NATURPARK Wettbewerb 2008
Denkmäler als Wanderziele
Luisentempel bei Alexisbad
Entlang des Klippenweges zwischen
Alexisbad und Mägdesprung reihen
sich mehrere reizvolle Aussichtspunkte.
Hier hat sich die Selke besonders
tief eingegraben, hier zeigt sich die
Landschaft besonders dramatisch. Zu
diesen Aussichtspunkten gehört ein
Felsplateau gegenüber der ehemaligen
Klostermühle Hagenrode. Auf dem
Plateau steht der Luisentempel. Es ist
ein Monopteros, ein Rundtempel mit
Säulenkranz. Dieser Bautyp wurde
im Barock und Klassizismus gern als
Gartenpavillon verwendet, beispielsweise
im Wörlitzer Park oder im Englischen
Garten in München. Am Selketalhang
über Alexisbad steht der Tempel als
Blickpunkt in der freien Landschaft, die in ihrer wilden Schönheit
als „Parkersatz“ dient.
Der Rundtempel ist benannt nach der Tochter des Herzogs Alexius
Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg, der 1810 die ersten
Kurhäuser nahe der hier aus mehreren Stollen austretenden jod-,
flour- und eisenhaltigen Wasser errichten ließ und Alexisbad seinen
Namen gab. Zu Ehren von Prinzessin Wilhelmine Luise und zu
ihrem Gedenken wurde der kleine Tempel errichtet, dessen Kuppel
von sechs ionischen Säulen getragen wird. Säulen und Kapitelle
sind nicht aus Naturstein gearbeitet, sondern in der Eisenhütte
in Mägdesprung gegossen worden. Der Luisentempel ist damit
gleichzeitig ein Zeugnis der Industriegeschichte der Region.
Die Inschrift im Kopfband lautet „Luisen gewidmet MDCCCXXIII“.
Der 1987 zusammengefallene Tempel wurde nach seiner
Restaurierung 1992 auf dem mit schwerem Gerät kaum zugänglichen
ursprünglichen Standort wieder aufgebaut.
Informationen:
www.harzgerode.de
Lutherdenkmal in Mansfeld
1483 kam der Bergmann Hans Luther
nach Eisleben, wo am 10. November
sein Sohn das Licht der Welt erblickte.
Er wurde am darauf folgenden Tag,
dem Martinstag, auf den Namen des
Tagesheiligen getauft. Seine Kindheit
verbrachte Martin Luther in Mansfeld.
In Wittenberg erlangte der spätere
Mönch 1512 die Doktorwürde. Dort
schlug er 1517 seine Thesen an die
Schlosskirche. Der Reformator blieb
dem Mansfelder Land lebenslang verbunden
und starb am 18. Februar 1546
in seinem Geburtsort.
Nachdem die Stadt Wittenberg 1821
dem Reformator ein Denkmal errichtet
hatte, 1883 Eisleben dem berühmten
Sohn ein Denkmal setzte, erhielt auch Mansfeld 1913 ein Denkmal:
den Lutherbrunnen. Der zu seiner Zeit bekannte Schkopauer Bildhauer
Paul Juckoff stellte in die Mitte eines Brunnenbeckens
einen dreiseitigen Obelisken aus Kirchheimer Kalkstein. Jede seiner
drei Seiten stellt auf bronzenen Relieftafeln Szenen aus Luthers
Leben dar. „Hinaus in die Welt“, die erste Tafel zeigt, wie Luther
als Knabe aus dem Elternhaus zieht. Stadt und Schloss Mansfeld
sind im Hintergrund abgebildet. „Hinein in den Kampf “, das zweite
Relief stellt Luther bei seinem Thesenanschlag in Wittenberg dar.
Auf dem dritten Relief „Hindurch zum Sieg!“ vertritt Luther seine
Thesen auf dem Reichstag zu Worms. Das Denkmal wird von dem
drachentötenden Heiligen Georg, dem Schutzpatron der Stadt
Mansfeld, bekrönt.
Neben dem Lutherbrunnen weist Mansfeld authentische Orte aus
Luthers Lebenszeit auf: das vermeintliche Elternhaus mit einem
kleinen Museum, seine Schule und die im Mittelpunkt der Altstadt
gelegene Kirche St. Georg, in der Luther wiederholt predigte. Und
auch die Burg der Grafen von Mansfeld ist einen Besuch wert.
Informationen:
www. mansfeld-lutherstadt.de
Environment „Auflösung Eiserner Vorhang“
bei Abbenrode
bei Abbenrode
Die friedliche Revolution der DDRBürger
überwand die Teilung
Deutschlands: Am 11. November
1989 war der „Eiserne Vorhang“ - die
innerdeutsche Grenze – am Nordharzrand
bei Stapelburg durchbrochen
worden. Von da an dauerte es nicht mehr
lange, bis die allermeisten baulichen
Zeugnisse wie Grenzsäulen, Zäune,
Panzersperren oder Wachtürme beseitigt
waren. Die Beseitigung der baulichen
Überreste löschte materielle Spuren der
Geschichte, nicht jedoch Verwerfungen
in der individuellen und kollektiven
Psyche. Die Verarbeitung und Heilung
der Teilung bedarf längerer Zeiträume.
Die Kultur der Erinnerung wird durch
Zeitzeugnisse unterstützt.
Hier setzt das Projekt des Wernigeröder Künstlers Claus
Christian Wenzel und einer Ideengemeinschaft an: Zwischen
Vienenburg (Niedersachsen) und Abbenrode (Sachsen-Anhalt)
vergegenständlichten sie das Verschwinden des „Eisernen Vorhanges“
mit zehn abstrahierten Stahlelementen, die an Segmente der
Betonmauern in Berlin oder auf dem Brocken erinnern. Sechs
dieser Elemente befinden sich seit dem 1. Juni 1996 an der zeitgleich
eröffneten Schienenverbindung Vienenburg – Ilsenburg und
erinnern die Reisenden an die Geschichtlichkeit des Ortes. Die
anderen Elemente zeichnen mit jeweils verdoppeltem Abstand die
Grenzlinie bis Abbenrode nach. Sie bilden ein räumlich-gedankliches
Kontinuum, das sich schließlich wie der ehemalige Grenzzaun im
Nichts verliert.
Dieses besondere Denkmal nahe der Stelle, wo die Eisenbahnbrücke
südlich von Wennerode das Flüsschen Stimmecke quert, ist auf
dem ehemaligen Kolonnenweg - dem einzig verbliebenen baulichen
Zeugnis der innerdeutschen Grenze - gut zu Fuß erreichbar.
Informationen:
www.vg-nordharz.de
Denkmal Grube Volkmar bei Hüttenrode
Die Geschichte der Harzregion ist
geprägt vom Bergbau. Zwar schloss
im Jahr 2007 das letzte Bergwerk im
Harz, doch Bergmanns-, Hütten- und
Knappenvereine halten die Tradition der
Bergleute am Leben.
Die Umstände des tragischen Todes
von acht Bergleuten der Eisenerzgrube
Volkmar erforschte Lothar Tomaszewski.
Über 100 Jahre lang schien
amtlich festzustehen, dass ein
Verbrechen am 16. März 1893 zu einer
Explosion im Zechenhaus führte. War
der Fahrhauer, der bei der Explosion
selbst ums Leben kam, tatsächlich ein
Mörder? Die neueren Untersuchungen
kommen zu einem anderen Schluss: Es war kalt an den Tagen
Mitte März 1893. Dynamit, ein Sprengstoff der bereits bei + 8 °C
gefriert, musste handhabbar gemacht werden. Zu diesem Zweck
kamen die Sprengpatronen in ein spezielles Gefäß, das auf dem
Ofen des Zechenhauses aufgewärmt wurde. Während des Prozesses
entwichen dem Sprengstoff Gase. Als dann ein Windstoß ins
eiserne Rauchabzugsrohr fuhr und Flammen durch die Spalten der
Ofenklappe mit den Gasen in Berührung kamen, detonierte der
Sprengstoff. Kein Mord also, sondern ein tragischer Arbeitsunfall.
Zu den vielen Opfern kam es aufgrund einer Pflichtverletzung, denn
die Vorschriften zum Handhabungssichermachen des Sprengstoffs
forderten einen sicheren Abstand der Arbeiten von Gebäuden und
Sprengstofflagern und die Hinzuziehung nur eines Helfers!
Der Bergverein zu Hüttenrode errichtete 2007 zum Gedenken an
die Kumpel im Klostergrund zwischen Kloster Michaelstein und
Eggeröder Brunnen das Denkmal: ein vier Tonnen schwerer Obelisk
mit aufgesetzter Tafel. Durch den Klostergrund ( )
führt der Wege Deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters.
Informationen:
www.blankenburg.de
Klage- und Rügegericht zu Volkmannrode
Von Tilkerode oder Stangerode aus ist
es ein lohnendes Wanderziel. Nahe der
Mündung der Wiebecke in die Eine,
nordwestlich L228 auf einer Anhöhe in
alten Bäumen versteckt, befindet sich
die Wüstung Volkmannrode. Obwohl
das Dorf bereits Mitte des 15. Jh. wüst
fiel, ist dort bis heute nicht nur ein
Rest des Kirchturms, sondern auch
ein einzigartiges Denkmal deutscher
Rechtsgeschichte erhalten geblieben.
Dies ist einem Antrag des Harz-Vereins
für Geschichte und Altertumskunde
zu danken, auf dessen Veranlassung
die anhaltische Staatsregierung 1873
folgende Schutzmaßnahmen festsetzte:
„1. die Linden werden von der Holznutzung ausgeschlossen; 2.
die geringen Kosten … zur Erhaltung der Gerichtslaube, eines
Gebäudes von geringem Umfange und ohne irgendwelchen
architektonischen Schmuck werden von der herzoglichen
Bauverwaltung übernommen, 3. die Kirchenruine wird vor
absichtlicher Schädigung geschützt.“ In der Folge kümmerten
sich die Gemeinde Abberode und ehrenamtliche Helfer um den
denkmalgeschützten Ort, und so erwarten den Wanderer gepflegte
Bänke und eine Informationstafel im Schatten alter Bäume bzw.
im Schutz des Vordachs der Gerichtslaube. Nach Voranmeldung
kann man sich sogar beim Kaminfeuer in der Gerichtslaube
bewirten lassen. Das taten hier bis ins 19. Jh. hinein auch Richter,
Schöffen und Schreiber, Fronbote und weitere Personen, wenn sie
zweimal jährlich (um Walpurgis und Michaelis) tagten. Sie waren
zuständig für Feld-, Wald- und Jagdfrevel. Gerichtspflichtig
waren die Bauern umliegender Orte. Zum Herbsttermin hatten
sie ihre Zinsen und Steuern abzuliefern. Zwei Familien aus jedem
Dorf waren von der Teilnahme am Gericht befreit, um in dieser
Zeit Forellen für das Gerichtsmahl zu fangen.
Gedenkstein für J. G. v. Langen in Braunlage
Auch eine „Wanderung“ in den oberen
Braunlager Kurpark, wo ein Gedenkstein
aus Wurmberggranit für Johann
Georg von Langen errichtet wurde,
ist in mehrfacher Hinsicht lohnend: Im
Kurpark wachsen Baumarten aus vielen
Teilen der Welt, von der Steinsklippe
eröffnet sich ein sehr schöner Ausblick
auf den heilklimatischen Kurort.
Johann Georg von Langen, mal als
Forstmeister, mal als Oberjägermeister
geehrt, war auch der erste Leiter der
Porzellanmanufaktur Fürstenberg. Er
wurde am 22. Mai 1699 in Oberstadt/
Thüringen geboren und starb am 25. Mai
1776 in Jaegersborg bei Kopenhagen.
Seine berufliche Laufbahn begann er als Page am Hof des Fürsten
Ludwig Rudolph in Blankenburg. Der Fürst schickte ihn als
„reisenden Jäger“ an andere Höfe, damit er sein Wissen im Jagdund
Forstfach vervollkommnen möge. Das zahlte sich aus, denn
v. Langen führte später in den Wäldern des Fürstentums eine
nachhaltige Forstwirtschaft ein: Flächen wurden vermessen,
Standorte kartiert, Nadelholzflächen durch Saat oder Pflanzung
künstlich begründet, die Baumart Lärche eingeführt, die Umtriebszeit
auf 40 Jahre erhöht … 1737 rief ihn dann König Christian VI.
von Dänemark und Norwegen. Gemeinsam mit seinem Bruder
Franz Philipp von Langen, dem westlich von Braunlage auch ein
Gedenkstein gewidmet ist, leitete er die Vermessung der norwegischen
Forste und erarbeitete eine Forstordnung für Norwegen.
Initiator der baugleichen Gedenksteine für die Brüder V. Langen
und das Kartoffeldenkmal an der Alten Tanner Poststraße war
der zeitweise in Braunlage tätige Herzogliche Oberförster Karl
Hermann Langerfeldt (1814-1890). Heute kann der Besuch
aller drei Denkmäler gut zu einer interessanten Wanderung rings um
Braunlage verbunden werden.
Informationen:
www.braunlage.de
Hoyerstein bei Gerbstedt
Wie die Ottonen bevorzugten auch die
Kaiser aus dem fränkischen (salischen)
Hause den Harz mit seinen Randgebieten
als Sitz und Basis der Reichsgewalt. Doch
diese entglitt ihnen insbesondere als nach
dem Tod Heinrichs III. die Krone an
seinen sechsjährigen und damit noch
unmündigen Sohn Heinrich IV. überging.
Als dieser schließlich die Herrschaft antrat,
befand sich keines der Herzogtümer in
seiner Hand. Wie er kämpfte auch sein
Sohn um die Wiedererlangung des verloren
gegangenen Reichsguts. Bald jedoch
stand Heinrich V. (seit 1105 Kaiser)
eine enge Fürstenopposition ge gen über:
Markgraf Wiprecht von Groitzsch,
Landgraf Ludwig von Thüringen und
Graf Sieg fried von Orlamünde schlossen 1113 ein Bündnis gegen
ihn, doch ihre Truppen wurden bei Warnstedt nahe Quedlinburg
durch Graf Hoyer von Mansfeld niedergeschlagen. Daraufhin
verbündete sich Wiprecht III., der Sohn des Markgrafen, mit den
sächsischen Großen. Wenig später standen sich nahe dem heutigen
Welfesholz die kaiserlichen Ritter unter dem Befehl des kaiser treuen
sächsischen Grafen Hoyer von Mansfeld und die Gefolgsleute
des oppositionellen Sachsenherzogs Lothar von Süpp lingenburg,
dem späteren Kaiser Lothar III., gegenüber; unter den Gefolgsleuten
Lothars auch Bischoff Reinhardt von Halber stadt und sogar
niederrheinisch-westfälische Fürsten.
Der Legende nach soll der kaiserliche Feldmarschall am 10. Februar
1115, dem Vorabend der Schlacht, siegesgewiss seine Faust in einen
Feldstein gesteckt und folgende Worte gesprochen haben: „Ich Graf
Hoyer echt geboren, hab noch keine Schlacht verloren. So wahr ich greif
in diesen Stein, auch diese Schlacht muss meine sein.“ Doch der Graf fiel
und die Schlacht war verloren. Der „Hoyer- oder Löcherige Stein“ steht
heute im Schatten alter Bäume zwischen Welfesholz und Gerbstedt.
Informationen:
Dauerausstellung zur Schlacht am Welfesholz im Keller der Gutskapelle Welfesholz: Anmeldung bei Herrn von Stromberg ( 034783-31103) oder bei Frau Pokorny ( 0172-3569945)
Denkmäler als Wanderziele
Was unterscheidet Wanderer von Spaziergängern? Wanderer pflegen einen ausdauernden rhythmischen Gehstil, sie planen ihre Tour unter Zuhilfenahme von Karten und Literatur. Die Spaziergänger hingegen pflegen einen schlendernden Gehstil und sind schon zufrieden, sich an der frischen Luft die Beine zu „vertreten“. Wanderer suchen die körperliche Herausforderung, wollen Natur erleben und Neues kennen lernen. So vermeiden sie es, immer wieder dieselben Wege zu benutzen. Neue Wege zu finden, heißt aber in der Regel neue Ziele zu suchen! Solche Ziele können Denkmäler sein. Doch Denkmäler sind mehr als Wanderziele! Es sind kunstvoll gestaltete Stätten der Erinnerung an Personen oder Ereignisse. Sie geben den Menschen, die sie besuchen, Einblicke in die Geschichte der Harzlandschaft und die sie umgebende Harzregion. Harz und Harzvorland sind Landschaften voller Erinnerung. Zeugnisse der mehr als tausendjährigen Kulturgeschichte begegnen dem aufmerksamen Besucher auf Schritt und Tritt. Der Regionalverband Harz e. V. hat aus der Vielzahl der Bewerbungen im Rahmen seines Naturparkwettbewerbs sieben Denkmäler als besondere Empfehlung ausgewählt. Er spannt damit einen Bogen von der Schlacht am Welfesholz im hohen Mittelalter bis zur Wiedervereinigung Deutschlands. Er beschreibt Denkmäler an überregionalen Wanderwegen wie dem Lutherweg oder dem Weg Deutscher Kaiser und Könige. Denkmäler wie der preisgekrönte Luisentempel oder der Gedenkstein für einen verdienten Forstmann drücken in hervorragender Weise das Selbstverständnis und die Sichtweise der Zeit aus, in der sie errichtet wurden. Mit dem Klage- und Rügegericht Volkmannrode wird schließlich deutlich gemacht, dass der Denkmalbegriff heute oft weiter gefasst wird und mit gutem Grund erhaltenswerte Bau-, Natur- und Bodendenkmäler einschließt.
Ausgewählte Gaststätten & Übernachtungsmöglichkeiten
Hotel HabichtsteinAlexisbad
www.habichtstein-harz.de
Tel.: (039484) 780
Christliche Jugendbildungs- und
Begegnungsstätte, Schloss Mansfeld
www.schloss-mansfeld.de
Tel.: (034782) 20201
Hotel und Gaststätte „Zum Klosterfischer“, Blankenburg-Michaelstein
www.klosterfischer.de
Tel.: (03944) 351114
Reit- und Sporthotel NordmannStangerode
www.nordmannharz.de
Tel.: (034742) 9530
Restaurant Grimbart’sBraunlage
www.grimbarts-Braunlage.de
Tel.: (05520) 94310
Herausgeber: Regionalverband Harz e. V., Hohe Straße 6, 06484 Quedlinburg
03946-96410, Fax: 03946-964142, Internet: www.harzregion.de, Email: rvh@harzregion.de
© Regionalverband Harz e. V., Quedlinburg 2008, alle Rechte vorbehalten
Text: Dr. Klaus George & Günter Piegsa
Fotos: George, Linke, Pawel, Stephan
Redaktion: Dr. K. George, Ch. Linke
03946-96410, Fax: 03946-964142, Internet: www.harzregion.de, Email: rvh@harzregion.de
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Text: Dr. Klaus George & Günter Piegsa
Fotos: George, Linke, Pawel, Stephan
Redaktion: Dr. K. George, Ch. Linke
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