Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Planung einer Naturerlebnisroute entlang historischer Grenzen

Diplomarbeit erfolgreich verteidigtBernburg. Bereits 2005 absolvierte die Studentin der Landespflege Monique Bunzel ein halbjähriges Praktikum im Naturpark Harz. Eng mit ihrer damaligen Tätigkeit verbunden ist das Naturerlebnisprodukt "Naturerleben an den Harzer Schmalspurbahnen". Zuletzt arbeitete Frau Bunzel an ihrer Diplomarbeit zum Thema "Planung einer Naturerlebnisroute entlang des Grünen Bandes und an historischen Grenzen im Harz in Umsetzung der Pflege- und Entwicklungskonzeption für den Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt". Am 13. Dezember konnte sie nun ihre Diplomarbeit am Fachbereich Landwirtschaft, ökotrophologie und Landschaftsentwicklung der Hochschule Anhalt verteidigen. Die Gutachter, Frau Prof. Dr. Birgit Felinks und Herr Dr. Klaus George, bescheinigten ihr eine sehr gute Leistung. Die Diplomarbeit ist eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des Teilprojekts des Regionalverbandes Harz im Rahmen des E + E-Vorhabens "Erlebnis Grünes Band" in der Modellregion "Erweiterter Harz". Die Realisierung des Teilprojektes ist für 2008 geplant. Der Regionalverband Harz gratuliert der Diplomingenieurin FH!

Sonderausstellung MADONNA eröffnet

Kloster WalkenriedNicht nur gemessen an den Besucherzahlen ist das erst Mitte 2006 eröffnete ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried ein Riesenerfolg. Auch die Fachwelt ist voll des Lobes, konnte Landrat Bernhard Reuter in seiner Begrüßung erfreut feststellen. Zu begrüßen waren die Gäste der Eröffnungsveranstaltung der ersten Sonderausstellung in diesem Museum. Passend zur Weihnachtszeit ist ein Bilderzyklus zu erleben, der Maria mit dem Jesuskind zeigt. Der Zyklus ist das Werk des Liebenburger Künstlers Gerd Winner. Möglich wurde die Sonderausstellung MADONNA durch Förderung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Stiftungsdirektor Tobias Henkel erinnerte in diesem Zusammenhang an die weitsichtige Entscheidung von Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel, der 1568 die Reformation einführte, ohne das kirchliche Vermögen zu verstaatlichen. Vielmehr blieb es "als ein gemeiner Schatz dieser lande mit allem vleiß erhalten". Unser Bild zeigt (v. l.) Landrat Bernhard Reuter, Prof. Gerd Winner, Stiftungsdirektor Tobias Henkel und Ernst August Quensen, der in die Ausstellung einführte. Das Museum ist dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. K. G.[IMG=left]/news/img/bilder/Madonna1.JPG[/IMG] [IMG=left]/news/img/bilder/Madonna2.JPG[/IMG]

Neues Naturparkfaltblatt

Vom Königstein zur KönigspfalzWesterhausen - Tilleda. Am Rand der Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Harz am 27.11.2007 in Alterode konnte Landrat Dirk Schatz das neueste Naturparkprodukt präsentieren. Das Faltblatt "Vom Königstein zur Königspfalz" beschreibt eine Harzüberquerung von Nord nach Süd, vom Königstein bei Westerhausen bis zur Königspfalz Tilleda. Insgesamt acht Wegeabschnitte verbinden authentische Orte historischen Geschehens. Zwei von ihnen sind Abstecher von der Hauptroute und führen zur Winzenburg bei Thale bzw. auf einer "Brunnentour" von Stecklenberg zur Stiftskirche Gernrode. Die Grenze zwischen den Landkreisen Harz und Mansfeld Südharz wird zwischen dem wüsten Vorwerk Hilkenschwende und dem Tal der Wolfsberger Wipper überschritten. Die Tour eignet sich für einen Kurzurlaub. übernachtungsmöglichkeiten am Wegesrand und Informationen zur Tour bieten u. a. das Berghotel Roßtrappe Thale, der Ferienpark Merkelbach zwischen Friedrichsbrunn und Siptenfelde, das Landgasthaus Jägerstube Dankerode und das Schloss Wallhausen.[IMG=left]/news/img/bilder/Kaiserweg1.JPG[/IMG] [IMG=left]/news/img/bilder/Kaiserweg2.JPG[/IMG]

Landräte Claus und Schatz übernehmen die Führung

Landkreise setzen die Zusammenarbeit in der Harzregion fortAlterode. Am Dienstag veranstaltete der Regionalverband Harz seine erste Mitgliederversammlung nach der Kreisgebietsneugliederung. Im Bildungshaus am Harz in Alterode trafen dazu nicht nur Landräte und Vertreter der Kreistage zusammen. Erschienen waren auch zahlreiche Vertreter der 127 Fördermitglieder. Der Tagungsort im Landkreis Mansfeld-Südharz war nicht zufällig gewählt, sondern eine Referenz an das Mansfelder Land, dass seit der Kreisgebietsneugliederung wieder Mitglied im Regionalverband Harz ist. Mit Spannung wurde erwartet, ob die Landkreise auch künftig ihre Zusammenarbeit fortsetzen würden? Seit dem Ausscheiden des langjährigen Vorsitzenden, dem früheren Quedlinburger Landrat Wolfram Kullik, hatte der Verband über Monate nur einen übergangsvorstand. Für diesen berichtete der Nordhäuser Landrat Joachim Claus über die Arbeit des Verbandes im vergangenen Jahr. Zu den Erfolgen zählte er die Zertifizierung der Naturparke Harz in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen als "Qualitätsnaturparke". Der Geopark wurde nicht nur für weitere zwei Jahre als UNESCO-Geopark anerkannt, sondern hat auch Aufnahme gefunden im Lehrbuch Geographie für Klasse 10 der Gymnasien. Im Bereich der Kultur hat der Regionalverband Harz Projekte im Gesamtumfang von 308 Tausend Euro mit im Durchschnitt 25 % gefördert. Zusammenfassend sagte Claus wörtlich: "Wir sind im Harz insgesamt besser positioniert, als uns ewige Zweifler immer wieder einreden wollen!" Nach dem Bericht ging es um die Zukunft des Regionalverbandes: Wahl eines neuen Vorstands, Satzungsänderung, Wirtschaftsplan und Beitragsordnung. Für das Amt des Vorsitzenden kandidierte Landrat Joachim Claus (Landkreis Nordhausen),als Stellvertreter Landrat Dirk Schatz (Landkreis Mansfeld-Südharz). Beide wurden einstimmig gewählt. Mit der Satzungsänderung wurden die Voraussetzungen geschaffen, die es dem Salzlandkreis ermöglichen, mit Sonderkonditionen weiter im Verbund der Landkreise zu verbleiben. Der Salzlandkreis hat nach dem Wechsel der Stadt Falkenstein/Harz keine unmittelbaren Gebietsanteile mehr an dem Mittelgebirge, wohl aber an den Landschaftseinheiten Nordöstliches und östliches Harzvorland. Diese sind geschichtlich eng mit der Harzregion im engeren Sinne verflochten und können sehr wohl an einer erfolgreichen Entwicklung der Destination Harz partizipieren. Die anderen fünf ordentlichen Mitglieder des Regionalverbandes Harz, die Landkreise Goslar und Osterode am Harz in Niedersachsen, Nordhausen in Thüringen sowie Harz und Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt verständigten sich auf eine an die Einwohnerzahl gebundene Beitragszahlung. An dem strategischen Ziel eines Naturparks Harz über die Grenzen der drei Bundesländer verbunden mit einer Anerkennung als UNESCO-Geopark über das Jahr 2009 hinweg hält der Regionalverband Harz fest.