Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Der Maaßener Gaipel in Lautenthal ist ein beliebtes Ausflugsziel. Ab sofort erfahren BesucherInnen auf drei neu gestalteten Geopark-Informationstafeln viel über die Geologie und die Bergbaugeschichte in Lautenthal sowie die „Kunst“ (Maschinen) des Bergbaus. Jede Tafel hat einen eigenen thematischen Schwerpunkt. So wird z. B. beschrieben, was für Techniken für den Bergbau in Lautenthal erforderlich waren und welchen geologischen Hintergrund die Erzvorkommen im Oberharz haben.

Zu unserem Bild: Bürgermeister der Stadt Langelsheim Ingo Henze, Ortsbürgermeister und Vorsitzender des Bergwerks- und Geschichtsvereins Hartmut Arndt und Projektmitarbeiterin des Regionalverbandes Harz Esther Czymoch (v. l.) vor dem rekonstruierten Kunstgezeug am Maaßener Gaipel. (Foto: RVH)

Von der Idee bis zu deren Realisierung verging kaum mehr als ein Jahr. Der Regionalverband Harz ist in Sachen Geopark-Stelen inzwischen erfahren. Nr. 39 steht seit Oktober 2020 in Dedeleben, Nr. 40 in Badersleben. Beide Ortsteile der Gemeinde Huy liegen an der B 244. Vorrangig an Bundesstraßen werden zur Verbesserung der Sichtbarkeit des Geoparks Stelen errichtet. Immer geschieht dies im Bereich von Ortsdurchfahrten.

 

Zu unserem Bild:

Freuen sich über die neue Stele in Dedeleben: Geoparkleiter Dr. Klaus George und Bürgermeister Thomas Krüger (von rechts).

Für ihre Leistungen und ihr Engagement in der Nachwuchsarbeit zum Erhalt von regionaltypischen Mundarten wurde Ines Friedrich aus Wernigerode mit dem Kulturpreis Harz 2020 ausgezeichnet. Der ehemalige Landrat Martin Skiebe dankte ihr während der Preisübergabe herzlich und wünschte ihr noch viele Jahre erfolgreiche Arbeit. C. L.

 

Zu unserem Bild: Ines Friedrich mit Kindern der Harzer Kramms (Foto: George)

„Als Brückenbauer und Multiplikator setzt er sich bis heute für eine gemeinsame Kulturlandschaft Harz ein.“, so Landrat Martin Skiebe (r.) in seiner Dankesrede während der Verabschiedung von Gero Hammer (l.) aus dem Kulturausschuss des Regionalverbandes Harz. Auf eigenen Wunsch erfolgte die Abberufung durch das Präsidium des harzweit aufgestellten Verbandes. Schon während seiner Arbeit als Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters war Gero Hammer Mitglied des Kulturausschusses des Regionalverbandes Harz geworden. Von 2003 bis 2015 fungierte er als Vorsitzender dieses Gremiums und somit auch als beratendes Vorstandsmitglied des Regionalverbandes. In diesen Funktionen setzte er sich engagiert für die Belange der Kultur in der Harzregion ein. Weiter sagte Martin Skiebe; „Kultur ist eine wichtige Klammer, um die Menschen hier zusammenzuhalten. Gero Hammer hat das Selbstverständnis von Kultur im Harz in den vergangenen Jahrzehnten mitgeprägt.“ C. L.

Foto: Landkreis Harz/Pressestelle