Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Stolberg/Harz. Sie sind ein Geschenk der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH (MDB), die den Regionalverband Harz als Träger des Natur- und Geoparks im Harz bereits seit vielen Jahren durch ihre Fördermitgliedschaft unterstützt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Sennewitz betreibt innerhalb des UNESCO-Geoparks das Hartsteinwerk Rieder, das Kieswerk Ditfurt und die Bahnverladung Quedlinburg. Von den verrotteten Bänken entlang der „Straße der Lieder“ hatte das Baustoffunternehmen vor zwei Jahren eher beiläufig erfahren. K. G.

 

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Mit schwerer Technik angerückt, um die neuen Bänke aufzustellen (von links): Oliver Greil und Manfred Greil (Mitteldeutsche Baustoffe) sowie Alexander Schilling und Philipp Schilling (Containerdienst Schilling Quedlinburg). Foto: George/RVH

Bürgermeister Wolfgang Langer nahm sich Zeit für eine kleine Wanderung in das Naturschutzgebiet „Bachtäler im Oberharz bei Braunlage“, das Teil des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes NATURA 2000 ist. Gebildet wird dieses Netzwerk aus Vogelschutz- und FFH-Gebieten. Die Abkürzung FFH steht dabei für Fauna (Tierwelt), Flora (Pflanzenwelt) und Habitat (Lebensräume). Zwei Vogelschutz- und 15 FFH-Gebiete gibt es im Naturpark Harz in Niedersachsen. Mit seinem Projekt „Landschaft lesen lernen“ nimmt sie der Regionalverband Harz in den Blick, setzt sie in Szene. Ziel ist es, die Gebiete von europäischer Bedeutung bei Einheimischen und ihren Gästen bekannter zu machen, damit die Stimme erheben, sollte es zu Störungen oder Zerstörungen von wertvollen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere in einem dieser Gebiete kommen. K. G.

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Freuen sich über die neue Informationstafel (v. links): Bürgermeister Wolfgang Langer (Braunlage), Natur- und Geoparkleiter Dr. Klaus George (Regionalverband Harz) und Lothar Engler (Grenzerkreis Abbenrode)

Wild und Wind – das sind zwei Gründe für die ungewöhnliche Wuchsform mancher Bäume und Sträucher im Hochharz. Eine Informationstafel am Kleinen Brocken erläutert die Gründe der Wuchsanomalien nun genauer. Am Heinrich-Heine-Wanderweg ersetzt sie eine alte, beschädigte Tafel am selben Standort. Zur Präsentation der neuen Tafel erwartete die Teilnehmer allerdings ein Wolkenbruch. Auf dem Wanderparkplatz in Ilsenburg entschieden sich dann Landrat Martin Skiebe, Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke, Christin Alshut von der Tourismus GmbH Ilsenburg, Dr. Klaus George (RVH) sowie Ulrich Hesse und Lukas Wachsmann, Revierleiter im Nationalpark, nicht den Weg zum Kleinen Brocken einzuschlagen. Die kurzen Ansprachen mussten dann geschützt mit Regenschirmen auf dem Parkplatz im Ilsetal abgehalten werden.

Die Tafel am Kleinen Brocken ist bereits die achte, die vom Regionalverband Harz am Heinrich-Heine-Weg erneuert wurde. Nur an zwei Stationen des Themenweges befinden sich noch alte Informationstafeln. M. M.

 

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Der Heinrich-Heine-Weg ist um eine erneuerte Informationstafel reicher (Foto: Brombeer).                           

An der renovierten Sitzraufe an der Kreisstraße zwischen Wieserode und Ulzigerode steht nun auch eine neue Informationstafel des Natur- und UNESCO-Geoparks.

Als der Regionalverband Harz von der abgebrannten Sitzraufe bei Ulzigerode im Landkreis Mansfeld-Südharz erfuhr, stand schnell fest, dass der Verband das Engagement der Ortsbürgermeister Rico Röse aus Wieserode und Felix Büttner aus Alterode unterstützen möchte. Die beiden Ortsbürgermeister warben Spenden ein und konnten die Sitzraufe inzwischen wieder aufbauen. I. R.

Zu unserem Bild: Felix Büttner, Isabel Reuter und Rico Röse (v. l.) an der neuen Informationstafel zwischen Wieserode und Ulzigerode (Foto: RVH)