Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Neuigkeiten

 

Zurzeit sind keine Nachrichten vorhanden.

Sieger des Naturparkwettbewerbs ermittelt

Der Sieger des 8. Naturparkwettbewerbs, der unter dem Thema "Aussichtspunkte und Aussichtstürme" steht, ist ermittelt. Am 14. September besuchte die Jury des Regionalverbandes die Punkte, die in die engere Wahl des Wettbewerbs gekommen waren. Die Tour begann am Birkenhäuschen bei Alexisbad, führte weiter zum Josephskreuz auf dem Auerberg bei Stolberg, zur Burgruine Hohnstein bei Neustadt, zum Bielsten bei Ilfeld, zum Maltermeisterturm bei Goslar, zum Bismarckturm bei Osterwieck und endete am Kaiserturm bei Wernigerode. Diese Punkte waren die jeweils besten Bewerbungen in ihrer Klasse. Wegen der Vielzahl von insgesamt 26 Bewerbungen mit 51 Beiträgen, hatte die Fachjury vor der Bereisung eine Auswahl an Hand der Bewerbungsunterlagen getroffen. Die Bewerbungen konnten klassifiziert werden in Gittertürme, Bismarcktürme, sonstige Türme, Natur- bzw. Felsenaussichtspunkte und Aussichtspunkte von Burgruinen. Aus jeder Klasse soll der nach Auffassung der Jury beste Punkt in einem auflagenstarken Faltblatt "Empfehlenswerte Aussichtspunkte im Naturpark Harz" präsentiert werden. Dieses Faltblatt wird im Innenmarketing der Harzregion eingesetzt. Gäste erhalten so Hinweise auf interessante Nebenreise- bzw. Wanderziele. Sieger wurde in einer sehr knappen Entscheidung das bekannte Josephskreuz auf dem Auerberg. Allen anderen Bewerbern voraus bietet es den Gästen u.a. eine gut lesbare Beschreibung der sichtbaren Landschaftselemente in allen Himmelsrichtungen. Von dem Engagement der Stadt Stolberg zur Sanierung des Turms und den Dienstleistungen des Gastwirtes auf dem Auerberg, der nicht nur ständig ein wachsames Auge auf den Turm und sein Umfeld hat, sondern z.B. auch den Winterdienst absichert, profitieren nicht nur die Gäste der Stadt Stolberg, sondern die Gäste des ganzen Harzes. Der Preis wird anlässlich des traditionellen Walpurgisempfanges im April 2006 überreicht.

Naturpark Harz erhält Auszeichnung des Bundesumweltministeriums

Anlässlich der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Naturparke am 22. September 2005 in Saarburg erhielt der Geschäftsführer des Regionalverbandes Harz, Dr. Klaus George, aus den Händen von Jochen Flasbarth, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, eine Ehrenurkunde des Bundesumweltministers. Der Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt wird damit für sein vorbildliches Engagement im Bereich "Kommunikation und Umweltbildung" ausgezeichnet. Gewürdigt wird speziell das Landmarkenprojekt, mit welchem der Naturpark den Gästen der Region die Besonderheiten der Geologie näherbringt.

Geopark in das Europäische Netzwerk aufgenommen

Unter der Schirmherrschaft der UNESCO fand auf der griechischen Insel Lesbos bis zum 8. Oktober das 6. Treffen der Europäischen Geoparke statt. Erstmals nahm der Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen teil. Anlässlich eines Festempfanges der Regierung der Griechischen Republik am Abend des 5. Oktober wurde dem Geschäftsführer des Regionalverbandes Harz, Dr. Klaus George, als offiziellem Vertreter des Geoparks die Mitgliedsurkunde für das Europäische Geopark Netzwerk überreicht. Das Koordinierungskommitee der Europäischen Geoparke hat die Entscheidung befristet für die nächsten drei Jahre getroffen. In der Urkunde heißt es bezogen auf den Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen: "Die Aufnahme in das Netzwerk bestätigt sowohl dessen Bedeutung hinsichtlich außergewöhnlicher geologischer Erbestätten als auch seines Beitrags für die nachhaltige Entwicklung des Gebietes." Als Träger des Geoparks erkennen der Regionalverband Harz mit Sitz in Quedlinburg und das Freilicht- und Erlebnismuseum in Königslutter durch ihre Mitgliedschaft die Charta des Europäischen Geopark Netzwerkes an und verpflichten sich zur Mitarbeit an der Verwirklichung von dessen Zielen. Dies ist entsprechend dem Abkommen von Madonie aus dem Jahre 2004 eine Voraussetzung, dass dem Geopark die Anerkennung als UNESCO-Geopark erhalten bleibt. Schon im nächsten Jahr wird die Arbeit der Geoparkträger vor Ort überprüft werden. Der Regionalverband Harz hat sich deshalb das Ziel gesetzt, sein Landmarkenprojekt bis Ende 2005 komplett zu realisieren.Die Förderung des Tourismus durch einen für eine sehr breite Zielgruppe verständlichen Geotourismus ist eine Zukunftsaufgabe im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung der Harzregion.

Antragsfrist für Kultuförderung verlängert

Die Antragsfrist für weitere Projekte wird bis zum 31. Januar 2006 verlängert. Es wird dazu aufgerufen, insbesondere Anträge in den Sparten Theater und Theaterpädagogik, Literatur und Sprache sowie Soziokultur zu stellen.über die Richtlinien informieren Sie sich bitte unter der Rubrik "Kultur" auf dieser Homepage oder rufen Sie uns an. Tel.: 03946/964134