Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Langelsheim. Seit 2019 auf Initiative von Mitgliedern des Niedersächsischen Landtages auch im Westharz die Natur- und Geoparkarbeit finanziell auf ein solideres Fundament gestellt wurde, konnte der in der Welterbestadt Quedlinburg geschäftsansässige Regionalverband Harz seine Aufholjagd starten. Es gilt anzuschließen an das Niveau der Ausstattung der Geopunkte des UNESCO-Geoparks in Sachsen-Anhalt und Thüringen mit zweisprachigen Informationstafeln. Im Gebiet des Landkreises Nordhausen (Thüringen) sind fast 100 % erreicht. In Sachsen-Anhalt sind zwei Drittel der Arbeit erledigt. „Auch im Harz in Niedersachsen fangen wir nicht bei Null an,“ so Natur- und Geoparkleiter Dr. Klaus George und ergänzt: „Das ist Segen und Herausforderung zugleich.“ K. G.

Zu unserem Bild:

Ortsbürgermeisterin Barbara Eberhardt, Bürgermeister Ingo Henze und Dr. Klaus George (v. l.) präsentieren die Informationstafel „Zwischen Dittmars- und Todberg“. (Foto: Czymoch/RVH)

Attraktive Wanderziele stellt eine neue Informationstafel des Natur- und UNESCO-Geoparks in der Heimatstube Schielo vor.

„Die Tafel passt sehr gut in den Eingangsbereich unserer Heimatstube“, freut sich Petra Nielacny, die den Anstoß zur Erarbeitung der Informationstafel gab. Sabine Müller vom Freundeskreis Karl Blossfeldt fügt hinzu, dass die Heimatstube Ausgangspunkt für Wanderungen ist und die Schieloer auch selbst gern die Einrichtung besuchen. „Die große Wanderkarte bietet Orientierung. Beispielhaft haben wir sechs Wanderziele wie die Burgruine Anhalt oder die Brandbergeiche beschrieben“, erläutert Isabel Reuter vom Regionalverband Harz.

Zu unserem Bild: Isabel Reuter, Petra Nielacny und Sabine Müller (v. l.) vor der neuen Informationstafel in der Heimatstube Schielo (Foto: RVH)

Seit 2013 bietet der Regionalverband Harz als Träger des Natur- und UNESCO-Geoparks Studierenden ein Umweltpraktikum an. Die Commerzbank übernimmt u. a. die Kosten für Unterkunft und Praktikumsvergütung. Außerdem organisiert sie jedes Jahr im Frühling ein mehrtägiges Einführungsseminar im Nationalpark Bayerischer Wald bzw. im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens konnten die Präsenzveranstaltungen nun zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden. Als Ersatz wurde kürzlich ein zweitägiges Online-Seminar durchgeführt.

„Jährlich begrüßen wir ein bis zwei Studierende aus verschiedenen Teilen Deutschlands, die uns unter anderem bei der Kontrolle der Naturpark-Infrastruktur tatkräftig unterstützen“, sagt Isabel Reuter, stellvertretende Geschäftsstellenleiterin im Regionalverband Harz. In 27 nationalen Naturlandschaften erhalten dieses Jahr 75 Studierende die Möglichkeit, sich Wissen u. a. in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Natur- und Landschaftspflege anzueignen. A. S.

Eine neue Geopark-Informationstafel erklärt die Erd- und Kulturgeschichte rund um den Kanstein. Präsentiert wurde sie kürzlich von Bürgermeister Ingo Henze sowie dem Museumsbeauftragten der Stadt Langelsheim Wolfgang Bosse. Sie ersetzt eine alte Informationstafel an der Jerstedter Straße am Weg Deutscher Kaiser und Könige. Der Kanstein bei Langelsheim ist Geopunkt 11 im Gebiet der Landmarke 3 – Rammelsberg des UNESCO Global Geoparks Harz ∙ Braunschweiger Land ∙ Ostfalen.  

 

Zu unserem Foto: Walter Bosse und Bürgermeister Ingo Henze an der neuen Geopark-Informationstafel (v. l.) (Foto: RVH)