Neuigkeiten des Regionalverbands Harz e.V.

An die Grenze gehen   03.02.2012 - 11:06 Uhr
 
Am Samstag, dem 18. Februar führt eine Wanderung an die historische anhaltisch-preußische Grenze bei Stangerode. Am 13 km langen Naturparkerlebnispfad „Bärenroute“ steht auch die neueste Stempelstelle der Harzer Wandernadel mit einem Sonderstempel 800 Jahre Anhalt.

Die etwa dreistündige Tour startet um 14.00 Uhr am Reit- und Sporthotel Nordmann, Deistraße 23 in 06543 Stangerode. Unterwegs gibt es am Rügegericht Volkmannrode die Möglichkeit für einen Imbiss. Die geführte Wanderung wird von zwei Experten begleitet. Das ist zum einen Dr. Klaus George, der Leiter des Natur- und Geoparks Harz. Als Autor der soeben erschienen kommentierten Wanderkarte „An die Grenzen gehen: ANHALT(en) im NATURPARK HARZ“ hat er sich intensiv mit der Geschichte des Oberherzogtums im Harz beschäftigt. Zum anderen verspricht der Kunsthistoriker Matthias Prasse die Wanderung durch Anekdoten und Geschichten zur Landesgeschichte zu einem kurzweiligen Erlebnis werden zu lassen. Mit seiner abschließenden Kurzpräsentation im Reit- und Sporthotel Nordmann klingt die Wanderung gemütlich aus.

Im Jahr 2012 wird das Jubiläum „800 Jahre Anhalt“ begangen. Gerade in der waldreichen Harzregion gibt es noch zahlreiche Zeugnisse anhaltischer Geschichte wie z. B. historische Grenzsteine. Der Bär ziert deshalb erstmals anstelle der Brockenhexe den neuesten Sonderstempel der Harzer Wandernadel. Eigens für den Erwerb dieses Sonderstempels wurde an der „Bärenroute“ eine zeitlich befristete Stempelstelle eingerichtet. Die Wanderkarte „An die Grenzen gehen: ANHALT(en) im NATURPARK HARZ“ kann für 3,00 Euro vor Ort erworben werden. Die Wanderung selbst wird kostenfrei angeboten.

Zu unserem Bild: Anhaltischer Bär auf einem historischen Grenzstein. Foto: Dr. Klaus George/RVH

 
Kategorie: Naturpark

More about the Poppenberg Tower   27.01.2012 - 10:06 Uhr
 
Ilfeld. Das Geoparkfaltblatt zum Poppenbergturm ist jetzt auch auf Englisch erhältlich. Damit sind nun beide Geopark-Landmarken im Landkreis Nordhausen ins Englische übersetzt: neben der Landmarke Nummer 6, dem Poppenbergturm, auch die Nummer 7, der Kohnstein. Beide Faltblätter enthalten nicht nur Informationen zu den Landmarken selbst, sondern auch zu Geopunkten wie dem Kupferschiefer-Schaubergwerk Lang Wand, der Burgruine Hohnstein, dem Felsentor Neustadt oder den Ilfelder Felsformationen Gänseschnabel, Mönch und Nadelöhr. Insgesamt gibt es im Unesco-Geopark Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen aktuell 19 Landmarken, es sollen perspektivisch 24 werden. Ein zentrales Informationsmedium zu diesen Landmarken sind die Faltblätter, die bislang eine Gesamtauflage von rund 2,4 Millionen erreicht haben. „Das ist für mich ein Zeichen, dass die Sache gut läuft. Anfangs zur Gründung des Geoparks 2002 waren 15 Landmarken geplant und jetzt ist dieses Model ein ‚Exportschlager’“, freut sich Dr. Klaus George vom Regionalverband Harz e.V., einem der Träger des Geoparks. Denn das im Harz gestartete Konzept der Landmarken wird nun im gesamten Gebiet des Geoparks aufgegriffen. Mit den übersetzten Faltblättern steht den Touristikern in der Region auch ein umfassendes Informationsfaltblatt für Gäste aus dem Ausland zur Verfügung. J.P./C.L.


Infos zum Bild (aufgenommen in der Langen Wand):
Dr. Klaus George (links) zeigt Landrat Joachim Claus und dem ehemaligen Bergmann Klaus Moldenhawer, der sich seit 20 Jahren für einen der Geopunkte – die Lange Wand – engagiert, das neue Faltblatt auf Englisch. Darin finden Touristen auch interessante Informationen zum Ilfelder Kupferschiefer-Schaubergwerk. Foto: Piper

 
Kategorie: Geopark

Auf Moritz 1 folgt Moritz 2   23.01.2012 - 10:36 Uhr
 
Neue Sonderausstellung mit Frauenakten
Das Museum Aschersleben startet in das Jahr 2012 mit einer Neuauflage der Reihe ‚Sonderausstellungen des Grafiker und Malers Klaus Moritz‘. Motive dieser Fortsetzung werden Aktzeichnungen des gebürtigen Aschersleber Künstlers sein. Ab Sonntag, dem 29. Januar 2012, um 11.00 Uhr präsentiert das hiesige Museum in einer zweiten Moritz Ausstellung Aktbilder der verschiedensten grafischen Techniken wie Lithographien, Aquatinten, Radierungen und Federzeichnungen. Vor gut dreißig Jahren entstand ein Großteil dieser Kunstwerke. Damals wurde Klaus Moritz sehr stark durch die Aktradierungsserie „Suite Vollard“ des Pablo Picasso inspiriert. Dieser in Paris zu besichtigende Nachlass Picassos war nach Aussagen des Künstlers das „Non Plus Ultra“ für seine eigene Ideenfindung. Als Vorbilder für seine Aktdarstellungen dienten ihm neben seiner Frau in der Regel Modelle; vieles entstand aber auch einfach nur in seinem Kopf.
Mehr als 200 Grafiken und Zeichnungen schenkte Klaus Moritz, Meister der
Lithografie, im Oktober 2010 seiner Heimatstadt. Die Kunstwerke, die bereits in verschiedensten Ecken der Welt ausgestellt wurden, haben nun ihren festen Platz im städtischen Museum gefunden.
Die Aktzeichnungen des Künstlers können bis zum 25. März 2012 in den
Sonderausstellungsräumen des Museums besichtigt werden. Zudem bietet der hauseigene Museumsshop eine große Auswahl an Grafiken zum Kauf an.
Die Vernissage findet am Sonntag, 29. Januar 2012, 11.00 Uhr, im Museum Aschersleben, Markt 21, statt. C. L.

 
Kategorie: Kultur

Abenteuer und Romantik   23.01.2012 - 07:05 Uhr
 
Am Samstag, 28. Januar erhellen leuchtende Fackeln die winterliche Landschaft des Wurmbergs. Der Naturpark Harz lockt mit einer Fackel-Wanderung in die reizvolle Natur direkt vor der Haustür.

Als Botschafterin der Initiative „Mein Naturpark“ verriet Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Regionalverbandes Harz und des Harzer Tourismusverbandes, ihren ganz persönlichen Lieblingsort im Harz: „Der Wurmberg ist immer ein Erlebnis. Hinauf geht es mit der längsten Seilbahn Norddeutschlands oder zu Fuß. Oben angekommen genieße ich den grandiosen Blick vom Aussichtsturm in den Naturpark.“

Auf der Fackel-Wanderung mit dem Harzklub-Wanderführer Friedhelm Hoppe erleben die Wanderer Niedersachsens höchsten Berg in einmaliger Stimmung. Zuerst gibt es eine Stärkung in der Wurmberg-Alm. Bei Einbruch der Dunkelheit geht es mit den Fackeln zu Fuß zurück nach Braunlage. Auf dem Weg erzählt Friedhelm Hoppe von den vielen Sagen, die sich um den Wurmberg ranken. Der Berg war aber auch in der jüngeren Geschichte bedeutend. Während des Kalten Krieges befand sich dort eine Abhörstation der US-Geheimdienste.

Die Veranstaltung „Abenteuer und Romantik“ startet am Samstag, 28. Januar, 16.30 Uhr an der Bergstation der Wurmberg-Seilbahn. Die letzte Seilbahn fährt 16.00 Uhr von der Talstation ab! Die Fackeln können gegen eine geringe Gebühr zu Beginn der Wanderung erworben werden. Die Kosten für evtl. Transport und Verpflegung tragen die Teilnehmer selbst. I. R.

Zu unserem Bild: Abenteuer und Romantik – auf einer Fackel-Wanderung rund um den winterlichen Wurmberg. Foto: Dr. Klaus George/RVH

 
Kategorie: Naturpark

Bösenburg und seine Steinmetzkunst   20.01.2012 - 07:47 Uhr
 
Durch die „Bösenburger Steinmetzschule“ wurde der Ort Bösenburg überregional bekannt. Am Dienstag, 24. Januar 2012 lüftet eine Führung einige Geheimnisse zum Bösenburger Sandstein und der Geschichte seiner Verwendung.

Rings um den Burgberg Bösenburg liegen die Stollenmundlöcher zu längst verschlossenen Sandsteinbrüchen. Die neuen Informationstafeln des Geoparks Harz neben der Kirche St. Michael und am Fuße des Burgberges geben interessante Informationen dazu. Nach der Präsentation der Tafeln führt Konrad Schuberth vom Landesamt für Geologie und Bergwesen um den Burgberg. Dort sind noch einige Spuren des alten, unterirdischen Sandsteinabbaus zu sehen: nackte Felspartien, ein vergittertes, fast verschüttetes Mundloch und Haldenmaterial. Der begehrte, helle, gut zu behauende Sandstein wurde zum großen Teil im Ort selbst bearbeitet. Lokal und regional ist der Sandstein in vielen Bauten und Kunstwerken präsent.

Die Veranstaltung „Bösenburg und seine Steinmetzkunst“ beginnt am Dienstag, 24. Januar, 15.00 Uhr. Treffpunkt ist die Kirche St. Michael auf dem Burgberg Bösenburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Gespräche bei Kaffee und Gebäck im Gemeindehaus (Ende der Veranstaltung gegen 16.45 Uhr). I. R.

Zu unserem Bild: Die Kirche St. Michael ist Ausgangspunkt der Führung zum Bösenburger Sandstein. Foto: Dr. Klaus George/RVH

 
Kategorie: Geopark

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