Neuigkeiten des Regionalverbands Harz e.V.

Kunstwerke am Grünen Band eingeweiht   05.03.2010 - 12:43 Uhr
 
„Begegnung I“ und „Begegnung II“ heißen zwei Teile eines Kunstwerks an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen den Städten Vienenburg in Niedersachsen und Osterwieck in Sachsen-Anhalt. Das Gesamtkunstwerk entstand im Auftrag des Regionalverbandes Harz als Teilprojekt des Erforschungs- und Erprobungsvorhabens „Erlebnis Grünes Band“ des Bundesamtes für Naturschutz.

Am 1. März begegneten sich vor Ort Künstler, Politiker, Vertreter der Jury und weitere Gäste. Begrüßt wurden sie von Landrat Joachim Claus, dem Vorsitzenden des Regionalverbandes Harz, und von Vienenburgs Bürgermeisterin Astrid Eltner auf der Hofstelle des Landwirts Gerhard Hohaus an der Alten Heerstraße Wiedelah. Nach einem kurzen Fußmarsch dann der spannende Moment: Lutz Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, enthüllte die Skulptur „Begegnung I“. In seiner Ansprache verwies er auf die Bedeutsamkeit der Kunstwerke gerade an einem solchen Ort, an dem von der ehemaligen innerdeutschen Grenze nichts mehr zu sehen ist. Schon für die Generationen der unter 25-jährigen, für die die Einheit Deutschlands eine Selbstverständlichkeit ist, seien solche Erinnerungspunkte enorm wichtig. Das Kunstwerk würdigte der Minister als gelungene Erinnerung, an das was vor 20 Jahren geschehen war. Für die Künstlergemeinschaft Anna Kölle, Nicole Mentner und Detlef Kiep sprach der in Braunlage lebende Künstler anschließend über die Intention des Kunstwerks. Der Riss, der durch den Betonsockel des auf der Westseite stehenden Kunstwerks geht, zeichnet den Verlauf der früheren innerdeutschen Grenze zwischen Niedersachsen und den ostdeutschen Ländern nach. Schaut man durch ihn hindurch auf die jungen Rapspflanzen, so zeigt er sich als „Grünes Band“. Und schärft man den Blick auf den Horizont, so wird das Gegenstück sichtbar. Ungewollt, aber frei auch so interpretierbar: ein Schlüsselbart für das Tor zur Freiheit. Die Bronzefiguren auf beiden Teilen des Gesamtkunstwerkes: die Wartenden. Weiter zum Standort von „Begegnung II“ ging es für die Festgesellschaft mit insgesamt sechs Pferdestärken auf drei Wagen. In Sachsen-Anhalt begrüßte Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ aus Osterwieck die Gäste und fand bewegende Worte der Erinnerung. Gero Hammer, Vorsitzender des Kulturausschusses des Regionalverbandes Harz, informierte anschließend über den Wettbewerb, der im Ergebnis zur Auswahl des Entwurfs der Künstlergemeinschaft um Detlef Kiep geführt hatte. Mit den beiden Kunstwerken soll das „Grüne Band“, das im fruchtbaren Ackerland nur noch abschnittsweise erkennbar ist, durchgängig visualisiert werden. Vom „Harzer Grenzweg“, einem weiteren Teilprojekt des Erforschungs- und Erprobungsvorhabens „Erlebnis Grünes Band“ ist es nur ein kurzer Abstecher zu den Skulpturen. C.L. & K. G.

Zu unseren Bildern (von links):

Festgäste v. l.: Landrat Dr. Michael Ermrich, Landrat Joachim Claus, Anna Kölle, Minister Lutz Stratmann, Detlef Kiep und Nicole Mentner am Kunstwerk „Begegnung I“

Gero Hammer, Vorsitzender der Jury, am Kunstwerk „Begegnung II“

Bürgermeisterinnen bei ihrer ersten persönlichen Begegnung, v. l.: Astrid Eltner, Ingeborg Wagenführ. Fotos: Dr. Klaus George
 
Kategorie: Naturpark

12. Südharzsymposium   04.03.2010 - 08:30 Uhr
 
Am Samstag, dem 6. März, findet im Dorfgemeinschaftshaus Wettelrode das 12. Südharzsymposium statt. Ab 9.30 Uhr sind Vorträge zum Thema "Bergbaugeschichte im Südharz" zu hören. Zum Abschluss steht die Besichtigung des Bergbaumuseums Röhrigschacht Wettelrode mit Seilfahrt auf dem Programm. Weitere Informationen sind beim Organisator, der Biosphärenreservatsverwaltung, zu erfahren: www.bioreskarstsuedharz.de
 
Kategorie: Geopark

Eulen & Käuze - Eine Erfolgsgeschichte aus der Dinosauriersippe   04.03.2010 - 08:23 Uhr
 
Unter diesem Titel ist noch bis zum 11. April die Sonderausstellung im Museum Heineanum zu besichtigen. Aktuelle Funde fossiler "Urvögel" haben in Verbindung mit modernen molekularbiologischen Untersuchungsmethoden diese These eindrucksvoll bestätigt: Vögel sind eine überlebende Gruppe befiederter, räuberischer Dinosaurier. Mit etwa 9.800 Arten sind sie die artenreichste Klasse der Landwirbeltiere. Die Eulen und Käuze bilden eine eigene zoologische Ordnung mit über 200 Arten.
Die Sonderausstellung basiert auf der Konzeption und den Texten von Herbert Grimm und den prächtigen Präparaten von Marco Fischer.

Als Geopunkt 10 in der Landmarke 14 des UNESCO-Geoparks zeigt das Museum in seiner Dauerausstellung eine einzigartige ornithologische Sammlung. Zudem sind Skelette von Sauriern ausgestellt.
 
Kategorie: Geopark

Kunst im Harz - Ausstellungen 2010   04.03.2010 - 00:00 Uhr
 
Der Regionalverband Harz hat auch für dieses Jahr ein Faltblatt zum Thema Kunst im Harz herausgegeben. Erstmalig wird auf eine „Dauerausstellung“ in der freien Landschaft des Natur- und Geoparks hingewiesen. Dabei geht es um die Kunstwerke am Grünen Band, der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Zwischen Vienenburg und Abbenrode steht das Environment „Auflösung Eiserner Vorhang“ des Künstlers Claus Christian Wenzel und an der weiter nördlichen verlaufenden Alten Heerstraße zwischen Lüttgenrode und Wiedelah kann das neue Kunstwerk „Begegnung I und Begegnung II“ der Künstlergemeinschaft Detlef Kiep, Nicole Mentner und Anna Kölle besichtigt werden.
Im Faltblatt werden weiter Ausstellungen im Mönchehaus Museum in Goslar, im Hüttenmuseum Thale, im Schloss Wallhausen, im Schloss Stolberg, im Schloss Harzgerode, im Harzmuseum Wernigerode, im Europa-Rosarium Sangerhausen, im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen und die Ausstellung „Natur-Mensch“ in Sankt Andreasberg vorgestellt. Außerdem wird auf die Fotoausstellung des Regionalverbandes Harz hingewiesen, die in den Kreishäusern Halberstadt und Goslar sowie im Nationalparkhaus Ilsenburg gezeigt werden soll.
Das Faltblatt liegt in Kürze bei den Netzwerkpartnern des Regionalverbandes aus oder kann über diese Internetseite (Angebote) bestellt werden.
 
Kategorie: Kultur

Geopark-Informationsstelle Werna hat neuen Eingangsbereich   03.03.2010 - 15:00 Uhr
 
Die im Thüringer Teil des UNESCO-Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen gelegene Geopark-Informationsstelle in Werna (Landmarke 7, Geopunkt 13) profitierte im vergangenen Jahr von einer Finanzspritze aus dem Konjunkturpaket II. Darüber informierte Landrat Joachim Claus Ende Februar während eines Pressegesprächs. 18.500 Euro flossen in die energetische Sanierung des Inspektorenhauses, in der die Info-Stelle untergebracht ist. 75 Prozent (13.875 Euro) finanzierte der Bund, 20 Prozent der Freistaat Thüringen (3.700 Euro), den Rest trug der Landkreis Nordhausen als Eigenanteil. Investiert wurden diese Mittel im letzten Quartal 2009 in Arbeiten an der Eingangsfrontseite des ehemaligen Inspektorenhauses.
Die Geopark-Informationsstelle wird nicht nur von interessierten Gästen besucht, sondern sie wird auch von Schulklassen, Vereinen und für Vorträge u. a. Veranstaltungen genutzt.
 
Kategorie: Geopark

Seiten (53): [1] 2 3 4 ...
 
News-Suche
 
Begriff(e)
 
In Kategorie:
Suchen in: Titel   Text   Beiden UND-Verknüpfung   ODER-Verknüpfung
 
Newsmanagement - by Stylemotion.de