fläche und deren Bedürfnisse.Die Regularien werden rechtzeitug vor Projektbeginn unter www.mwk.niedersachsen.de veröffentlicht.