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Regionalverband Harz gratuliert   29.01.2010 - 08:32 Uhr
 
Der Regionalverband Harz gratuliert Frau Dr. Rosemarie Säuberlich (Nebra) zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung des Bundespräsidenten erhielt sie aus den Händen von Ministerpräsident Prof. Wolfgang Böhmer für ihre Verdienste um den Aufbau des Naturparks Saale-Unstrut-Triasland und für ihr ehrenamtliches Engagement um den Erhalt des Klosters Memleben. Dr. Klaus George, der ihr als Leiter des Naturparks Harz in Bundesvorstand und Bundesarbeitskreis des Verbands Deutscher Naturparke folgte, gehörte zu den Teilnehmern des Feierstunde in der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt und zu den ersten Gratulanten. Er wünschte Frau Dr. Rosemarie Säuberlich Gesundheit und Schaffenskraft für ihre noch zahlreichen Vorhaben.
 
Kategorie: Allgemein

Thüringer Südharz - einfach erleben   28.01.2010 - 00:00 Uhr
 
Unter diesem Motto wollen die Gemeinden Ilfeld und Neustadt sowie die Stadt Ellrich, die alle auch Fördermitglieder des Regionalverbandes Harz sind, künftig gemeinsam ihre Region auf Tourismus-Messen vertreten. Zielgruppen sind vor allem Mountainbiker, für die Routen von insgesamt 120km ausgewiesen sind und Walker. Die drei Bürgermeister René Schröter-Appenrodt, Peter Sieckel und Matthias Ehrhold freuen sich auch über gute Kontakte zu Benneckenstein in Sachsen-Anhalt und Walkenried in Niedersachsen. Das länderübergreifende Projekt steht im Einklang mit dem Motto des Regionalverbandes Harz "Drei Länder-ein Harz".
 
Kategorie: Allgemein

Naturparkausschuss tagte   27.01.2010 - 12:04 Uhr
 
Im Niedersächsischen Forstamt Clausthal trafen sich am 26. Januar die Mitglieder des Naturparkausschusses des Regionalverbandes Harz zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2010. Begrüßt wurden Sie vom Ausschussvorsitzenden Karsten Peiffer, Leiter des Forstamtes Clausthal. Geschäftsführer Dr. Klaus George informierte zunächst über bevorstehende Veränderungen in der Leitung des Regionalverbandes Harz, der am 29. April 2009 auf der vor seinem traditionellen Walpurgisempfang stattfindenden Mitgliederversammlung eine neue Leitung wählen wird. Der in Quedlinburg geschäftsansässige Regionalverband ist seit 2003 Träger des Naturparks Harz/Sachsen-Anhalt und seit 2005 auch Träger des Naturparks Harz in Niedersachsen. Letzterer kann 2010 den 50. Jahrestag seiner Gründung feiern. Was zum Jubiläum konkret vorbereitet wird, war ein Gegenstand der Beratung, ein anderer das Thema des nächsten Naturparkwettbewerbs. Diskutiert wurde außerdem über die zweite Fortschreibung der Pflege- und Entwicklungskonzeption für den Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt und über den Stand der Ausweisung des Naturparks Südharz in Thüringen. Eröffnet wird 2010 auch das Verfahren zur Erweiterung des Naturparks Harz/Sachsen-Anhalt für den östlichsten Teil des Mittelgebirges im Gebiet des Altkreises Mansfelder Land. Der für dieses Teilgebiet zuständige Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat für September einen Besuch im Naturpark Harz zugesagt. Er wird sich hier mit Vertretern der fünf Naturparke aus Sachsen-Anhalt treffen. Abschließend befassten sich die Mitglieder des Naturparkausschusses mit der Naturverträglichkeit des Trendsports Geocaching.


Zu unserem Foto:
Mitglieder des Naturparkausschusses vor dem Forstamt Clausthal. Foto: Dr. Klaus George
 
Kategorie: Naturpark

Naturparkkalender 2010   18.01.2010 - 10:05 Uhr
 
In dem Kalender werden dreizehn niedersächsische Naturparke vorgestellt. Wälder, Moore und Heiden, Berg- und Flusstäler mit ihrer typischen Flora und Fauna sollen neugierig machen, die Natur zu erleben. Der Harz ist im Monat September mit dem Bild "Blick zum Ravensberg" in dem Kalender präsent. Der vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz heraugegebene Kalender kann über diese Inernetseite bestellt werden (Angebote).
 
Kategorie: Naturpark

Mühlenverein Danstedt gewinnt Naturparkwettbewerb   12.01.2010 - 00:00 Uhr
 
Zum zwölften Mal in Folge hatte der Regionalverband Harz zur Teilnahme an seinem Naturparkwettbewerb aufgerufen, diesmal unter dem Motto „Wind- und Wassermühlen in der Harzregion“. Die Konkurrenz war beträchtlich und Ausdruck großen bürgerschaftlichen Engagements in Denkmal- und Heimatpflege. Die Bewerbungen reichten im Osten von der Bockwindmühle Polleben im Landkreis Mansfeld-Südharz, im Süden von der Gemeindemühle Bleicherode im Landkreis Nordhausen, im Westen von der Bleimühle Osterode im Landkreis Osterode am Harz bis weit in das nördliche Harzvorland zur Wassermühle Badersleben im Landkreis Harz. Für die Jury des Regionalverbandes Harz keine einfache Aufgabe, doch nur einer konnte gewinnen. Die freudige Botschaft vom ersten Platz überbrachte Dr. Klaus George, Leiter des Naturparks Harz, dem Vorsitzenden des Mühlenvereins Danstedt e. V., Herrn Ludger Eckers. Die 40 Mitglieder des Mühlenvereins sichern den Erhalt einer voll funktionstüchtigen Bockwindmühle in dem nur 540 Einwohner zählenden Ort im Landkreis Harz. Die am Standort 1817 errichtete Campsche Mühle war 1834 abgebrannt. Der Neubau aus dem Jahr 1835 wurde bis 1959 gewerblich genutzt und 1984 bis 1990 aufwändig restauriert. Im Mai 1990 gründete sich der Mühlenverein, der alljährlich zu Pfingsten zu Veranstaltungen auf dem Mühlberg einlädt. Anlässlich des Walpurgisempfangs des Regionalverbandes Harz am 29. April 2010 in Braunlage wird die feierliche Preisübergabe stattfinden.


Zu unserem Bild:
Bockwindmühle Danstedt. Foto: George
 
Kategorie: Naturpark

Winter im Natur- und Geopark Harz   11.01.2010 - 11:15 Uhr
 
Wo sind die Vögel geblieben?

Es ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, die Dr. Klaus George als Leiter des Natur- und Geoparks Harz in diesen Tagen beantworten muss. Meist sind es Menschen, die in den Orten des Vorharzes wohnen, die wie in jedem Winter ein Futterhäuschen aufgebaut haben, und die sich nun wundern, dass ihre gefiederten Freunde ausbleiben. Eine einfache Antwort auf die Frage gibt es nicht. Zum einen sind die fakultativen Kurzstreckenzieher witterungsbedingt in südliche Regionen abgewandert. Zu ihnen gehört insbesondere der Grünfink, der bis in die Mittelmeerregion ziehen kann. Beklagt wird aber insbesondere das Ausbleiben von Kohl- und Blaumeisen, die sonst häufig und gern die fettreichen Sonnenblumenkerne oder Nüsse in den Futterhäusern fressen. Sie hatten sich schon im letzten Winter rar gemacht, was dazu führte, dass Überbestände von Vogelfutter im Frühjahr in den Discountmärkten „im Angebot war“, oder besser gesagt verramscht werden musste. In diesem Winter sind nun nur noch die Meisen in den Städten und Dörfern, die dort auch in Gärten und Parks gebrütet haben bzw. erbrütet worden sind. Und das sind nicht viele, der Brutbestand vieler Singvogelarten war im letzten Sommer außergewöhnlich niedrig. Dr. Klaus George, der als Ornithologe selbst seit Jahrzehnten Brutvogelbestände kontrolliert, nennt Zahlen: Die Brutbestände der Kohl- und Blaumeisen lagen 2009 ein Viertel unter dem langjährigen Mittel. Viele Nistkästen waren unbewohnt geblieben. Die Brutbestände von Kleiber und Buchfink lagen sogar ein ganzes Drittel unter dem normalen Wert! Ornithologen in anderen Teilen Europas machten ähnliche Feststellungen. Eine Antwort auf die Frage liegt damit auf der Hand: Weniger Brutpaare bedeuten weniger Jungvögel. Nur wenn viele Jungvögel flügge werden, entsteht der so genannte Gedrängeeffekt, der bei den ansonsten standorttreuen Meisen Zugbewegungen größeren Umfangs auslöst. Solche Zugbewegungen verlaufen in Mitteleuropa bevorzugt in südwestliche Richtung bzw. in Gebirgsregionen von den höheren Lagen in die Täler und an den tiefer gelegenen Gebirgsrand. Es sind deshalb keine Meisen aus Nordeuropa oder dem Baltikum in die Harzregion eingewandert. Auch aus den mittleren Lagen des Harzes, wo es besonders viele Laubwälder gibt, wandern die Meisen in diesem Winter nicht ab. Ursächlich ist hierfür eine Buchenmast, d. h. das sehr starke Fruchten der Rotbuchen. Meisen fressen die nährstoffreichen Bucheckern und leiden trotz Schnee keine Not. Sie bleiben deshalb nicht nur im Harz in der Nähe ihrer Brutreviere, sondern auch in den Buchenwäldern von Huy, Fallstein, Harly, Rotenberg, Hainleite oder Kyffhäuser.

Zu unserem Bild: Kleiber (Foto:George)
 
Kategorie: Naturpark