Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Mit einem neuen Förderprogramm des Landes Niedersachsen sollen Träger kleiner Kultureinrichtungen noch im Jahr 2019 unterstützt werden. Antragsberechtigt sind Träger von Einrichtung mit eindeutig kultureller Ausrichtung, die in der Regel nicht über mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder die nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen im Kalenderjahr durchführen. Anträge für entsprechende Einrichtungen im Gebiet des Landkreises Goslar für Vorhaben für die ein Zuschuss von mindestens 1.000 Euro und höchstens 25.000 Euro benötigt wird, sind beim Regionalverband Harz e. V. in Quedlinburg zu stellen. Für Fördersummen von über 25.000 Euro bis zu 200.000 Euro sind die Anträge bis zum 30.09.2019 direkt beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Online-Antragsverfahrens zu stellen. Der Fördersatz beträgt jeweils 75%. Hier finden Sie das Antragsformular und das Formular für den Kosten- und Finanzierungsplan. Zu beachten sind auch die Rechtsgrundlagen der Energieeffizienz von Gebäuden. C.L

 

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Internationales Musikfest

Mit einem Prolog startet am 14. August das Internationale Musikfest in Goslar. Ab 18 Uhr wird in den Barocksaal des Klostergutes Heiningen eingeladen. „BaroqueBlues“ ist das Konzert von Eckart Runge und Jaques Ammon betitelt. Es erklingen Werke von Bach, Händel, Gluck, Piazzolla, Chick Corea und anderen. Am Freitag, dem 16. August findet in der Sparkassen-Passage in Goslar das Eröffnungskonzert statt. Das Ensemble „The String Soloists“ wird unter dem Titel „Acht Jahreszeiten“ Werke von Vivaldi und Piazzolla spielen.

Bis zum 8. September gibt es in dem vom Regionalverband Harz geförderten Musikfest an verschiedenen Orten täglich weitere attraktive Konzerte. C. L.

 

Informationen: www.musikfest-goslar.de

 

Fossilienausstellung im Goslarer Museum wird umgestaltet

Mit Förderung des Landes Niedersachsen können verschiedene Projekte im UNESCO-Geopark umgesetzt werden. Im Vordergrund steht dabei die Fossilienausstellung im Goslarer Museum.

Der Regionalverband Harz als Träger des UNESCO-Geoparks in der Harzregion erhält eine Förderung des Landes Niedersachen für Geopark-Projekte. Dabei steht die Erneuerung der Fossilienausstellung im Goslarer Museum im Vordergrund. Die Fossiliensammlung des Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar wird im Laufe des Projektes neugestaltet. Dafür können Fördermittel in Höhe von 27.000 Euro investiert werden. Ein Vertrag über die Erneuerung der Ausstellung zwischen der Stadt Goslar, dem Naturwissenschaftlichen Verein Goslar und dem Regionalverband Harz wurde kürzlich unterzeichnet. Die Sammlung umfasst Fossilien aus allen Erdzeitaltern. Sie stammen meist direkt aus dem Harz und Umgebung. Künftig soll die Fossilienausstellung auch für Laien und insbesondere für Familien attraktiver werden.

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Dr. Klaus George vom Regionalverband Harz, Doreen Walter und Wolfgang Scheller (v. l.) vor dem neuen Natur- und Geoparkbereich in der offiziellen Tourist-Information Quedlinburg (Foto: Isabel Reuter)

Natur- und Geopark in der Tourist-Information Quedlinburg

Die Tourist-Information in Quedlinburg ist eine wichtige Informationsstelle des Naturparks Harz und des UNESCO Global Geoparks Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen. Gäste finden dort Anregungen für Entdeckungstouren durch den Natur- und Geopark, neuerdings in einem eigenen Bereich. Dafür wurde die Tourist-Information umgestaltet. „Die Faltblätter werden sehr gut angenommen“, freut sich Doreen Walter, Geschäftsführerin der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH. Thematische Wanderwege, wie sie in den Publikationen des Natur- und Geoparks beschrieben werden, stehen bei den Gästen hoch im Kurs. Die Materialien sind auch in den Tourist-Informationen am Quedlinburger Finkenherd sowie in den Ortsteilen Bad Suderode und Gernrode erhältlich. Wolfgang Scheller, stellvertretender Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg ergänzt, „dass es nicht mehr ausreicht, nur Quedlinburg als Stadt zu vermarkten, sondern die gesamte Region mit einbezogen werden muss“. Daran möchten die Welterbestadt und der Regionalverband Harz als Träger des Natur- und Geoparks auch weiterhin gemeinsam arbeiten. Seit Januar 2019 ist die Welterbestadt ordentliches Mitglied in dem Verein. I.R.

Förderprojekt bewilligt

Im Rahmen der LEADER-Förderung hat der Regionalverband Harz als einer der Träger des UNESCO Global Geoparks Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen kürzlich einen Zuwendungsbescheid erhalten. Mit der Förderung können nun im Gebiet der LEADER-Aktionsgruppe „Nordharz“ zwei neue Geoparkstelen errichtet werden. Künftig werden in Ermsleben und in Alexisbad Geoparkstelen auf die Zugehörigkeit zum UNESCO-Geopark hinweisen. C. L.