Veranstaltung in Wolfsberg @Dr. Klaus George
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Neuigkeiten

 

Backen in Badeborn

Spannend nicht nur, wie früher gesprochen wurde, sondern auch was zwei Frauen thematisch so alles bewegt: Wie lebt es sich im Natur- und Geopark? Elisabeth Louda und Inge Herrmann thematisierten neben der wichtigen Frage, ob am Ende „Streusel or Eiermelek“ die Pflaumen bedecken sollten, auch die Problematik der Veränderung der Landnutzung. Hatten früher viele Familien ihre Obstbäume im Garten, wachsen dort heute immer häufiger Nadelbäume. Die ersparen den Menschen im Herbst zwar das lästige Laubharken, doch auch an den Feldwegen stehen kaum noch Obstbäume, wenn überhaupt, dann nur noch uralte Kirschen. Die Pflaumen für den Kuchen müssen nun im Supermarkt „jekofft wärn, und datau mott ek extra metn Bus nah Quellenborch fahrn,“ klagte Elisabeth Louda.

In Harzgerode wird kein Platt gesprochen. Hier wird der Dialekt als „Harzgeröder Mundart“ bezeichnet. Da sich diese aber deutlich vom Badeborner Dialekt unterscheidet, fand auch hier ein kleiner Filmdreh statt. Heinz Mente wohnt bis heute in seinem Geburtshaus, erzählte von der Arbeit als Modelltischler in Mägdesprung und präsentierte seine große Gesteinssammlung.

Insgesamt werden im Laufe des Jahres drei Clips entstehen. Dokumentiert wird dabei auch die Mundart des Mansfelder Landes. Präsentiert werden die Clips künftig im neuen Ausstellungsraum des Regionalverbandes Harz in der Welterbestadt Quedlinburg und auch im Internet. Danke sagt der Regionalverband Harz auch Silvia und Rolf Hühnerbein, die anlässlich der Dreharbeiten im Heimatmuseum Badeborn für wohlige Wärme sorgten.

 

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