Straßberg/Harz. Am 15. April 2007 war es soweit: Harzweit ist das Netz der 222 Stempelstellen fertig gestellt. Die bisher gemachten Erfahrungen zeigen, dass damit ein starker neuer Anreiz geschaffen wurde, den Naturpark Harz in den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zu besuchen. Auch die einheimische Bevölkerung nimmt großen Anteil. Es wird wieder mehr gewandert, es werden Ausflugsziele neu oder wiederentdeckt. Einbezogen ist auch der thüringische Teil des Harzes, die Region des künftigen Naturparks „Südharz“. Das Projekt „Harzer Wandernadel“ fördert den Naturparkgedanken und wird deshalb vom Regionalverband Harz aktiv unterstützt. Ab sofort sind deshalb in dessen Geschäftsstelle in Quedlinburg auch die neuen Wanderpässe und Wanderkarten erhältlich. Und wer die notwendige Anzahl Stempel in seinem Wanderpass nachweisen kann, erhält selbstverständlich beim Regionalverband Harz auch die Harzer Wandernadel in Bronze, Silber, Gold oder Gold mit Bergkristall für den Harzer Wanderkönig oder die Harzer Wanderkönigin!
Landrat Michael Ermrich, Vorstandsmitglied des Regionalverbandes Harz und Hauptvorsitzender des Harzklubs drückte im Schaubergwerk Grube Glasebach den Stempel mit der Nr. 175 in den noch druckfrischen Wanderpass mit der Seriennummer 2007-0001 und gab damit den „Startschuss“ im Wettlauf um den ersten Harzer Wanderkaiser. Wanderkaiser wird, wer alle 222 Stempelstellen im Harz erwandert hat. Begehrte Trophäe ist eine in limitierter Auflage von der Blankenburger Geologin Dr. Elke Steiger hergestellte Anstecknadel aus Harzer Blutstein. Harzer Blutstein kommt im untertägigen Bereich des Besucherbergwerks Drei Kronen & Ehrt vor (siehe Geopark/Landmarken/Landmarke 13, Geopunkt 4).
Foto: K. George |