Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Kinder- und Jugendkulturförderung in den Regionen Niedersachsens

Die insgesamt 13 niedersächsischen Landschaften und Landschaftsverbände, die sich in einer Arbeitsgemeinschaft (kurz: ALLviN) zusammengeschlossen haben, sehen sich alle diesem Aspekt des kulturellen Lebens besonders verpflichtet. Einer dieser 13 Verbände ist der Regionalverband Harz e. V.Die Förderung der Kinder- und Jugendkultur geschieht in den niedersächsischen Regionen auf vielfältige Weise, so beispielsweise:- in Form der regionalen Zuschussvergabe aus Eigenmitteln der Landschaften;- seit 2005 zudem durch die Vergabe regionalisierter Landesmittel: Diese Landesmittel werden seit 2005 ferner von der Region Hannover sowie der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vergeben, so dass eine landesweit flächendeckende Kulturförderung – auch im Bereich der Kinder- und Jugendkulturförderung – gesichert ist.- Zur Vergabe von regionalisierten Landesmitteln wurden im Jahr 2005 Zielvereinbarungen zwischen dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur und den Landschaften/Landschaftsverbänden sowie der Region Hannover und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz abgeschlossen. Diese Zielvereinbarungen schließen die Förderung von Projekten ein, die geeignet sind, Jugendlichen kulturelle Werte zu vermitteln und ihnen eigenständiges kulturelles Handeln zu ermöglichen. Diese Förderung der kulturellen Jugendbildung umfasst alle Sparten (Theaterpädagogik, Musikpädagogik, Leseförderung),darunter seit dem Jahr 2006 auch die Soziokultur sowie die Jugendkunstschulen.Darüber hinaus sind die niedersächsischen Landschaften und Landschaftsverbände in der Stärkung regionaler Aspekte im Unterricht, beispielsweise durch die Herausgabe entsprechender Materialien, aktiv.Sie verstehen sich ferner als regionale Dienstleister und Berater im Prozess einer weiteren Vernetzung von Schulen und freien Trägern sowie in der Förderung von entsprechenden Kooperationen.Die Landschaften/Landschaftsverbände leisten punktuell mittels Eigenprojekten in der jeweiligen Region wichtige Beiträge zur Stärkung der Kinder- und Jugendkultur.In einzelnen Fällen gehören zu den regionalen Trägern außerdem Einrichtungen der Kinder- und Jugendkultur, so beispielsweise das Theaterpädagogische Zentrum Lingen der Emsländischen Landschaft oder die vom Landschaftsverband Stade ins Leben gerufene Junge Philharmonie Elbe-Weser, in der jugendliche Musiker aus Niedersachsen und zwölf Ländern Europas musizieren.Nähere Informationen:www.allvin.de

Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen auf Stuttgarter Messe präsent

Der Reisepavillon – die Internationale Messe für anderes Reisen findet in diesem Jahr erstmals parallel zur CMT (Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik) in Stuttgart statt. Derzeit präsentiert der Regionalverband Harz den Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen an einem Gemeinschaftsstand des Europäischen Geopark-Netzwerkes. An der gemeinsamen Aktion beteiligen sich außerdem die Geoparke Mecklenburger Eiszeitlandschaft, Terra Vita (Teutoburger Wald),Vulkaneifel, Schwäbische Alb und der Natur- und Geopark Eisenwurzen aus österreich.

Kulturpreis des Regionalverbandes Harz

Der Kulturpreis Harz 2008 geht an Matthias Keilich. Mit dem Preis wird der Regisseur für den Film "Die Könige der Nutzholzgewinnung" geehrt. Der Spielfilm erzählt die Geschichte des liebenswerten Taugenichts Krischan, der in sein altes Waldarbeiterdorf Tanne im Ostharz zurückkehrt, um ausgerechnet dort einen Holzfällerwettbewerb auf die Beine zu stellen. Mit seinem unnachgiebigen Charme überwindet er nicht nur den massiven Widerstand seiner alten Freunde, sondern sägt auch das ganze Dorf aus Stillstand und Resignation. Der Film besticht durch seinen skurrilen Humor und die feine Beobachtung der Sorgen und Träume der arbeitslosen Holzfäller. Und der Harz spielt eindeutig die Hauptrolle des Films. Dass der Film im Harz spielt, ist der Co-Autorin Khyana el Bitar zu verdanken, deren Verwandte in Tanne wohnen und die sie sehr bei der Recherche zum Drehbuch unterstützt haben. Für Matthias Keilich war schon bald klar, dass er auch dort drehen würde, auch weil der Harz für ihn zu einem Stück Heimat geworden ist. Beim Drehen selbst gab es große Unterstützung aus der Region: Alle Komparsen waren entweder Bewohner von Tanne oder Mitglieder des Harzklubs e. V.Der jährlich ausgelobte Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Er wird anlässlich des Walpurgisempfangs des Regionalverbands Harz am 25. April 2008 überreicht. C.L.

Ausstellungseröffnung

Drei Länder – ein HARZQuedlinburg. Kurz vor Weihnachten konnte Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, zusammen mit Landrat Joachim Claus, Vorsitzender des Regionalverbandes Harz, und Landrat Dr. Michael Ermrich (Landkreis Harz) eine neue Dauerausstellung eröffnen. Der Regionalverband Harz ist Träger der Naturparke im Harz und des UNESCO-Geoparks Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen, darüber hinaus aktiv im Bereich der Kulturförderung. Folgerichtig greift die neue Dauerausstellung diese Themen auf und versucht sie miteinander zu verbinden. Der Besucher wandert auf einem Zeitstrahl durch 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. Dort wo im Harz Aufschlüsse alte Gesteine sichtbar werden lassen, gleichsam ein "Fenster in die Erdgeschichte" öffnen, gibt es oft auch Zeugnisse der gesellschaftlichen Entwicklung in der Harzregion. So z. B. an der Eckertalsperre, wo als ältestes Gestein im Harz Gneis aufgeschlossen ist, wo aber auch eine Grenzsäule mitten auf der Staumauer an die Teilung Deutschlands erinnert. An der Eckertalsperre beginnt so gleichsam der Weg durch die Ausstellung. Besucherinnen und Besucher können erfahren wie Geologie, reines Harzwasser und erfrischend echtes Pils zusammengehören, warum Landschaftspflege notwendig ist, und was sie leisten kann. Schon einmal nachgedacht, wer für das Symbol des Naturschutzes Modell stand? Warum der Harz artenreich ist wie keine zweite Region in Deutschland? Die Antworten hält die Ausstellung bereit. Und wussten Sie eigentlich, dass Europasaurus holgeri, die kleinste Art der Dinosaurier, während des Jura dort lebte, wo heute bei Bad Harzburg jährlich edle Rösser um die Wette rennen? Der Harz ist eben eine Reise wert! Das wussten Dichter und Denker bereits seit einigen Jahrhunderten. Auszüge ihrer Dichtungen sind natürlich auch in der Ausstellung zu lesen. Und überhaupt: Wem die Informationen auf den Tafeln der Ausstellung nicht als Lesestoff reicht, der kann seinen Wissensdurst am Computerterminal löschen. Zur Ausstellungseröffnung gab es einen echten Durstlöscher, denn schließlich haben nicht nur das Land Sachsen-Anhalt und die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz die Einrichtung der Informationsstelle des Natur- und Geoparks gefördert, sondern auch die Hasseröder Brauerei GmbH hat sich finanziell beteiligt. Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg darf mit Recht viele Besucher erwarten, liegt sie doch zwischen Marktplatz und Stiftskirche Quedlinburg und damit genau an der Hauptroute der Stadtführungen durch die UNESCO-Welterbestadt.[IMG=left]/news/img/bilder/Ausstellung1.JPG[/IMG] [IMG=left]/news/img/bilder/Ausstellung2.JPG[/IMG]