Archiv

Letztes Faltblatt der Romanik-Reihe erschienen   27.09.2007 - 16:24 Uhr
 
Am 25. September konnte das achte Faltblatt der Reihe „Naturerleben und Romanik“ mit dem Titel "Zwischen Harz und Rotenberg" vorgestellt werden. Dazu hatten sich auf Einladung des Regionalverbandes Netzwerkpartner, Förderer, Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Schüler der Haupt- und Realschule Hattorf am Harz in der St. Pankratius Kirche in Hattorf am Harz versammelt, wo sie von Herrn Pfarrer Meinecke begrüßt wurden. Herr Landrat Reuter präsentierte anschließend das neue Faltblatt. Außerdem konnte er mit dem Verkehrsverein Hattorf e. V. ein neues Netzwerkmitglied im Regionalverband begrüßen. Dessen Vertreter, Herr Richter, bekam von Landrat Reuter eine Infobox mit den Naturerlebnisprodukten überreicht (siehe Bild). Nach Ausführungen zur Produktphilosophie der Naturerlebnisreihe durch den Geschäftsführer des Regionalverbandes, Herrn Dr. George, hatten die Gäste Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Für das Rahmenprogramm sorgten die historisch kostümierten Schüler der Haupt- und Realschule u. a. mit einer nachgestellten Marktszene (siehe Bild). Die Schüler hatten die Möglichkeit, an einem Quiz zu Natur und Geschichte der Harzregion teilzunehmen. Die zwei punktgleichen Siegerinnen waren Anna Deppe und Darlene Albrecht. Natürlich bekamen sie auch Preise (siehe Bild).
Für die hervorragende Organisation vor Ort ist stellvertretend besonders Herrn Schuldirektor Jakobi und Herrn Pfarrer Meinecke zu danken.


 
Kategorie: Naturpark

Regionalverband Harz erhält mehr Geld für Kultur   20.09.2007 - 10:05 Uhr
 
Hannover. Lutz Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, hatte die Präsidenten der Landschaften und Landschaftsverbände am 19. September 2007 zu einem Informationsgespräch über den Entwurf des Landeshaushaltsplans 2008 nach Hannover eingeladen. Er würdigte die erfolgreiche Arbeit der zwölf Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen, wozu auch der Regionalverband Harz gehört. Die Landschaften und Landschaftsverbände sind im Bereich der regionalen Kulturförderung tätig. Sie fördern Kulturprojekte und –veranstaltungen und erhalten dazu unter anderem Zuwendungen aus dem Landeshaushalt. Die Zuwendung an den Regionalverband Harz soll im nächsten Jahr um gut 26 % erhöht werden. Entsprechend einer Zielvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und dem Regionalverband Harz können die Mittel im Gebiet des Landkreises Goslar in den Sparten Musik, bildende Kunst, Museen, freie Theater, Literatur/Sprache und Soziokultur eingesetzt werden. In diesen Bereichen tätige Vereine sollten unverzüglich ihre Anträge für 2008 einreichen. Nähere Informationen unter www.harzregion.de.

Zu unserem Bild:

Während der Beratung im Ministerium für Wissenschaft und Kultur: Adolf Freiherr von Wangenheim (Vorsitzender des Vorstandes des Landschaftsverbandes Südniedersachsen), Reinhard Sliwka (Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen) und Minister Lutz Stratmann (v. l.). Foto: Regionalverband Harz.
 
Kategorie: Kultur

Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen weiterhin im UNESCO-Netzwerk   18.09.2007 - 13:01 Uhr
 
Inchnadamph. Auf Einladung des North West Highland Geoparks tagten Mitte September der Rat und die Kommission des Netzwerks der Europäischen Geoparke (European Geoparks Network – EGN) im schottischen Inchnadamph (siehe Hintergrund). Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch die Revalidierung des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen, der 2004 in die internationalen Netzwerke aufgenommen worden war und damit eine bis Ende 2007 befristete Anerkennung als UNESCO-Geopark erhielt. Bereits im ersten Halbjahr begann ein umfangreicher Prozess der Überprüfung. Dazu hatten der Regionalverband Harz (Quedlinburg) und das Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (Königslutter) als Träger (Geopark GbR) des mit über 10.000 km² größten Geoparks in Europa vorzulegen: eine detaillierte Beschreibung (Dokument A: Geologie und Landschaft, Managementstruktur, Umweltbildungskonzept, Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung), einen detaillierten Bericht zu der seit 2004 geleisteten Arbeit (Dokument B: Mitarbeit in den internationalen Netzwerken, Entwicklung des Managements und der Finanzausstattung, Strategie zum Schutz des geologischen Erbes, strategische Partnerschaften, Marketing, Darstellung des europäischen und des globalen Geopark-Netzwerks in der Region, nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung) sowie ein englischsprachiges Dossier. Die im Ergebnis der Erarbeitung dieser Unterlagen vorzunehmende Selbsteinschätzung wurde im Juli 2007 von Inspektoren aus Großbritannien und Österreich während einer dreitägigen Bereisung des Geoparkgebietes überprüft. Erreicht wurden 6.330 von 7.040 möglichen Punkten im Dokument A bzw. 775 von 1.000 möglichen Punkten im Dokument B. Im Ergebnis ihrer Bereisung hatten beide Inspektoren eine weitere Anerkennung der Mitgliedschaft für die Jahre 2008 bis 2011 empfohlen (Greencard). Dem wollten sich jedoch Rat und Kommission nach teilweise kontroversen Diskussionen nicht anschließen. Sie verlängerten die Mitgliedschaft in den internationalen Netzwerken und die damit verbundene Anerkennung als UNESCO-Geopark schließlich nur um zwei Jahre bis Ende 2009. Danach wird eine erneute Überprüfung erfolgen. Konkret wird gefordert, dass der Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen international stärker in Erscheinung tritt. Dies könne erreicht werden durch die regelmäßige Teilnahme beider offiziellen Vertreter an allen Netzwerktreffen, durch Partnerschaften mit anderen Geoparks (Erfahrungsaustausch, Gemeinschaftsprojekte), Beteiligung an transnationalen LEADER-Projekten oder durch Beteiligung an einem Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Förderprogramms INTERREG IV–C. Wie die finanziellen Voraussetzungen (z. B. zur Sicherung der erforderlichen Eigenanteile) zu erfüllen sind, ist in den Gremien der beiden Trägervereine zu klären. In Gesprächen am Rande des Treffens wurde aber auch klar, dass der bürokratische/personelle Aufwand der Teilnahme an internationalen Förderprojekten nicht unerheblich ist. Auch über derartige Auswirkungen wird zu sprechen sein. Letztlich sollte eine komplett zweisprachige Website eine Selbstverständlichkeit sein.
Insgesamt 13 UNESCO-Geoparke wurden 2007 überprüft. Keinem der erst 2004 in die Netzwerke aufgenommenen Geoparke ist es auf Anhieb gelungen, nach der ersten Überprüfung eine Grüne Karte zu erhalten. Jeweils eine „Greencard“ ohne Auflagen ging an die vier Geoparke Haute Provence (Frankreich), Petrified Forest of Lesvos (Griechenland) sowie TerraVita und Vulkaneifel (beide Deutschland). Die Grüne Karte für den Geopark Kamptal (Österreich) wurde mit einer Auflage versehen.
Unmittelbar an die Tagung von Rat und Kommission des EGN schloss sich die 7. Konferenz der Europäischen Geoparke in Ullapool an. Sie wurde eröffnet von Umweltminister Michael Russel (Schottland). Der Präsident des Europäischen Parlaments, Hans Gert Pöttering, sprach zu den Konferenzteilnehmern via Videokonferenz. Höhepunkt war die Aufnahme von vier neuen Mitgliedern (aus England, Italien, Kroatien und Schottland) in das EGN.


Hintergrund
Im Unterschied zu den 851 Welterbestätten (darunter 660 Stätten des Weltkulturerbes wie z. B. in Eisleben, Quedlinburg und Goslar), die die UNESCO aktuell listet, wird von den derzeit 52 UNESCO-Geoparken eine regelmäßige Zusammenarbeit erwartet. Die UNESCO-Geoparke sind Mitglieder eines globalen Netzwerkes und eben nicht lediglich gelistet. Zu den Zielen der Zusammenarbeit gehört ein permanenter Erfahrungsaustausch über Möglichkeiten, Aktivitäten und Erfolge bezüglich des Schutzes des geologischen Erbes, bezüglich der nachhaltigen Regionalentwicklung durch Förderung des Tourismus und bezüglich der Umweltbildung.
Das EGN (European Geoparks Network) wurde im Jahr 2000 gegründet und koordiniert die Arbeit der Geoparke in Europa. Im Jahr 2004 wurde mit der UNESCO eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit getroffen. Jeder der aktuell 32 europäischen Geoparke hat zwei offizielle Vertreter in die Kommission (Coordination Committee) zu entsenden. Die Kommission entscheidet über Aufnahme von Geoparks in bzw. Verbleib im EGN und damit auch im GGN (Global Geoparks Network der UNESCO-Geoparke). Dabei hat jeder im EGN vertretene Geopark maximal zwei Stimmen. Die deutschen Geoparke haben je eine Stimme, denn je Mitgliedsstaat der UNO ist die Höchstzahl der Stimmen auf sechs begrenzt. Der Rat (Advisory Group) bereitet die Entscheidungen der Kommission vor. Im Rat ständig vertreten sind die UNESCO, die Internationale Union der Geologischen Gesellschaften (IUGS), die Internationale Naturschutzunion (IUCN) und die vier Gründungsmitglieder des EGN. Für jeweils zwei Jahre entsendet zudem die Kommission wechselnd fünf ihrer Mitglieder in den Rat.
 
Kategorie: Geopark

Erfolgreicher Tag des Geotops   18.09.2007 - 09:04 Uhr
 
Der Tag des Geotops am 16. September fand in der Region des UNESCO-Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen großen Anklang.
Im Besucherbergwerk "Drei Kronen und Ehrt" interessierten sich 40 Besucher dafür, ob Elbingerode tatsächlich einmal am Äquator lag. Im Hasseröder Revier bei Wernigerode wanderten 45 Interessierte auf den Spuren des Bergbaus. Das Schaubergwerk "Lange Wand" in Ilfeld konnte 60 Besucher begrüßen.
Die zentrale Veranstaltung im Landkreis Osterode am Harz zum Tag des Geotops fand in diesem Jahr in Walkenried statt. Dort hatte das Gipswerk bpb formula zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. An den Betriebsführungen und den Führungen zu einem Steinbruch und Renaturierungsflächen nahmen ca. 650 Besucher teil. An einem Informationsstand erhielten die Gäste Auskunft zum UNESCO-Geopark.Ebenfalls präsentierten sich der Verein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg sowie der Bürgerverein Neuhof.
 
Kategorie: Geopark

Auszeichnung als Qualitätsnaturpark   10.09.2007 - 10:36 Uhr
 
Bad-Wildungen. Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Naturparke am 8. September im Kurhaus Bad-Wildungen konnte Dr. Klaus George, Geschäftsführer des Regionalverbandes Harz, aus den Händen von Wilhelm Dietzel, Hessischer Staatsminister für Umwelt, ländlicher Raum und Verbraucherschutz, die Urkunde über die Auszeichnung des Naturparks Harz als „Qualitätsnaturpark“ entgegen nehmen. Damit ist jetzt auch der im niedersächsischen Teil des Harzes gelegene Naturpark entsprechend zertifiziert. Nach einem umfangreichen Evaluierungsverfahren und einer Prüfung vor Ort fiel die Entscheidung allerdings knapp aus. Anders als der Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt, der bereits im Mai 2006 als „Qualitätsnaturpark“ zertifiziert wurde, verfügt der Naturpark Harz in Niedersachsen über keinen aktuellen Naturparkplan. Der letzte Naturparkplan wurde 1977 aufgestellt, eine Aktualisierung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Für die Trägerschaft des Naturparks Harz in Niedersachsen erhält der Regionalverband Harz keinen Landeszuschuss. Seine Naturparkarbeit finanziert er allein aus den Beiträgen der Landkreise und seiner Fördermitglieder. Wichtige Naturparkarbeit vor Ort leisten allerdings auch die Harzklubzweigvereine, deren Aktivitäten mit der Zertifizierung als Qualitätsnaturpark ebenfalls eine Anerkennung erfuhren. Nicht verschwiegen werden darf, dass sich in der Bewertung auch nachteilig auswirkte, dass der in Niedersachsen gelegene Teil des länderübergreifenden Nationalparks unverständlicherweise nicht zum Naturpark gehört.
Die Anerkennung als Qualitätsnaturpark ist bis 30. September 2010 befristet. Die Hürden für eine erneute Zertifizierung werden dann noch höher gesteckt sein. Von den insgesamt 97 Naturparken in Deutschland sind aktuelle 51 als Qualitätsnaturpark anerkannt.

 
Kategorie: Naturpark

Neue Fördermitglieder im Regionalverband   10.09.2007 - 10:29 Uhr
 
In Verbindung mit der 2., neu bearbeiteten Auflage des Geopark – Faltblatts Landmarke 8 „Schloß Wernigerode“ konnte das Schaubergwerk Büchenberg als neues Fördermitglied im Regionalverband Harz gewonnen werden. Das Schaubergwerk ist als Geopunkt 11 in der Landmarke 8 ausgeschildert. Zur Übergabe eines Geoparkschildes an den Leiter des Bergwerks, Herrn Ralf Melzer, trafen sich verschiedene Netzwerkpartner des UNESCO - Geoparks. Sie nutzten die Gelegenheit um sich gemeinsam mit Förderern und Politikern über den aktuellen Stand der Arbeit im Natur- und Geopark und über Möglichkeiten der weiteren Netzwerkarbeit auszutauschen. Weitere neue Fördermitglieder im Regionalverband Harz sind die Glasmanufaktur Derenburg, die Grüning&Hinze GbR in Silstedt (Hotel „Blocksberg“) und Frau Nagy vom Hotel „Am Anger“ in Wernigerode.

 
Kategorie: Geopark