Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Foto: Emily C. Carrell/RVH

Im UNESCO-Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen, der sich über Teile der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstreckt und von Wolfsburg im Norden bis nach Kalefeld im Süden reicht, sollen nach und nach alle Geopunkte zweisprachige Informationstafeln erhalten. Bürgermeister Erik Homann enthüllte mit Geoparkleiter Dr. Klaus George vom Regionalverband Harz die neue Geopark-Informationstafel am Wilhelmsplatz.

 

Zu unserem Foto: Enthüllung der neuen Geopark-Tafel am Städtischen Museum Seesen

Rundgang während der Veranstaltung zur Neupräsentation. Fotos: Dr. Klaus George/RVH

Was lebte früher im Harz? Diese Frage beantwortet die Fossiliensammlung mit über eintausend ausgestellten Exponaten. Die Ausstellung leitet den Besucher durch die Zeit der lebendigen Erde während der letzten 540 Mio. Jahre. Sie wertet das Goslarer Museum als Geoparkinformationszentrum weiter auf.

Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk trat anlässlich der Vernissage zur Neueröffnung als Erster ans Rednerpult. Er unterstrich, dass sich der Wert des Goslarer Museums nicht an der Zahl von dessen Besuchern messen lässt, schon gar nicht im Vergleich mit der Kaiserpfalz. Ein Museum hat weitere Aufgaben zu erfüllen: Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln.

Foto: Emily C. Carrell/RVH

Die Zugehörigkeit der Gemeinde Zilly (Stadt Osterwieck) zum UNESCO-Geopark ist nun sichtbar. Eine neue Geoparkstele direkt an der Wasserburg zieht nicht nur die Blicke der Autofahrer auf sich. Fußgänger können sich auf der an der Rückseite befindlichen Tafel über regionale Besonderheiten und das ortstypische Gestein – in diesem Fall Muschelkalk  –  informieren, das in der Gabione gezeigt wird. Außerdem gibt es Informationen zum UNESCO-Geopark, der zu den größten weltweit gehört, wie Geschäftsstellenleiter Dr. Klaus George zur Präsentation erklärte. Osterwiecks Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ und Ortsbürgermeister Roland Vogel freuten sich über die Stele. Und auch die Kinder der Kita „Märchenburg“ zeigten sich beeindruckt. Sie versprachen, mit ihren Familien zur Stele zu gehen und ihnen die schönen Fossilien zu zeigen. Die Finanzierung der Stele wurde im Rahmen einer LEADER-Förderung möglich. C. L.

 

Zu unserem Bild: Gäste der Präsentation

Harald Dietzmann, Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund sowie Olaf de Vries, Ortsbürgermeister von Gittelde, enthüllten gemeinsam die neue Geopark-Tafel am Ernst-August-Stollen in Gittelde. Beide berichteten jeweils von geschichtlichen Begebenheiten rund um den Ernst-August-Stollen. Er ist der jüngste, tiefste und längste Wasserlösungsstollen des Oberharzes. Benannt wurde er nach König Ernst August I. von Hannover. Die neue Geopark-Tafel steht am Mundloch des Ernst-August-Stollens in Gittelde zwischen der Bahnhofsstraße und der Straße „Am Ernst-August-Stollen“.