Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus
Bergleute vor dem Besucherbergwerk „Lange Wand“ in Ilfeld © Dr. Klaus

Geschichte des Geoparks

 

Geopark - Geschichte

Urkundenübergabe Foto: Speidel

Im Frühjahr 2002 beschlossen die Vereine Regionalverband Harz e. V. (RVH) und Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e. V. (FEMO) den gemeinsamen Aufbau eines Geoparks. Nachdem der RVH wesentliche Aufbauleistungen im Teilgebiet Harz erbracht hatte und FEMO die übrigen Teilgebiete entwickelte, gründeten beide Partner im Jahr 2004 die Geopark Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen GbR. Diese ist Träger des gemeinsamen Geoparks und Mitglied im European Geoparks Network (EGN). Eine am 11. Februar 2005 von der zuständigen Division der UNESCO in Paris ausgestellte Urkunde bestätigt die Mitgliedschaft des Geoparks Harz · Braunschweiger Land · Ostfalen im Global Geoparks Network. Diese hohe Anerkennung ist zeitlich befristet und wird alle vier Jahre durch eine internationale Inspektion überprüft.

Von Anfang an hatten sich beide Trägervereine auf regionale Zuständigkeiten verständigt: Den Harz und die unmittelbar angrenzenden Vorländer betreut der RVH; das Braunschweiger Land und das östlich angrenzende Gebiet des Bördekreises betreut FEMO. Die Zusammenarbeit koordiniert eine paritätisch besetzte Lenkungsgruppe. Diese wiederum wird seit 2006 von einem Beirat fachlich beraten. Vorsitzender des Beirates ist Dr. habil. Volker Wilde, Sektionsleiter Paläobotanik am renommierten Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt am Main. Sein Stellvertreter ist Prof. Dr. Carsten Brauckmann. Er leitet die Abteilung Paläontologie am Institut für Geologie und Paläontologie der Technischen Universität Clausthal.