Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Foto: Linke/RVH

Wolfshäger Traditionen

Eine spannende Ausstellung wurde kürzlich in der ehemaligen Volksbankfiliale in Wolfshagen eröffnet. Anhand von Exponaten, historischen Fotos und Informationstafeln ist die Geschichte des Ortes dargestellt. Dazu gehören das Köhlerhandwerk, die Harzer Rotviehzucht und der Gesteinsabbau. Ergänzt wird die Ausstellung durch Naturfotos von Joachim Baute.

Die vom Regionalverband Harz geförderte und ehrenamtlich betreute Ausstellung wird mittwochs und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet. C. L.

Sonntag, 21.10.2018, 14.00 Uhr: Wie es in den Wald hineinruft …

Wanderung rund um Harzgerode

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Start und Ziel: Parkplatz Wallstraße in Harzgerode

Die Wanderung führt am Hahnröder Teich entlang in Richtung Himmelsgarten und Paul-Krause-Hütte. Über den Philosophenweg und das Mägdesprunger Holz geht es zurück nach Harzgerode. Der Himmelsgarten ist der Lieblingsort von Jörg-Peter Kaschner, ehemaliger Leiter des Forstbetriebs Ostharz. Auf der Wanderung begibt er sich auf die Spuren seiner Kindheit und Jugend im Wald bei Harzgerode, aber auch auf die Spuren von Carl Reuß (1844 – 1918). Reuß war Landesforstmeister in Anhalt und Mitgründer des Harzklubs. Er setzte sich dafür ein, dass in den Forstrevieren Wege angelegt wurden, die auch von Wanderern genutzt werden konnten. Wie der Wald um Harzgerode vor 100 Jahren aussah und was die Waldentwicklung seitdem beeinflusst hat, verrät Jörg-Peter Kaschner auf der Wanderung. Im Anschluss können die TeilnehmerInnen im Schlosskeller Harzgerode einkehren. Erforderlich sind Wanderschuhe und strapazierfähige Kleidung. I. R.

Foto: RVH

Weitere Geoparkstele präsentiert

An prominenter Stelle, direkt gegenüber der Schlossanlage in Hessen, ließ der Regionalverband Harz die 15. Geoparkstele in seinem Verbandsgebiet errichten. Erfreut zeigte sich Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ. Trägt doch die Stele dazu bei, dass sich die Einheimischen noch mehr mit ihrer Heimat identifizieren. Ortsbürgermeister Klaus Bogoslaw bedankte sich bei Natur- und Geoparkleiter Dr. Klaus George dafür, dass in „seinem“ Ort nun der UNESCO Global  Geopark sichtbar ist. C. L.

 

Zu unserem Foto: v. l. Klaus Bogoslaw, Dr. Klaus George, Ingeborg Wagenführ, Christiane Linke, Ehepaar Seibt

Neuer Freiwilligendienst startet

Der Regionalverband Harz als Verwaltungsstelle des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen ruft junge Menschen aus der Harzregion auf, sich als Freiwillige im Programm „naturweit“ zu bewerben. Vom Mount Elgon in Uganda bis zu den Palast-Grotten in Uruguay gibt „naturweit“ jungen Menschen ab sofort eine tolle Möglichkeit, sich für das Naturerbe zu engagieren. Die Deutsche UNESCO-Kommission und das Auswärtige Amt erweitern das Freiwilligenprogramm „kulturweit“ um die Programmlinie „naturweit“. Einsatzorte sind die UNESCO-Weltnaturerbestätten, Geoparks und Biosphärenreservate weltweit. Dadurch können die Freiwilligen ihr Verständnis für die enge Beziehung zwischen Mensch und Umwelt vertiefen. Bis zum 31. Oktober können sich junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren bewerben. Der sechsmonatige Freiwilligendienst beginnt am 1. März 2019. Bewerbungen für den neuen Natur-Freiwilligendienst sind ab sofort online möglich: www.kulturweit.de K. G.