Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Karstwanderung bei Neuhof - Rundweg Schwiebach-Kranichstein

Am Sonntag, dem 24. Juni geht es auf eine knapp 3-stündigen Wandertour um Neuhof.

Klaus Weitkamp, Neuhof führt in die Gipskarstlandschaft, ihre Natur und Veränderungen und erläutert die Nutzung der heimischen Rohstoffe, insbesondere Obst und Gips. Themen sind insbesondere der Gipsbrennofen, Baumlehrpfad, Kranichstein und blühende Obstwiesen am Schwiebachtal.

Treff ist um 14:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Bad- Sachsa-Neuhof. Bitte zweckmäßige Wanderbekleidung und geeignetes Schuhwerk!

Ein informatives Faltblatt zum Wanderprogramm 2018 samt einem Heft zu Rundwanderwegen am Karstwanderweg ist in den Tourist-Infostellen der Städte am Südharz sowie beim Wanderführer erhältlich. Weitere Details zum Karstwanderweg, zum Wanderprogramm, weiteren Wandervor­schlägen und zur Gips­karst­landschaft Südharz unter www.karstwanderweg.de.   

Einladung Wernigerode: Bilanz und Perspektiven der Harzforschung zur Tagung am 22./23. Juni 2018 im Rathaus

Anlässlich des 150jährigen Jubiläums wird am kommenden

 

22./23. Juni 2018 im Festsaal des Rathauses Wernigerode

 

eine zweitägige wissenschaftliche Tagung stattfinden. Sie wird gemeinsam mit der Stadt Wernigerode durchgeführt. Das Thema: Bilanz und Perspektiven der Harz-Forschung gibt vor, worum es in der Tagung gehen soll. Es soll bilanziert werden, was an Forschungsergebnissen zu den einzelnen Fragestellungen zur Geschichte des Harzes vorhanden ist, insbesondere soll aber der Frage nachgegangen werden, was man nicht weiß, was aber dringend zu erarbeiten ist.

 

Ein Beispiel ist die politische Geschichte des Harzes. Am Beispiel der Harzregion hat es unter der Federführung des langjährigen Vorsitzenden Dr. Christof Römer immer wieder Ansätze zur Erarbeitung eines Harzer Territorien-Lexikons gegeben. Dies wäre umso wünschenswerter, als da gerade die Harzregion eine Vielzahl von historischen Gegenden und eigenständigen Stadt- und Landesgebilden aufzuweisen hat. Darüber hinaus ist aber zum Gebiet der politischen Geschichte nicht nur die Frage nach Repräsentation und Werden der einzelnen Gebiete zu fragen, sondern im engeren Sinne gerade unter dem Gesichtspunkt der Zeitgeschichte auch nach politischer Geschichte im engeren Sinne zu stellen. Zu den Desideraten der Geschichtswissenschaft in Bezug auf den Harz gehört zum Beispiel der Zeitraum der Weimarer Republik. Schon über die sog. Novemberrevolution 1919 im Gebiet des Harzes ist sehr wenig bekannt. Darüber hinaus gibt es kaum Forschungen zur Entwicklung während der 1920er Jahre.   

 

Dass die Geschichte des Nationalsozialismus inzwischen besser erforscht ist, kann konstatiert werden, dennoch bleiben viele Forschungsfragen offen. Nach 1945 geht die politische Geschichte, nicht nur der Spaltung in Ost und West des Harzes, aber weiter. Zu der Frage der Auswirkungen, etwa der Bezirksgrenzen auf dem Gebiet der DDR, gibt es ebenso wenig Forschungen, wie zu der Frage der Auswahl der Bundesgrenzschutzstandorte und sozial-historischen Verbindungen und Auswirkungen der Auswahl solcher Standorte. Ebenso zur politischen Geschichte gehört die Geschichte der politischen Parteien, die oft in ihrer Gründungsphase in den späten 1940er Jahren dargestellt wurden, aber im Einzelnen für das Harzgebiet weithin ungeklärt sind. Erst recht gilt dies für neuere politische Erscheinungen, wie Bündnis 90/Die Grünen oder Fragen nach der Belastung der Parteien mit nationalsozialistischen Personen nach 1945.

 

Die Öffentlichkeit ist zu allen Vorträgen der Tagung herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Details entnehmen Sie bitte der Anlage.

 

Dr. Christian Juranek, 1. Vorsitzender

Dr. Friedhart Knolle, 2. Vorsitzender

Geocaching um das Naturschutzgebiet Steingrabental – Mackenröder Wald

Sonntagswanderung mit GPS zu Karsterscheinungen des Südharzes

 

Am Sonntag, 17. Juni 2018 führen Dr. Sigrid Vogel und Axel Jabs zu Schätzen in Natur und Kultur zwischen Nüxei und dem Römerstein. Die Wanderung wendet sich an Geocacher, die mehr über die Gegend erfahren als auch an Interessierte, die gern in die moderne Schatzsuche, das Geocaching, eingeführt werden möchten. Der 17. Juni ist zugleich für diese Wanderung im ehemaligen innerdeutschen Grenzraum ein markanter Tag.

Treffpunkt für die ca. dreistündige Rundwanderung ist um 14.00 Uhr an der B 243 in Nüxei. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sehr hilfreich wären Gäste mit GPS-Empfängern oder Smartphones mit Geocaching-Apps. Festes Schuhwerk für feuchte Wegabschnitte ist ebenso zu empfehlen wie wetter- und geländegerechte Kleidung.

Ein informatives Faltblatt zum Wanderprogramm 2018 sowie eine neue Broschüre zu Rundwanderwegen auf dem Karstwanderweg sind in den Tourist-Infostellen der Städte am Südharz und den Wanderführern erhältlich. Näheres zum Karstwanderweg, zum Wanderprogramm, weiteren Wandervorschlägen und zur Gipskarstlandschaft Südharz steht mit weit über 2.600 Seiten im Internet unter www.karstwanderweg.de.     

 

ArGe Drei Länder Ein Weg - Karstwanderweg Südharz, 11.06.18

 

Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V.

Dipl.-Geol. Firouz Vladi
Düna 9a, 37520 Osterode am Harz

T (05522) 71036, 0171-375 2105

 

Nachlass. Künstlernachlässe aus dem Salzlandkreis

Im Museum Aschersleben, Markt 21, ist vom 17. Juni bis 2. September ein spannende Sonderausstellung zu sehen. Die gemeinsame Wanderausstellung der drei Salzlandkreismuseen Aschersleben, Bernburg und Schönebeck stellt insgesamt neun Künstler in den Mittelpunkt. Deren Nachlass wurde von den  Museen in den letzten Jahren übernommen. C. L.

Informationen: www.aschersleben-tourismus.de

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