Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Tag des Geotops 2016

 

Im Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen sind zum diesjährigen Tag des Geotops am 17. September  wieder verschiedene Veranstaltungen geplant.  

 

09:30 Uhr                   Stolberg

Luther, Bergbau und Geologie

Dass die Familie Luther mit dem Bergbau eng verbunden war, ist weithin bekannt. Aus Anlass des Luther-Gedenkens laden wir zum diesjährigen Tag des Geotops zu einer geologisch-montanhistorischen Wanderung nach Stolberg ein. St. Martini in Stolberg ist nicht nur ein wichtige Wirkungsstätte Martin Luthers, sondern die reizvolle Umgebung der Stadt bietet auch viele Möglichkeiten, Natur und Landschaft intensiv zu erleben. Unsere Wanderung führt vom Bahnhof durchs Ludetal, weiter zum Hirschdenkmal und zurück übers Schloss bis zu St. Martini. Im Anschluss ist eine Führung in der Kirche St. Martini möglich. Wer möchte, kann die Wanderung auf dem Lutherweg weiter fortsetzen. Optional können auch der ehemalige Steinbruch im Kalten Tal, Dornröschenbank, Zechental und Schneiderborn besucht werden.

Veranstalter:   Herr Dr. C.-H. Friedel (Leipzig), Frau M. Wetzel

(Hettstedt), Herr B. Ohlendorf (Roßla)

Treffpunkt:      Stolberg (Harz), Parkplatz am ehemaligen Bahnhof

Ende:             ca. 12:30 Uhr

Ergänzungen: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich. Teilnahme auf eigene Gefahr.

Kontakt:          Dr. C.-H. Friedel und B. Ohlendorf

                      chfriedel@gmx.de

 

 

10:00 Uhr                   Clausthal-Zellerfeld

GeoMuseum der TU Clausthal

Seit mehr als 100 Jahren ist die Clausthaler Mineraliensammlung für viele Sachkundige und mineralogisch Interessierte ein Geheimtip. Im Juli 2001 wurde, im neuen Gewand, die Geosammlung der TU Clausthal mit ihren weltweit bekannten Mineralogischen Samm­lungen und den neu eingerichteten Abteilungen Erdge­schichte - Paläontologie und Naturgeschichte des Harzes, die im Haupt­gebäude der TU Clausthal untergebracht sind, neu eröffnet. Das GeoMuseum der TU Clausthal soll auch einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Harzes geben, in seinem ehe­maligen Reichtum an Erzen und Metallen und, daran geknüpft, einen Einblick in die Arbeitswelt der Harzer Berg- und Hüttenleute.

Treffpunkt:      Adolph-Roemer-Straße 2A

38678 Clausthal-Zellerfeld

Ende:             ca. 13:00 Uhr

Ergänzungen: normales Museumsprogramm mit Eintrittsgebühr

Kontakt:          05323-72-2737/-2586

                      http://geomuseum.tu-clausthal.de/geomuseum.php

 

 

10:00 Uhr                   Clausthal-Zellerfeld

Oberharzer Bergwerksmuseum

Glückauf im ältesten Bergbaumuseum Deutschlands in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz. Wir zeigen Ihnen bei uns im Museum die historische Entwicklung des Erzbergbaus vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Im Oberharzer Bergwerksmuseum ist jetzt auch das zentrale Führungsmanagement für das UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft angesiedelt. Dadurch erhalten Sie einen noch besseren Einblick in die einmalige Kulturlandschaft, die hier im Oberharz durch den Bergbau entstanden ist. Für die Besucherinnen und Besucher des Oberharzer Bergwerksmuseums bildet der Gang durch das Schaubergwerk den Höhepunkt. Neben einem 200 Jahre alten Schachtgebäude mit dem Besucherstollen wurden im Freigelände originale Bergwerksanlagen wiederaufgebaut.

Ende:             17:00 Uhr

Ergänzungen: normales Museumsprogramm

Kontakt:          Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld

                      05323-98950

                      info@bergwerksmuseum.de

                      http://www.oberharzerbergwerksmuseum.de/

 

 

10:00 Uhr                  Kalksteinbruch Hoppenstedt

Steilgestellte Kalkwände und entrollte Kopffüßer

Der Steinbruch Hoppenstedt ist einer der besten Aufschlüsse von Gesteinsschichten aus der Zeit der Oberkreide (vor etwa 85 Mio. Jahren) in Sachsen-Anhalt. Das Profil zeigt eine deutliche Gliederung in verschiedene Kalk- und Mergelschichten. Die artenreiche Fauna dieser Zeit umfasste Seeigel, Schnecken und verschiedene Ammonitenformen.

Veranstalter:   Museum für Naturkunde Magdeburg

Leitung:           Frank Trostheide

Treffpunkt:      Steinbruch Hoppenstedt (vom Nordwesten über Hornburg, von Osten über Osterwieck - Hoppenstedt, im Ort den Schildern folgen)

Ende:              17:00 Uhr

Kontakt:          0391-5403549

                      marcus.pribbernow@museen.magdeburg.de

Ergänzungen: Mitzubringen sind festes Schuhwerk und ein Hammer zum Klopfen. Das Betreten des Steinbruchs erfolgt zwar unterfachkundiger Anleitung, aber auf eigene Gefahr. Da der Steinbruch Flächennaturdenkmal ist, dürfen die Wege nicht verlassen werden.

 

 

ab 10:00 Uhr              Bad Grund

Geheimnisse der Unterwelt

Über Bad Grund erhebt sich ein großes Massiv aus reinem Kalk – ein Exot im Oberharzer Gebirge mit einer weltweit äußerst seltenen geologischen Geschichte. Als Korallenriff in der Südsee begann der spätere Iberg sein Wachstum vor etwa 385 Millionen Jahren. Was der Iberg seither erlebte, wie er zu seinem Eisenerz kam, wie unter dessen Einfluss die Höhlen entstanden und später Bergbau betrieben wurde, wird in den Führungen vermittelt, aber auch im „Museum im Berg“ mitten im ehemaligen Riff auf sinnliche Weise präsentiert.
Treffpunkt: Sammelpunkt im Berg des HöhlenErlebnisZentrums

Dauer:             10-16.00 Uhr ab Sammelpunkt im Berg, laufende Höhlenführungen, Dauer je 30 min., Museum in Eigenregie

Kontakt:          05327-829 39

                      info@hoehlen-erlebnis-zentrum.de

Ergänzungen: Festes Schuhwerk und Jacke erforderlich (ca. 8 °C untertage, ca. 100 Natursteinstufen, 17% Gefälle), normaler Eintrittspreis

 

 

10:00 Uhr                   Langelsheim/Lautenthal (Wildemann)

Historisches Silberbergwerk "Lautenthals Glück"

Das Bergwerk „Lautenthals Glück“ blickt auf eine lange Tradition zurück, die im Bergbaumuseum lebendig gehalten wird. Der Bergbau in Lautenthal geht bis in das frühe 13. Jahrhundert zurück. Silbererzfunde sorgten von Anfang bis Mitte des 16. Jahrhunderts für die Blütezeit des Bergbaus. Sinnbildlich für den dadurch gewonnenen Wohlstand steht daher auch der Name der Grube: Lautenthals Glück. Die aktive Zeit des Bergbaus währte bis 1931. Bis Ende 1957 wurde ein Untersuchungs- und Forschungsbergbau aufrechterhalten. 1974/75 begannen im Bergwerk „Lautenthals Glück“ im Harz die Arbeiten zur Einrichtung des Bergbaumuseums. Dabei wurde besonders auf den Erhalt der historischen Anlagen geachtet und der ursprüngliche Stollen restauriert.

Treffpunkt:      Eingangsbereich des Bergwerks

Wildemannerstraße 15-17                

38685 Langelsheim

Ende:             17:00   Uhr

Ergänzungen: Erwachsene: 10,00 Euro, Kinder: 6 bzw. 7 Euro

Ansprechpartner:       Christian Möhler

Kontakt:                    05325-4490

                                info@lautenthals-glueck.de

 

 

10:00 Uhr                   Werna

Rundwanderung zu den geologischen Gegebenheiten der Region

Von 10:00 – 16:00 öffnet die Geoinformationsstelle in Werna ihre Türen. Der Kreisheimatpfleger, Herr Wegmann wird Führungen anbieten und über die geologischen Gegebenheiten der Region informieren. Diese neu umgestaltete Geoinformationsstelle wird, neben dem Barfußpfad, dem Karstmodell, als auch anderen Ausstellungsstücken den Besuchern präsentiert.

Veranstalter:   SB Geopark, Landratsamt Nordhausen

Leitung:           Kreisheimatpfleger Herr Wegmann

Treffpunkt:      Geoinformationsstelle Werna, Appenröder Straße 4, Ellrich-Ortsteil Werna

Kontakt:          036332 - 20783

           

            

10:00 Uhr                   Rübeland/ Elbingerode

Geologische Exkursion: Wie kommt die Koralle auf den Berg?

Mit PKW bzw. Fahrgemeinschaften geht es von Thale aus in den "Elbingeröder Komplex" nach Rübeland und Elbingerode. An verschiedenen Punkten (Blauer See, Krockstein, Tagebau Hornberg) bekommt der Exkursionsteilnehmer einen Überblick über die geologische Entwicklung dieses Gebietes vor ca. 360 Mio. Jahren. Erläutert werden der Zusammenhang zwischen submariner Vulkantätigkeit, Korallenriffbildung und späterer Gebirgsbildung im Zuge der Plattentektonik. Des Weiteren sieht der Besucher ein Vorkommen von Diabas - dem Gestein des Jahres 2017. Mit etwas Glück sind Funde von Mineralien und Fossilien möglich.

Veranstalter: Bodetal-Information Thale

Leitung:           Mario Fischer

Treffpunkt:      Bodetal-Information Thale

Ende:              ca. 14:00

Kontakt:          03947-776800 (Bodetal-Information Thale)

                      info@bodetal.de

Ergänzungen: Witterungsangepasste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich. Teilnahme auf eigene Gefahr.

 

 

10:30 Uhr                   Stolberg

Naturkundliche Wanderung

Auf der 7 km langen Rundwanderung ohne Anstiege informiert Förster Kienzl über den Einfluss des Standortes auf die heimischen Baumarten unter besonderer Berücksichtigung der Geologie und erläutert die sich daraus ergebende forstliche Behandlung.

Veranstalter:   Ritter von Kempski Privathotels GmbH

Leitung:           Förster Kienzl

Treffpunkt:      Vor dem Haupteingang des Hotels Naturresort

Schindelbruch

Ende:              12:30 Uhr

Kontakt:          Tel. 034654 808 438, Fax 808 458

veranstaltung@schindelbruch.de

Ergänzungen: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich. Teilnahme auf eigene Gefahr

 

 

11:00 Uhr                   Bad Grund

Ein Korallenriff mit bewegter Geschicht - Geologische Wanderung im und auf dem Iberg

Das Massiv aus reinem Kalk, das sich mit einigen markanten Steilklippen über Bad Grund erhebt, war im Devon ein Korallenriff in der Südsee jenseits des Äquators. Wie sah die Erde damals aus? Wie gelangte das Riff auf die Nordhalbkugel und erhob sich als der heutige Iberg? Und was haben dessen Höhlen mit dem Eisenerz zu tun, das sich in ihm gebildet hatte?

Treffpunkt:      Höhlen Erlebnis Zentrum/Kasse

Dauer:             ca. 2,5 Stunden

Anmeldung:      Tel. 05327-829 391

                      info@hoehlen-erlebnis-zentrum.de

Ergänzungen: Festes Schuhwerk, Jacke bzw. Regenschutz erforderlich. Bei sehr schlechtem Wetter wird der Schwerpunkt der Wanderung in die Höhle und Ausstellung verlagert.

Kosten:           normaler Eintrittspreis (Erwachsene 8 €, Kinder ab 6 J.  6 €, unter 6 Jahren frei), max. 25 Teilnehmer je nach Eintreffen.

 

 

ab 11:00 Uhr             Braunschweig

Fossilien im Jurameer von Hondelage

Nördlich und in einigen hundert Metern Entfernung von Hondelage liegt die ehemalige Mergelkuhle des Ortes. Die Mergelkuhle ist Bestandteil eines geschützten Biotops und befindet sich im geologischen Sinne am Rande der „Hondelager Juramulde“. Die Grube hat sich durch Pflege- und Naturschutzmaßnahmen zu einem wichtigen und schützenswerten Kleinod für Flora und Fauna entwickelt.

11:00 Dr. Bernd Hoppe-Dominik: Die Mergelkuhle in Hondelage

11:30: Herbert Horn: Zur Erdgeschichte der Juramulde

14:00: Michael Klopschar: Urbewohner des Jurameeres

14:30: Sebastian Radecker und Bernd Schaplowski: Dem Grabungsteam über die Schulter geschaut - Geheimnisse zwischen den Schieferplatten

 

Veranstalter:   Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage

Treffpunkt:      An der Mergelkuhle am Tränkeweg – Für Autofahrer: Ein Parkplatz befindet sich am Sportplatz am Tränkeweg

Kontakt:          Dr. Bernd Hoppe-Dominik

                      05309 1594

                      Bernd.hoppe-dominik@hondelage.de

                      http://www.fun-hondelage.de/projekte/fossilien

 

 

11:00 Uhr                   Ilfeld

Wie war das nochmal vor Millionen von Jahren?

Wie ist der Harz entstanden? Was erzählt uns der Jahrhunderte alte Bergbau heute? Was bezeichnet der Bergmann als Rotliegendes bzw. Zechstein? Viel Interessantes kann im Montanhistorischen Bergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld entdeckt werden.

Veranstalter:   Bergwerks– u. Wanderführergruppe Ilfeld/Wiegersdorf e.V.

Führungen:     11:00, 14:00, 15:00 (Ende: 16:00)

Treffpunkt:      Bergwerk "Lange Wand", Uferstraße, Ilfeld (Harztor)

Kontakt:          0152/38 464 827

                       info@lange-wand.de   

                       www.lange-wand.de                         

 

 

ab 11:00 Uhr             Königslutter

Felsenfest zum Tag des Geotops 2017: Steinzeit- und Naturaktionen

Im Findlingsgarten erfahren Sie einiges über die steinernen Riesen aus Skandinavien, die mit dem Gletschereis herkamen. Hier können Sie unter Anleitung von Andreas und Anke Benke mit steinzeitlichen Techniken experimentieren. Schauen Sie zu, wie aus Feurstein Messer, Speerspitzen und andere Werkzeuge entstehen. Fertigen Sie Ihr eigenes steinzeitliches Messer. Üben Sie sich im Bogenschießen oder lernen Sie ohne Streichhölzer Feuer zu entfachen! Alle Aktionen sind für Kinder und Erwachsene geignet. Für das leibliche Wohl gibt es Kuchen, Kaffee, Haerzhaftes und mehr. Lassen Sie sich überraschen und verbringen Sie einen spanndenen Tag im Findlingsgarten.

Treffpunkt:      Findlingsgarten Königslutter

Veranstalter:    BUND Kreisgruppe Helmstedt, FEMO

Kontakt:          05353-3003

Ende:              17:00 Uhr

Kosten:           4 €/Person; 12 €/Familie

 

 

11:00 Uhr                   Rogenstein am Nußberg

Geologische Führung in Braunschweig

Im Stadtgebiet von Braunschweig liegen die ehemaligen Steinbrüche im Rogenstein des Nußberges. Hier wurde vom frühen Mittelalter an der Rogenstein gebrochen und als Baustein verwendet. So finden wir ihn z.B. an der Magnikirche, der Klosterkirche Riddagshausen und am Braunschweiger Dom. Wohl im 18. Jahrhundert wurde der Steinbruchbetrieb im Nußberg eingestellt. Im neu angelegten Schurf wurde die Schichtfolge wieder zugügnlich gemacht. Die Führung stellt auch die wechselvolle Geschichte des Nußberges dar.

Treffpunkt: Am Aussichtsturm (ehem. Beobachtungsbunker) auf dem Nußberg

Ende:             12:30   Uhr

Ergänzungen: keine Anmeldung notwendig, Teilnahme auf Spendenbasis

Kontakt:          0535-3003

                      info@geopark-hblo.de

 

 

11:00 Uhr                   Salder

Forschungsreise ins Kreidemeer

In diesem, im nordöstlichen Teil des Lichtenberger Höhenzug gelegenem Steinbruch sind die weißen Plänerkalkschichten der Oberkreidezeit aufgeschlossen. Nach mehr als 90 Mio. Jahren stößt man im Steinbruch noch auf Spuren von Lebewesen, die das damalige Meer bevölkert haben, vor allem Arm- und Kopffüßer, Seeigel, Muscheln und Schwämme. Ob auch Überreste von Haien oder vom Mososaurus zu finden sind?

Leitung:           Renate Vanis

Treffpunkt:      Felsweg – An der Schranke zum Steinbruch,

Ortsausgang Richtung Gebhardshagen

Kontakt:          05341-8394618

                      renate.vanis@stadt.salzgitter.de

Ergänzungen: Bitte Helm, Schutzbrille und Hammer mitbringen, wenn möglich! Anmeldung nicht erforderlich. Findet nur bei trockenem Wetter statt!

 

 

11:00 Uhr                   Scharzfeld

Eiszeitkonserve Einhornhöhle - Nationaler Geotop

Die Höhle befindet sich etwa 1,5 km nördlich der Ortschaft Scharzfeld im Landkreis Osterode und ist die größte Besucherhöhle im Westharz. Diese ca. 270 Mio. Jahre alten Gesteine des ausgehenden Erdaltertums treten am südwestlichen Harzrand zutage. Die Verwitterung des Dolomitgesteins hat zur Entstehung von Höhlensystemen geführt. Jahrhundertelang wurde die Höhle von Knochensammlern aufgesucht. Im 17. Jahrhundert wurde erkannt, dass es sich bei den Knochenfunden um fossile Reste von Großsäugetieren handelt. Das Fabeltier war dennoch namengebend für diese Höhle. Ausgrabungen ergaben, dass die Höhle von den Neandertalern besiedelt war. Zudem bietet die Einhornhöhle die Gelegenheit, anhand einer Höhlenfauna vielseitige Auskunft über die hiesige tierische Lebewelt während des jüngeren Eiszeitalters bis zur Jetztzeit zu erhalten.

Veranstalter:   Gesellschaft Unicornu fossile e. V.

Treffpunkt:      Haus Einhorn an der Einhornhöhle, Im Strange 12, 37520 Osterode am Harz

Ende:             17:00 Uhr

Ergänzungen: normales kostenpflichtiges Programm

Kontakt:          Dr. Ralf Nielbock       

                      05521-997559

                      mail@einhornhoehle.de

                      http://www.einhornhoehle.de/Start/

 

 

11:00 Uhr                   St. Andreasberg

Grube Samson

Das Bergwerk Grube Samson in Sankt Andreasberg zählt zu den bedeutendsten Montandenkmälern Europas und ist ein Geopunkt des UNESCO Global Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Seit 2010 gehört die Grube Samson als Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft. Hier wurden von 1521 bis 1910 vor allem Silbererze gefördert. Der Samson zählte lange zu den tiefsten Bergwerken der Welt. Beeindruckend sind auch die beiden Wasserräder, das Kehrrad von 1821 und das Kunstrad, das während der Führung wie vor Jahrhunderten mit Wasser angetrieben wird. Das heutige Gebäudeensemble ist das letzte komplett erhaltene Bergwerk des historischen Oberharzer Erzbergbaus. In der Grube Samson ist außerdem das Harzer Roller-Museum beheimatet, das weltweit einzige seiner Art. Hier sehen und hören Sie wie den Kanarienvögeln das Singen beigebracht wurde und welche große Bedeutung sie als Warnvögel im Bergbau weltweit hatten.

Veranstalter:   Grube Samson Bergwerksmuseum & Erlebniszentrum.

Treffpunkt:      Grube Samson, Am Samson, Am Samson 2, 37444 St. Andreasberg

Beginn:           Führungen um 11:00 Uhr, 14:30 Uhr

Dauer:             60 – 75 Min.

Ergänzungen: Die Grube kann aus Sicherheitsgründen nur im Rahmen

einer (kostenpflichtigen) Führung besucht werden.

Kontakt:          Hans-Günter-Schärf, Christian Barsch        

                      05582-1249

                      info@grube-samson.de

                      http://www.grube-samson.de/

 

 

11:00 Uhr                   Thale

Vortrag und Führung: „Der Mythenweg in Thale“ und Dampfmaschine Nr.7

Der Vortrag zum Mythenweg findet im Dampfmaschinengebäude statt. Im Anschluss folgt die Führung an der Dampfmaschine Nr. 7

Veranstalter:   Geschichts- und Hüttenmuseumsverein

Thale am Harz e.V.

Leitung:           Dr. Harald Watzek

Treffpunkt:      Dampfmaschinengebäude, An der Hütte (Parkplatz Seilbahnen), 06502 Thale

Ende:              ca. 12:30

Kontakt:          03947-778572                                           

                     huettenmuseum-thale@t-online.de

 

 

ab 11:00 Uhr             Wildemann

Führungen durch das Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen

Der 19-Lachter-Stollen war eine der wichtigsten Anlagen des alten Oberharzer Silberbergbaus. Er war ein Wasserlösungsstollen, der dazu diente, aus den höher gelegenen Gruben im Harz das Wasser abzuleiten. Über Jahrhunderte machte er damit den Betrieb vieler Gruben im Zellerfelder und Clausthaler Revier erst möglich. Begonnen wurde er schon im Jahr 1551. Rund 500 m beträgt die Strecke, die wieder für den Besucher begehbar gemacht wurde. Verschiedene Stollenausbaue in Eisen, Holz und Mauerwerk sind zu sehen. Weiter hinten steht der Stollen in fester Grauwacke.

Treffpunkt:      Eingangsbereich Besucherbergwerk

Führungsbeginn: 11:00, 14:00 und 15:30 Uhr

Ergänzungen: Erwachsene: 6,00 Euro, Kinder: 3,50 Euro

Kontakt:          Helmut Kröner

                      05323-6628

                      besucherbergwerk@t-online.de

 

 

ab 14:00 Uhr             Salzgitter-Salder

Mahlzeit in der Eiszeit

Mithilfe naturwissenschaftlicher Analyseverfahren lassen sich immer genauere Angaben zum Speisezettel der urgeschichtlichen Menschen machen. Neben den klassischen Methoden der Archäobotanik und der Archäozoologie können Isotopenanalysen erstaunliche Einblicke in die Ernährungsgewohnheiten geben. Lange Zeit galt der Neandertaler als klassischer Fleischkonsument. Neue Analysen zeigen die „grüne“ Seite unseres ausgestorbenen Verwandten. Im Eiszeitgarten werden wir versuchen, mit Feuersteinen ein Feuer zu entzünden. Wir werden einen Bratspieß schnitzen und am offenen Feuer grillen.
Führungen:     jeweils zur vollen Stunde

Treffpunkt:      Eiszeitgarten, Städtisches Museum Schloss Salder –

                     GeoPark Informationszentrum, Museumstraße 34

Kontakt:          05341-839 4623

                      christine.kellner-depner@stadt.salzgitter.de

 

 

14.00 Uhr                   Stadt Ballenstedt

Rund um die Gegensteine

Geologische Wanderung unter Führung von Jürgen und Martin Klocke von den Steinbergen zum Großen und Kleinen Gegenstein und zurück. Auf dem Rundkurs wird die Entstehung der Landschaft mit ihren spektakulären Felsklippen erläutert. Darüber hinaus werden botanische Besonderheiten vorgestellt.

Leitung:           Jürgen und Martin Klocke
Treffpunkt:      Wanderparkplatz auf dem Steinberg (ab B 185 Straße "Am Zehling" 600 m nach Norden, an Kreuzung 150 m nach rechts/Osten), siehe auch Hinweisschilder

Dauer:             ca. 2 Stunden

Kontakt:          Bettina Fügemann

                      039483-96729   

                      bettina.fuegemann@ballenstedt.de

 

 

ab 14:00 Uhr             Bad Sachsa

Zwergenlöcher oder Quellungshöhlen? Führung auf dem Sachsenstein zum Tag des Geotops

Ca. 2-stündige Rundwanderung über den Sachsenstein mit Aufsuchen der extrem seltenen Quellungshöhlen (lokal auch Zwergenlöcher genannt). Diese entstehen durch Umwandlung mit Volumenzunahme von Anhydrit zu Gips.

Leitung:           Dipl.-Geol. Firouz Vladi

Treffpunkt:      Bad Sachsa-Neuhof, Lorendenkmal

Kosten:           2 € Spende für den Förderverein Deutsches

Gipsmuseum und Karstwanderweg e. V. (Veranstalter)

Anmeldung:      wanderungen@karstwanderweg.de

 

 

Bereits am 10.09. 2017:

10:00 Uhr                   Das Naturdenkmal Tongrube Willershausen
Eine pliozäne Fossillagerstätte von internationaler Bedeutung

In der ehemaligen Tongrube Willershausen am westlichen Harzrand konnten bislang über 350 Tier- und Pflanzenarten – von Gingko und Zypresse über Wasserschildkröten und Riesensalamander bis hin zum Tapir und Mastodon nachgewiesen werden, die hier vor ca. 3 Mio. Jahren heimisch waren. Die Fossilien sind zum Teil in einzigartig guter Qualität erhalten. Sie bieten einen faszinierend detaillierten und umfangreichen Blick zurück in die Lebewelt vor Beginn der Eiszeiten.

 

Treffpunkt:      Fossilienzimmer, Am Mühlenteich 1, 37589 Willershausen

Ende:              16:00 Uhr

Führungen starten jede volle Stunde (Dauer: ca.1 bis 1,5 Stunden). Festes Schuhwerk empfohlen

Kontakt:          Heiko Jäckel

                      05553-4963

                      info@willershausen-harz.de

 

 

 

Unter www.tag-des-geotops.de gibt es Informationen zu weiteren Veranstaltungen.