Das gusseiserne Denkmal auf dem Habichtstein erinnert an einen Aufenthalt junger Adeliger im Kurbad Alexisbad im Jahr 1845. Sechs adelige junge Paare aus dem Königreich Württemberg und Prinz Hugo zu Hohenlohe-Öhringen verbrachten damals gemeinsam Zeit im Selketal. Nach Genehmigung durch den Herzog durften sie sich am Habichtstein verewigen und einen Erinnerungsstein errichten lassen. Die später gestiftete Verlobungsurne wurde 1845 oder 1846 in einer schlesischen Eisengießerei hergestellt und hoch über Alexisbad aufgestellt.
Erinnerungen an Ferienlagerzeiten
Für Schöne ist der Ort auch mit persönlichen Erinnerungen verbunden. Aus seiner Zeit bei Kinderferienlagern im Harz berichtet er: „Bei den großen Jungs war ich damals dabei. Immer, wenn wir hier mal hochgekommen sind, sind wir die Urne hochgeklettert. Wenn es geregnet hatte, habe ich das genutzt, um die jungen Mädchen mit frischem Regenwasser zu benetzen.“, erzählte er lachend.
Rund um Alexisbad betreut der Harzklub mehr als 200 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege sowie 540 Wanderwegschilder, Schutzhütten und Bänke. In diesem Jahr sollen an bestimmten Stellen Wanderwege neu beschildert beziehungsweise Beschilderungen erneuert werden. Dabei arbeiten Harzklub, Harzer Wandernadel und HARZVERBAND eng zusammen.
Und auch für die Wandergruppe hatte Schöne eine klare Ansage parat: „Wer vor dem Wanderführer läuft, spendiert ihm eine Kiste Bier.“
Aussichtspunkte mit Geschichte
Weiter ging es zum Birkenhäuschen, das ebenso wie der Luisentempel oder die Köthener Hütte zu den historischen Aussichtspunkten und Denkmälern rund um Alexisbad gehört. Sie entstanden während der Blütezeit des Kurbades zur Verschönerung der Wanderwege.