Regionalverband Harz fördert bauhistorische Ausstellung
Goslar. Vom 29. Juni bis 20. August 2008 kann in der Kirche St. Peter und Paul auf dem Goslarer Frankenberg eine ganz besondere Ausstellung besucht werden. Anhand von elf aus Pappelholz gefertigten Kirchenmodellen wird gezeigt, wie die heutigen Altstadtkirchen ursprünglich ausgesehen haben könnten und wie sie heute aussehen. Ihre Entwicklung aus dem Vorbild der Stiftskirche heraus wird dabei ebenso deutlich wie ihre Ähnlichkeit untereinander. Die Vielfalt in der Einheit, die auch für jede Gemeinde und jedes Gemeindemitglied zutrifft, vermitteln zusätzlich Fotographien, Grundrisse und Schnitte der Kirchen. Der Bau der Kirchen ging mit der Entstehung der Stadt Goslar einher, die sich vor rund 1000 Jahren aus mehreren Siedlungszellen zu bilden begann. Mit einem Gottesdienst, wie vor 900 Jahren mit gregorianischen Gesängen gefeiert, wurde die Ausstellung am Sonntagabend eröffnet. Eine erste Einführung gab Günter Piegsa, der die Ausstellung konzipierte. Pfarrer Reinhard Guischard bedankte sich u. a. bei den Modellbauern vom Werkhof der Diakonischen Beratungsdienste sowie beim Regionalverband Harz, der die Ausstellung aus Spenden der VGH mitfinanzierte. Außer während der Gottesdienste kann die Ausstellung täglich zwischen 9 und 18 Uhr besichtigt werden.
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Günter Piegsa führt in die Ausstellung ein. Foto: K. George  |