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Kunst am Grünen Band   27.02.2010 - 00:00 Uhr
 
Am Montag, dem 1. März wird an der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch Herrn Minister LUTZ STRATMANN, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, ein Kunstwerk feierlich enthüllt. Das Werk der Künstler DETLEF KIEP, ANJA KÖLLE und NICOLE MENTNER entstand im Auftrag des Regionalverbandes Harz. Es ist ein Teilprojekt des E + E – Vorhabens „Erlebnis Grünes Band“ in der Modellregion Harz, gefördert vom Bundesamt für Naturschutz und vom Land Niedersachsen.

Die Veranstaltung beginnt 15.00 Uhr. Treffpunkt ist die Hofstelle des Landwirts GERHARD HOHAUS, Alte Heerstraße 1 in 38690 Vienenburg.
 
Kategorie: Kultur

Geologie des Bodetals   23.02.2010 - 12:02 Uhr
 
Im Hüttenmuseum Thale (Geopunkt 3 in der Landmarke 9 des UNESCO-Geoparks) ist unter dem Titel "Geologie des Bodetals" eine Ausstellung von Mario Fischer zu sehen. Zu sehen sind Gesteine und Mineralien des Bodetals. Außerdem wurde der Verlauf der Bode zwischen Thale und Treseburg aufgezeichnet und geologisch interessante Talabschnitte markiert. Die Ausstellung ist bis zum 4. April 2010 täglich außer montags zu besichtigen.
 
Kategorie: Geopark

Entwicklung der Moorvegetation im Harz   22.02.2010 - 15:56 Uhr
 
Neuer Band der Schriftenreihe des Nationalparks Harz erschienen

Moore sind nicht nur spannende Geotope des UNESCO-Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen, sondern auch Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten. In mehrjähriger Arbeit hat Dr. Kathrin Baumann
im Auftrag des Nationalparks Harz eine aktuelle Erfassung der Vegetation der Hochmoore vorgenommen. Die Ergebnisse enthält Band 4 der Schriftenreihe. Die letzten vorangegangenen Erhebungen lagen fast ein halbes Jahrhundert zurück und umfassten nicht alle Harzer Hochmoore. Für jedes Moor liegen nun umfangreiche aktuelle Daten zu Geografie, Torflager, Wasserführung, Beeinträchtigungen, Pflanzendecke, angrenzenden Moorwäldern und zur Entwicklungstendenz vor. Aussagefähige Bilder, Grafiken und Tabellen runden die Darstellung ab. Flächenmäßig sind rund 275 ha offene Moorflächen erfasst
worden, davon 116 ha Hochmoore. Sie gehören zu den wenigen Resten der „Urnatur“ des Harzes. Die Bilanz enthält jedoch auch besorgniserregende Aspekte. So sind nur noch etwa 18 ha der Hochmoore in einem „wachsenden“ Zustand, 60 ha im sogenannten „Stillstandskomplex“. Diese Stillstandsstadien gehen auf lange zurückliegende Eingriffe wie Trockenlegung oder Torfgewinnung zurück. Viele Moore liegen in der Schutzzone I des Naturparkes, denn im Bundesland Sachsen-Anhalt ist auch der Nationalpark Harz Teil des Naturparks.
Der Band kann für 20 € zzgl. Versand bestellt werden beim Nationalpark Harz, Lindenallee 35, 38855 Wernigerode und kann auch in den Nationalparkhäusern käuflich erworben werden.

Zu unserem Bild:
Hochmoor im Nationalpark Harz (Foto Dr. Gunter Karste)
 
Kategorie: Naturpark

Geotop des Jahres   18.02.2010 - 16:11 Uhr
 
Aufschluss am Goetheplatz

Geotope sind auffällige Felsformationen, Gesteinsaufschlüsse, Fundstellen von Mineralien oder Fossilien sowie vielerlei Landschaftsformen, darunter Höhlen, Moore oder Dolinen. Hunderte solcher Geotope gibt es im Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen. Viele von ihnen sind als Geopunkte erschlossen. Wie man sie findet, hat der Regionalverband Harz in einer Serie von 17 Faltblättern beschrieben. Aus der Fülle des Angebots soll künftig mit dem „Geotop des Jahres“ ein Ausflugsziel im Natur- und Geopark besonders beworben werden. Der Geoparkbeirat hat für 2010 den Aufschluss am Goetheplatz zum „Geotop des Jahres“ erklärt. Es ist der Geopunkt 4 im Gebiet der Landmarke 4 des UNECSO-Geoparks. Gelegen am Rehberger Graben südlich von Sankt Andreasberg ist der Aufschluss am Goetheplatz momentan nur auf Skiern erreichbar. Wenn aller Schnee getaut ist, soll der interessante Punkt eine neue Informationstafel erhalten. Wie die Ortsbezeichnung „Goetheplatz“ schon vermuten lässt, hatte es die Felswand schon Johann Wolfgang von Goethe angetan. Genau auf die Stelle, wo Granit und Hornfels in Kontakt treten, wollte der Dichter unbedingt seine Hand auflegen. Das gelang ihm nur mit Unterstützung des ihn begleitenden Zellerfelder Berghauptmanns. Friedrich von Trebra ließ Goethe auf seine Schultern steigen. Der euphorische Hobbygeologe sah sich durch das was sich ihm zeigte in seiner irrigen Ansicht bestätigt, Granit sei das „neptunische Urgestein“, das von allen jüngeren Sedimenten überlagert werde. Seinerzeit tobte ein heftiger Meinungsstreit unter Geologen. Wie die Wissenschaft später bewies, waren aber nicht die Neptunisten, sondern die Plutonisten im Recht. Die Sedimente, die sich unter dem Einfluss der hohen Temperaturen der in sie eindringenden Granitschmelze zu Hornfels verwandelten, waren zuerst da. Goethe war also im Unrecht. K.G.


 
Kategorie: Geopark

Harzer Kulturpreis   08.02.2010 - 15:07 Uhr
 
Preis 2010 geht an Halberstädter Fotografen

Ulrich Schrader heißt der 14. Preisträger des Harzer Kulturpreises. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wurde vom Regionalverband Harz im Jahr 2010 zum Thema „Der Harz im Blickpunkt künstlerischer Fotografie“ ausgelobt. Insgesamt gab es 38 Bewerbungen, so Dr. Klaus George, Geschäftsführer des in Quedlinburg ansässigen Regionalverbandes. Der Verband, der neben der Kulturförderung auch mit der Trägerschaft der Naturparke im Harz und des UNESCO-Geoparks befasst ist, will mit dem diesjährigen Wettbewerb die Themenfelder seiner Tätigkeiten enger verflechten. Es wird deshalb nicht dabei bleiben, anlässlich des traditionellen Walpurgisempfangs Ende April eine würdige Preisverleihung auszurichten. Vielmehr sind mit einer Auswahl der 45 besten Bilder Fotoausstellungen in Goslar und Halberstadt geplant. Ein Katalog zur Ausstellung ist in Vorbereitung. Gezeigt werden Werke von 16 Fotokünstlern. Nicht jeder der Einsender hatte sich selbst so bezeichnet, die meisten sind Amateurfotografen. Der Preisträger allerdings ist mit Recht Künstler zu nennen. Die Jury bescheinigte dem auch beruflich als Fotografen in Halberstadt tätigen Ulrich Schrader „eine ganz eigene Handschrift“. Das gilt zumindest für seine Kollektion der Panorama-Fotos, die in Schwarz-Weiß die Teufelsmauer, die Burg Falkenstein, die Hohneklippen, den Ilsestein und den für den Harz obligatorischen Brockenblick zeigen.


 
Kategorie: Kultur

Regionale Kulturförderung   04.02.2010 - 08:11 Uhr
 
Regionalverband fördert wieder kulturelle Projekte

Auch in diesem Jahr erhalten Kulturvereine eine Förderung des Regionalverbandes Harz. Wie Geschäftsführer Dr. Klaus George jetzt mitteilte, wurden Ende Januar die ersten entsprechenden Verträge abgeschlossen. So erhält der Verein zur Förderung Moderner Kunst in Goslar e. V. für die Ausstellung „Sarah Nschotschi Haslinger“ den Höchstfördersatz. Der Förderkreis Kirchenmusik Seesen e. V. kann für die Aufführung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms innerhalb der Jubiläumsveranstaltungen „200 Jahre Synagoge Seesen“ mit einer Unterstützung von 5.000 Euro rechnen. 6.000 Euro Zuwendung gehen an den Verein Oberharzer Bergbau- und Heimatmuseen für die Veranstaltungsreihe „Das besondere Exponat“. Der in Osterode am Harz ansässige Verein Lebensbaum, der mit Jugendlichen und mit behinderten Menschen das Musicals „Tommy“ einstudieren und unter anderem auch in Goslar aufführen will, wird mit 5.000 Euro unterstützt. Einen weiteren Fördervertrag konnte der Regionalverband Harz mit dem Kammerchor an der TU Clausthal abschließen. Der Chor erhält die Förderung in Höhe von 2.800 Euro für sein Projekt „Pilgerwege – Musik und Lieder der Pilger vom Mittelalter bis zur Renaissance“. Über die Veranstaltungstermine wird der Regionalverband Harz rechtzeitig auf dieser Internetseite informieren.
 
Kategorie: Kultur

Die schönsten Naturfotos   04.02.2010 - 08:09 Uhr
 
Ausstellung „Glanzlichter 2008“ im Harz zu sehen

Am 9. Februar 2010 um 17 Uhr eröffnet Jürgen Stadelmann, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, die Fotoausstellung „Glanzlichter 2008“.

Die Glanzlichter-Ausstellung, die bis zum 30. Mai im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg zu sehen sein wird, bietet eine ausgezeichnete Präsentationsmöglichkeit für Naturfotografen. 2008 beteiligten sich 763 Fotografen aus 28 Ländern an Deutschlands größtem Naturfoto-Wettbewerb. 86 Fotografien wurden für die Ausstellung ausgewählt.

Glanzlichter-Naturfotograf 2008 wurde Maik Aschemann aus Deutschland. Sein Siegerbild „Angeschaut“ zeigt ein Löwenportrait und entstand im Krüger-Nationalpark in Südafrika.

 
Kategorie: Naturpark