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Naturpark Harz

Das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands ist seit langem eine der beliebtesten Reiseregionen und weist zwischen den Gipfellagen des Brockenplateaus (1.141 m ü. NN) und den Hügelketten des Vorlandes eine landschaftliche Vielfalt auf, wie sie anderswo auf vergleichsweise engem Raum kaum zu finden ist. Laub-, Misch- und Nadelwälder, tief eingeschnittene Täler, wilde Flussläufe und sanfte Bergwiesen lassen einzigartige Naturerlebnisse möglich werden. Nahezu unberührte Naturlandschaften und Zeugnisse einer langen Siedlungsgeschichte liegen dicht beieinander. Der Naturpark Harz ist im Bezug auf die Flora eine der artenreichsten Regionen Deutschlands, was neben den verschiedenen Höhenlagen (von den Flussniederungen im Harzvorland bis zur Baumgrenze im Oberharz) insbesondere auf die unterschiedlichen klimatischen Einflüsse (atlantische im Westen und kontinentale im Osten) zurückzuführen ist. Entsprechend weist auch die Tierwelt einen hohen Artenreichtum auf. Typische Vertreter sind Wildkatze, Feuersalamander, Wasseramsel, Gebirgsstelze oder der „Logovogel“ des Naturparks: der Rauhfußkauz.

Im Naturpark befinden sich UNESCO–Welterbestätten wie der Rammelsberg bei Goslar oder der historische Stadtkern von Quedlinburg. Der Regionalverband Harz als Träger des Naturparks greift das Thema der einmaligen Geologie des Harzes auf („Klassische Quadratmeile der Geologie“) und gibt mit den 18 Landmarken des UNESCO-Geoparks Harz eine wichtige Orientierungshilfe für alle Interessierten. Er entwickelt weiterhin Angebote für das Naturerleben, sei es an den Harzer Schmalspurbahnen, der Straße der Romanik oder den Wegen Deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters oder künftig auch an historischen Grenzen, auf den Spuren von Dichtern und Denkern…..
Motiv Brockenblick
Foto: George
MotivAckeradonisröschen
Foto: George
MotivFeuersalamander
Foto: Bunzel