Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

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Ein neuer Ort für zeitgenössische Kunst

Moderne Kunst in der Harzregion, da dachte man bisher zuerst an das Mönchehaus Museum in Goslar. Nun ist ein neuer Akteur auf die Bühne getreten: der Verein zur Förderung der modernen Kunst auf Schloss Wallhausen e. V. Der Ort Wallhausen, am Südharzrand zwischen Nordhausen und Sangerhausen gelegen, ist geschichtsträchtig. Hier wurde 912 der erste Sohn von Heinrich I. geboren, der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Otto I. Diese Geschichte ist es, die dann letztlich auch den Ausschlag für die Kaufentscheidung war, gestand Dr. Helmut Meier, der neue Schlossherr. Gemeinsam mit seiner Frau Lydia Meier-Föllmi betreibt er seit 15 Jahren eine Galerie im Schweizer Städtchen Arth. Eingenommen von der geschichtlichen, kulturellen und landschaftlichen Faszination der Harzregion gestalten sie nun ihr "3. Leben" im Landkreis Mansfeld-Südharz, stellte Bürgermeister Klaus Hinsching zur Eröffnung fest. Unter den Gästen der Vernissage waren nicht nur der neugewählte Landrat Dirk Schatz, Bundes- und Landtagsabgeordnete, sondern auch viele Einwohner von Wallhausen und umliegenden Orten, denn zur Eröffnung veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr ein Volksfest. Viele der Gäste waren während der DDR-Zeit hier zur Schule gegangen, nachdem die letzten Schlossherren im Zuge der Bodenreform enteignet wurden. Längst war die Schule jedoch geschlossen, das Schloss dem Verfall preisgegeben. Nach dem Kauf 2005 leitete Meinrad Betschart, selbst bildender Künstler, die Renovierung vor Ort. Während meiner Recherchen für das Faltblatt "Zwischen Harz und Goldener Aue" aus der Reihe "Naturerleben an der Straße der Romanik" im Jahr 2006 war ich ihm begegnet. Bereitwillig öffnete er mir damals die Türen. Was seither in so kurzer Zeit geschaffen wurde ist unglaublich! Ausstellungen, Kurse, Beherbergung, das sind die neuen Nutzungen des Schlosses. Die erste Ausstellung unter dem Titel "Extern" zeigt Gegenwartskunst von Prof. Ulrich Reimkasten und Schülern (Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale). Ihre Kunstwerke sprechen das Gefühl an, man muss sie nicht verstehen, darf sie gern ausgiebig betrachten und auch kaufen. Die Ausstellung ist noch bis 30. September geöffnet (Donnerstag- Sonntag 10-18 Uhr). Weitere Informationen: www.schlosswallhausen.deDr. Klaus George[IMG=left]/news/img/bilder/Wallhausen.jpg[/IMG]

Neues Fördermitglied im Regionalverband

In Verbindung mit der 3., neu bearbeiteten Auflage des Geopark – Faltblatts Landmarke 10 "Auerberg-Oberes Selketal" konnte die Gemeinde Straßberg/Harz als neues Fördermitglied im Regionalverband Harz gewonnen werden. Die Gemeinde ist Träger des besuchenswerten Bergwerksmuseums Grube Glasebach. Das Bergwerksmuseum ist künftig als Geopunkt 3 in der Landmarke 10 ausgeschildert. Zur übergabe eines ersten Geoparkschildes an Bürgermeister Wilhelm Banse trafen sich verschiedene Netzwerkpartner des UNESCO - Geoparks. Sie nutzten die Gelegenheit um sich mit Mitgliedern des Montanvereins und der Harzklubzweigvereine Straßberg und Stolberg über den aktuellen Stand der Arbeit im Natur- und Geopark und über Möglichkeiten der weiteren Netzwerkarbeit auszutauschen. Am Bergwerksmuseum Grube Glasebach befindet sich auch die Stempelstelle Nr. 175 der Harzer Wandernadel.[IMG=left]/news/img/bilder/Glasebach1.jpg[/IMG]

Zu Beginn der Badesaison ist ein neues Faltblatt erschienen

Anlässlich des Walpurgisempfanges des Regionalverbandes Harz wurde ein neues Faltblatt präsentiert. In diesem Faltblatt sind die sieben schönsten Freibäder und Naturbadestellen der Harzregion beschrieben. Die Auswahl ist Ergebnis des diesjährigen Naturparkwettbewerbs, an dem sich eine Vielzahl von Bewerbern aus allen Teilen der Harzregion beteiligte. In dem Faltblatt sind neben dem Wettbewerbssieger, dem Waldbad Ellrich (Landkreis Nordhausen),die Freibäder in Vienenburg (Landkreis Goslar),Harzgerode (Landkreis Quedlinburg),Rübeland (Landkreis Wernigerode) sowie die Naturbadestellen in Hasselfelde (ebenfalls Landkreis Wernigerode),Wettelrode (Landkreis Sangerhausen) und Halberstadt (Landkreis Halberstadt) mit ihren speziellen Eigenheiten und Angeboten beschrieben.Das Faltblatt kann unter "Bestellungen" auf dieser Internetseite angefordert werden.

Walpurgisempfang des Regionalverbandes Harz

Zu seinem traditionellen Walpurgisempfang hatte der Regionalverband Harz e. V. in diesem Jahr nach Nachterstedt in die Verwaltungsgemeinschaft Seeland eingeladen. Landrätin Heike Brehmer (Landkreis Aschersleben–Staßfurt) begrüßte die zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. In ihrer Begrüßungsrede unterstrich die Landrätin den hohen Stellenwert der Arbeit des Regionalverbandes für die Region. Herr Dr. Wolfgang Milch, Abteilungsleiter im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt dankte im Namen von Frau Ministerin Petra Wernicke dem Regionalverband als Träger des Natur- und Geoparks Harz für seine bisherige Arbeit, die im vorigen Jahr mit der Verleihung des Prädikats "Qualitätsnaturpark" eine hohe Anerkennung erfuhr. In seinem Jahresrückblick äußerte der Vorsitzende des Regionalverbandes, Landrat Joachim Claus (Landkreis Nordhausen) den Wunsch, dass der UNESCO – Geopark auf weitere Gebiete im Salzland und im Mansfelder Land erweitert wird. Schließlich gibt die gemeinsame Bergbautradition der gesamten Region des länderübergreifenden Regionalverbandes eine eigene Identität. Der Vorsitzende bedankte sich bei all denen, die den Regionalverband unterstützen, sei es ehrenamtlich oder finanziell.Wie in jedem Jahr, wurden auch wieder der Kulturpreis und der Naturparkpreis Harz verliehen. Mit ersterem wurde der Schriftsteller Bernd Wolff aus Blankenburg/Harz für die literarische Verarbeitung von zwei Harzreisen Goethes in der Erzählung "Winterströme" und dem Roman "Im Labyrinth der Täler" geehrt. Den Naturparkpreis erhielt die Stadt Ellrich im Landkreis Nordhausen für vorbildliche Gestaltung und Betrieb ihres Waldbades. (Näheres zu beiden Preisträgern finden Sie auf dieser Internetseite.)[IMG=left]/news/img/bilder/Brehmer2.jpg[/IMG] Frau Landrätin Heike Brehmer