Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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RVH mit Info-Stand auf dem Wernigeröder Umweltmarkt

Der im Rahmen der europäischen "Woche der Mobilität" stattfindende "Wernigeröder Umweltmarkt" wurde in diesem Jahr am 20. September auf dem Nicolaiplatz ausgerichtet. Der Regionalverband Harz e. V. war ebenfalls mit einem Informationsstand auf diesem bereits zum achten Mal stattfindenden Markt vertreten. Schauen und Mitmachen war das Motto. Diesmal nutzten vor allem Schüler das reiche Angebot und die Gelegenheit, Informationen über den Natur- und Geopark Harz aus erster Hand zu erhalten. Daneben kam es zu interessanten Gesprächen am Rande: wie im Bild zum Beispiel mit Herrn Oberbürgermeister Hoffmann, der an diesem Tag seinen Geburtstag hatte.[IMG=left]/news/img/bilder/Umweltmarkt.JPG[/IMG]

Letztes Faltblatt der Romanik-Reihe erschienen

Am 25. September konnte das achte Faltblatt der Reihe "Naturerleben und Romanik" mit dem Titel "Zwischen Harz und Rotenberg" vorgestellt werden. Dazu hatten sich auf Einladung des Regionalverbandes Netzwerkpartner, Förderer, Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Schüler der Haupt- und Realschule Hattorf am Harz in der St. Pankratius Kirche in Hattorf am Harz versammelt, wo sie von Herrn Pfarrer Meinecke begrüßt wurden. Herr Landrat Reuter präsentierte anschließend das neue Faltblatt. Außerdem konnte er mit dem Verkehrsverein Hattorf e. V. ein neues Netzwerkmitglied im Regionalverband begrüßen. Dessen Vertreter, Herr Richter, bekam von Landrat Reuter eine Infobox mit den Naturerlebnisprodukten überreicht (siehe Bild). Nach Ausführungen zur Produktphilosophie der Naturerlebnisreihe durch den Geschäftsführer des Regionalverbandes, Herrn Dr. George, hatten die Gäste Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Für das Rahmenprogramm sorgten die historisch kostümierten Schüler der Haupt- und Realschule u. a. mit einer nachgestellten Marktszene (siehe Bild). Die Schüler hatten die Möglichkeit, an einem Quiz zu Natur und Geschichte der Harzregion teilzunehmen. Die zwei punktgleichen Siegerinnen waren Anna Deppe und Darlene Albrecht. Natürlich bekamen sie auch Preise (siehe Bild). Für die hervorragende Organisation vor Ort ist stellvertretend besonders Herrn Schuldirektor Jakobi und Herrn Pfarrer Meinecke zu danken.[IMG=left]/news/img/bilder/Uebergabe.JPG[/IMG][IMG=left]/news/img/bilder/Marktszene Hattorf.JPG[/IMG][IMG=left]/news/img/bilder/Sieger.JPG[/IMG]

Regionalverband Harz erhält mehr Geld für Kultur

Hannover. Lutz Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, hatte die Präsidenten der Landschaften und Landschaftsverbände am 19. September 2007 zu einem Informationsgespräch über den Entwurf des Landeshaushaltsplans 2008 nach Hannover eingeladen. Er würdigte die erfolgreiche Arbeit der zwölf Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen, wozu auch der Regionalverband Harz gehört. Die Landschaften und Landschaftsverbände sind im Bereich der regionalen Kulturförderung tätig. Sie fördern Kulturprojekte und –veranstaltungen und erhalten dazu unter anderem Zuwendungen aus dem Landeshaushalt. Die Zuwendung an den Regionalverband Harz soll im nächsten Jahr um gut 26 % erhöht werden. Entsprechend einer Zielvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und dem Regionalverband Harz können die Mittel im Gebiet des Landkreises Goslar in den Sparten Musik, bildende Kunst, Museen, freie Theater, Literatur/Sprache und Soziokultur eingesetzt werden. In diesen Bereichen tätige Vereine sollten unverzüglich ihre Anträge für 2008 einreichen. Nähere Informationen unter www.harzregion.de. Zu unserem Bild:Während der Beratung im Ministerium für Wissenschaft und Kultur: Adolf Freiherr von Wangenheim (Vorsitzender des Vorstandes des Landschaftsverbandes Südniedersachsen),Reinhard Sliwka (Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen) und Minister Lutz Stratmann (v. l.). Foto: Regionalverband Harz.[IMG=left]/news/img/bilder/Kultur.JPG[/IMG]

Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen weiterhin im UNESCO-Netzwerk

Inchnadamph. Auf Einladung des North West Highland Geoparks tagten Mitte September der Rat und die Kommission des Netzwerks der Europäischen Geoparke (European Geoparks Network – EGN) im schottischen Inchnadamph (siehe Hintergrund). Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch die Revalidierung des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen, der 2004 in die internationalen Netzwerke aufgenommen worden war und damit eine bis Ende 2007 befristete Anerkennung als UNESCO-Geopark erhielt. Bereits im ersten Halbjahr begann ein umfangreicher Prozess der überprüfung. Dazu hatten der Regionalverband Harz (Quedlinburg) und das Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (Königslutter) als Träger (Geopark GbR) des mit über 10.000 km² größten Geoparks in Europa vorzulegen: eine detaillierte Beschreibung (Dokument A: Geologie und Landschaft, Managementstruktur, Umweltbildungskonzept, Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung),einen detaillierten Bericht zu der seit 2004 geleisteten Arbeit (Dokument B: Mitarbeit in den internationalen Netzwerken, Entwicklung des Managements und der Finanzausstattung, Strategie zum Schutz des geologischen Erbes, strategische Partnerschaften, Marketing, Darstellung des europäischen und des globalen Geopark-Netzwerks in der Region, nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung) sowie ein englischsprachiges Dossier. Die im Ergebnis der Erarbeitung dieser Unterlagen vorzunehmende Selbsteinschätzung wurde im Juli 2007 von Inspektoren aus Großbritannien und österreich während einer dreitägigen Bereisung des Geoparkgebietes überprüft. Erreicht wurden 6.330 von 7.040 möglichen Punkten im Dokument A bzw. 775 von 1.000 möglichen Punkten im Dokument B. Im Ergebnis ihrer Bereisung hatten beide Inspektoren eine weitere Anerkennung der Mitgliedschaft für die Jahre 2008 bis 2011 empfohlen (Greencard). Dem wollten sich jedoch Rat und Kommission nach teilweise kontroversen Diskussionen nicht anschließen. Sie verlängerten die Mitgliedschaft in den internationalen Netzwerken und die damit verbundene Anerkennung als UNESCO-Geopark schließlich nur um zwei Jahre bis Ende 2009. Danach wird eine erneute überprüfung erfolgen. Konkret wird gefordert, dass der Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen international stärker in Erscheinung tritt. Dies könne erreicht werden durch die regelmäßige Teilnahme beider offiziellen Vertreter an allen Netzwerktreffen, durch Partnerschaften mit anderen Geoparks (Erfahrungsaustausch, Gemeinschaftsprojekte),Beteiligung an transnationalen LEADER-Projekten oder durch Beteiligung an einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Förderprogramms INTERREG IV–C. Wie die finanziellen Voraussetzungen (z. B. zur Sicherung der erforderlichen Eigenanteile) zu erfüllen sind, ist in den Gremien der beiden Trägervereine zu klären. In Gesprächen am Rande des Treffens wurde aber auch klar, dass der bürokratische/personelle Aufwand der Teilnahme an internationalen Förderprojekten nicht unerheblich ist. Auch über derartige Auswirkungen wird zu sprechen sein. Letztlich sollte eine komplett zweisprachige Website eine Selbstverständlichkeit sein.Insgesamt 13 UNESCO-Geoparke wurden 2007 überprüft. Keinem der erst 2004 in die Netzwerke aufgenommenen Geoparke ist es auf Anhieb gelungen, nach der ersten überprüfung eine Grüne Karte zu erhalten. Jeweils eine "Greencard" ohne Auflagen ging an die vier Geoparke Haute Provence (Frankreich),Petrified Forest of Lesvos (Griechenland) sowie TerraVita und Vulkaneifel (beide Deutschland). Die Grüne Karte für den Geopark Kamptal (österreich) wurde mit einer Auflage versehen. Unmittelbar an die Tagung von Rat und Kommission des EGN schloss sich die 7. Konferenz der Europäischen Geoparke in Ullapool an. Sie wurde eröffnet von Umweltminister Michael Russel (Schottland). Der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans Gert Pöttering, sprach zu den Konferenzteilnehmern via Videokonferenz. Höhepunkt war die Aufnahme von vier neuen Mitgliedern (aus England, Italien, Kroatien und Schottland) in das EGN.HintergrundIm Unterschied zu den 851 Welterbestätten (darunter 660 Stätten des Weltkulturerbes wie z. B. in Eisleben, Quedlinburg und Goslar),die die UNESCO aktuell listet, wird von den derzeit 52 UNESCO-Geoparken eine regelmäßige Zusammenarbeit erwartet. Die UNESCO-Geoparke sind Mitglieder eines globalen Netzwerkes und eben nicht lediglich gelistet. Zu den Zielen der Zusammenarbeit gehört ein permanenter Erfahrungsaustausch über Möglichkeiten, Aktivitäten und Erfolge bezüglich des Schutzes des geologischen Erbes, bezüglich der nachhaltigen Regionalentwicklung durch Förderung des Tourismus und bezüglich der Umweltbildung. Das EGN (European Geoparks Network) wurde im Jahr 2000 gegründet und koordiniert die Arbeit der Geoparke in Europa. Im Jahr 2004 wurde mit der UNESCO eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit getroffen. Jeder der aktuell 32 europäischen Geoparke hat zwei offizielle Vertreter in die Kommission (Coordination Committee) zu entsenden. Die Kommission entscheidet über Aufnahme von Geoparks in bzw. Verbleib im EGN und damit auch im GGN (Global Geoparks Network der UNESCO-Geoparke). Dabei hat jeder im EGN vertretene Geopark maximal zwei Stimmen. Die deutschen Geoparke haben je eine Stimme, denn je Mitgliedsstaat der UNO ist die Höchstzahl der Stimmen auf sechs begrenzt. Der Rat (Advisory Group) bereitet die Entscheidungen der Kommission vor. Im Rat ständig vertreten sind die UNESCO, die Internationale Union der Geologischen Gesellschaften (IUGS),die Internationale Naturschutzunion (IUCN) und die vier Gründungsmitglieder des EGN. Für jeweils zwei Jahre entsendet zudem die Kommission wechselnd fünf ihrer Mitglieder in den Rat.